Lesetipp „Einmal / Dann“

Einmal Dann BücherAutor: Morris Gleitzman, 2011.

In den Büchern Einmal und Dann geht es um einen jüdischen Jungen, der seine Eltern suchen möchte und dabei ein kleines Mädchen findet, deren Eltern erschossen worden waren.

Dabei werden die beiden Kinder in ein Ghetto verschleppt und dort von einem Mann versteckt. Sie und die anderen Kinder sollten nach Auschwitz transportiert werden, doch den beiden gelang es zu flüchten. Sie wurden von einer Frau aufgenommen und von ihr versorgt. Am Ende jedoch wurden sie durch ein schreckliches Schicksal getrennt. Diese Bücher finde ich sehr gut, denn es ist eine Mischung von allem. An manchen Stellen kann man lachen, aber es gibt auch Momente, in denen man Tränen in den Augen hat. Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben und meiner Meinung nach kann man das fühlen, was die Kinder in dem Buch empfinden.

Ich empfehle diese Bücher weiter, es ist zwar eine ausgedachte Geschichte, aber trotzdem basiert alles auf dem, was geschehen ist. Diese Bücher sind für jede Altersklasse empfehlenswert, denn jeder sollte wissen, was zu der Zeit passiert ist.
Kiara Moseler,  Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel/Theater

Turnerinnen der IGS Morbach qualifizieren sich souverän für den Landesentscheid

Am Montag, 27.01.2014 haben die Mannschaften I und II der IGS- Morbach am Regionalentscheid Jugend trainiert für Olympia in Wolfstein/Lauterecken teilgenommen.
Dabei qualifizieren sich die Mädels der Mannschaft I durch Sieg für den Landesentscheid.
Die Mannschaft II wurde trotz erstmaliger Wettkampfteilnahme überraschend fünfter.
Sichtlich stolz waren der Trainerinnen Silke Franzmann (Schwerpunkt Turnen Ganztagsschule IGS) und Jasmine Dreher (Sportlehrerin AG Turnen).

27. Januar – Schule gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

mail P1060200 Gedenken 27 Januar 1945Erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern des Faches Darstellendes Spiel im Zusammenhang mit den Theater-Projekt „Koffer gepackt und überlebt?“
Heute denken wir an die Menschen, die in den Konzentrationslagern ihr Leben ließen. Es ist der Tag des Gedenkens und Verzeihens, so wie es Eva Mozes Kor getan hat. Sie hat als Kind erlebt, was grausam und menschenverachtend ist. Sie und ihre Zwillingsschwester wurden wie viele andere von dem KZ Arzt Mengele für furchtbare Experimente missbraucht. Aber sie hat ihm und den anderen verziehen. Sie sagte:“Sorgen Sie dafür, dass es nie wieder Krieg gibt, nie wieder Experimente ohne vorherige Aufklärung und Einwilligung, nie wieder Gaskammern, nie wieder Hass, nie wieder töten, nie wieder ein Auschwitz“.
Doch noch heute werden Menschen wegen ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Herkunft diskriminiert. An unserer Schule sollte es so etwas nicht geben. Deshalb wünschen wir, dass niemand beschimpft wird, aber auch, dass wir alle den Mut haben, uns für unsere Mitschüler einzusetzen.
Zum Gedenken an die über 6 Millionen ermordeten Menschen wollen wir jetzt eine Minute schweigen.

Hilfsaktion an der IGS

Wir, die Klasse 10d, haben am Tag der Offenen Tür eine Spendenaktion für die Opfer des schrecklichen Hurrikans auf den Philippinen durchgeführt. Dank der großen Hilfsbereitschaft unserer Besucher erzielten wir einen Spendenerlös von 155,70 €. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich.
Wir sahen es als unsere Verantwortung, diesen Betrag an eine seriöse Hilfsorganisation zu überweisen. Diese fanden wir nach einigen Recherchen und mit Hilfe des ZDF in Navis, deren Mitarbeiter (Krankenschwestern, Techniker, Ärzte usw.) absolut ehrenamtlich tätig sind und lediglich 0,7% der Spendeneinnahmen für verwaltungstechnische Angelegenheiten verwenden. Was uns sehr gefreut hat, war ein Dankschreiben dieser Organisation an unsere Klasse 10d.

Bildhauerei an der IGS – Morbach

Im Rahmen unserer Projektwoche vom 21.10 – 25.10.2013 gestalteten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d, unser Abschlussgeschenk für die Schule. Unterstützt haben uns Bildhauermeisterin Christina Lorenz und unsere Klassenlehrerin Frau Binnewies.
Im Vorfeld entschieden wir uns für die Anfertigung eines Kreuzes aus Stein, wobei wir nicht in erster Linie an ein Symbol aus der christlichen Kultur dachten. Bei unseren Recherchen fanden wir heraus, dass das Kreuz bereits in prähistorischer Zeit eine Bedeutung hatte und dass es vielfältige Formen von Kreuzen gibt.
Als Inspiration aus der Natur sammelten wir Blätter, Äste, Steine und Herbstfrüchte und legten diese in Form von Kreuzen. Um eine Vorstellung über das Bearbeiten von Steinen zu bekommen, zeigte uns Frau Lorenz den Umgang mit Hammer und Meißel. Unsere Idee war, dass jede Schülerin, jeder Schüler und Frau Binnewies jeweils einen Stein bearbeiteten, um ihn in ein Gesamtwerk zusammen zu fügen.
Danach entwickelte jeder seinen Entwurf, um ihn anschließend auf ein Tonmodell zu übertragen. Durch die dreidimensionale Darstellung konnten wir nun einen besseren Eindruck von unserem Ergebnis bekommen. Am 4. Tag unseres Projektes freuten wir uns, endlich mit dem Behauen der einzelnen Steine beginnen zu können. Ausgerüstet mit Ohrstöpseln, Schutzbrille, Handschuhen und eingehüllt in Staubwolken und einem Mordslärm machte sich jeder von uns über seinen Stein her. Wir waren erstaunt, über unsere Fortschritte und wie viel Spaß es uns bereitete. Endlich mal Krach machen, ohne dass jemand mit uns schimpft!
Als Höhepunkt des Tages fügten wir unser Werk zusammen und waren begeistert.
Durch die Mithilfe von Herrn Ertz, Vater von Vanessa Pauly, konnten wir unser Kreuz in die Senkrechte bringen. Hierfür fertigte er einen Metallrahmen an, an dem wir die einzelnen Steine befestigten. Am Freitag, dem letzten Tag unserer Projektwoche, fand schließlich die Präsentation statt.
Ihr findet unser Werk im Eingang zum Gebäude B. Es hat uns Riesenspaß gemacht und wir können euch nur empfehlen, Frau Lorenz einmal einzuladen, um Bildhauerei selbst mal kennen zu lernen. Vielleicht wird es zu einem aufregenden Hobby.
Eure 10d