Schulprogramm

Qualitätsleitbild

Die IGS Morbach hat es sich zum Ziel gesetzt, den Familien in der Gemeinde Morbach und in den Anrainergemeinden ein wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot für die Sekundarstufen I und II zu bieten, das es jeder Schülerin und jedem Schüler ermöglicht, seine Begabungen und Kompetenzen zu Gunsten eines möglichst hohen Bildungsabschlusses auszuschöpfen.

Als unser wichtigstes gemeinsames Ziel sehen wir die Sicherung und Verbesserung der aktuellen und künftigen Lern- und Lebenschancen der Schülerinnen und Schüler an, die die Integrierte Gesamtschule Morbach besuchen.
Hier können Sie sich weitere Informationen als PDF runterladen: Qualitätsprogramm IGS Morbach

Was ist eine IGS?

Welche Ziele verfolgt die IGS?

In der Integrierten Gesamtschule lernt man Lernen und soziales Handeln. Die Unterrichtskonzeption ermöglicht den Schülerinnen und Schülern individuell eine Schwerpunktbildung im Lernfortschritt. Entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit, ihren Interessen und ihren Bildungszielen können die Anforderungen im gemeinsamen Kernunterricht in der Klasse und in den Kursen nach Anspruchshöhe, Begabung und Neigung differenziert werden. Hierbei werden die verschiedenen Lernvoraussetzungen, die Unterschiede in der Lernsituation, im Lernverhalten und der sozialen und kulturellen Herkunft der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Darüber hinaus findet in sogenannten I-Klassen gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülerinnen und Schüler mit zusätzlichen Sonder- und HeilpädagogInnen statt. Die Aufgabe der schulformübergreifenden integrierten Gesamtschule ist es, Schülerinnen und Schüler gemeinsame Lernerfahrungen zu ermöglichen, gegenseitiges Verstehen und die Bereitschaft zu sozialem Handeln und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Lern- und Lebensbedingungen zu fördern.

Untersuchungen haben ergeben, dass Schülerinnen und Schüler einer IGS, deren Schulalltag durch die Vielfalt der sozialen und ethnischen Herkunft ihrer MitschülerInnen geprägt wird, überdurchschnittliche soziale Kompetenzen und differenzierte erkennende Denkweisen entwickeln.

Wie erreicht die IGS ihre Ziele?

Bewährte Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Projektarbeit und fächerverbindendes Lernen, helfen diese Ziele zu verwirklichen. Schülerinnen und Schüler lernen miteinander und voneinander. Sie lernen Konflikte zu bewältigen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Integrierte Gesamtschulen legen Wert auf stabile soziale Beziehungen und Soziales Lernen. Da Soziales Lernen kein Produkt ist, das sich in Integrierten Gesamtschulen schon deshalb automatisch einstellt, weil Kinder unterschiedlich sind, wird es als ein durchgängiges Prinzip bei Aktivitäten wie Klassenfahrten und Schüleraustausch, aber auch im Unterricht gefördert.

Zu Beginn der Klassenstufe 5 werden Regeln für das Zusammenleben in der Klasse erarbeitet, grundlegende Arbeitstechniken vermittelt, das Kennenlernen der Kinder gefördert und der Gruppenfindungsprozess unterstützt. In Team-Schulen unterrichten wenige Lehrkräfte einen ganzen Jahrgang über mehrere Jahre. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten eng zusammen und sind Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler. Regelmäßige Teamsitzungen dienen der fachlichen und erzieherischen Kooperation.

Welche Vorteile bietet die IGS gegenüber dem dreigliedrigen Schulsystem?

GerechteAuslese

Im traditionellen gegliederten Schulsystem von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien stehen oftmals die Schulformen und das Erreichen der Abschlüsse, nicht aber die Schülerinnen und Schüler selbst im Vordergrund. Im traditionellen Schulsystem wird selektiert und ausgesondert, die Schülerinnen und Schüler werden nicht gefördert sondern gesiebt.

Die Integrierte Gesamtschule geht einen anderen Weg. Sie ist mehr als die Zusammenlegung dreier Bildungsgänge. Sie geht von der Konzeption und in der pädagogischen Gestaltung des Schulalltags davon aus, dass jede Schülerin und jede Schüler eine Chance auf erfolgreiches Lernen haben muss. Ein Konzept, in dem die Kinder ihre Stärken einsetzen und ihre Schwächen abbauen können, Chancen für Begabte und weniger Begabte, Behinderte und Schülerinnen und Schüler verschiedener sozialer und ethnischer Herkunft.

In Integrierten Gesamtschulen werden die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet. Diese Schulform bietet die drei traditionellen Bildungsgänge in einem zusammenfassenden integrierten Unterricht an. Eine Aufteilung in Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten findet nicht statt. Darüber hinaus gibt an einer IGS mit einer Gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler ihr Abitur machen können.

Kann man in der IGS sitzenbleiben?

Nein. Niemand wird aufgrund seiner Leistungen aus dem Klassenverband ausgeschlossen. Eine Versetzung wird in der IGS erstmalig nach Klassenstufe 9 ausgesprochen. Unabhängige Untersuchungen bestätigen die Erfahrungen vieler Eltern und Lehrkräfte, dass das Sitzenbleiben meist genauso wenig leistungsfördernd ist für ein Kind, wie ein durch schwache Leistungen erzwungener Schulwechsel.

Wie ist die Klassenmesszahl für Schulklassen an der IGS?

Die Klassenmesszahl beträgt 28 Schülerinnen und Schüler pro Klasse in den Klassenstufen 5 und 6, danach bis zum 10. Schuljahr 30 Schülerinnen und Schüler.

Wie kann jedes einzelne Kind in der Klasse gefördert bzw. gefordert werden?

Eine IGS erhält wegen ihrer heterogenen Lerngruppen eine höhere Lehrerstundenzuweisung. An unserer Schule nutzen wir dies, indem wir einzelne Unterrichtsstunden mit zwei Lehrkräften besetzen bzw. ab dem 7. Schuljahr zuerst die Hauptfächer, später auch die naturwissenschaftlichen Fächer in leistungsdifferenzierten Kursen anbieten. Dadurch ist zum einen kollegiale Absprache gewährleistet. Zum anderen aber können die Schülerinnen und Schüler so noch individueller gefördert und gefordert werden. Kleingruppenarbeit und auch Teamteaching sind so leichter zu realisieren und gehören zum pädagogischen Alltag an der IGS.

Warum soll mein Kind an der IGS Morbach unterrichtet werden?

Schülerinnen und Schüler der IGS Morbach werden von einem Tutorenteam von der 5. Klasse bis in die 9. Klasse begleitet. Das für einen Jahrgang verantwortliche Lehrkräfteteam hat seinen Stützpunkt in zentraler Lage der Jahrgangsstufe, wodurch ein enger und direkter Kontakt zwischen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gewährleistet wird. Individuelle Entwicklungsprozesse können besser erkannt und mit dem Elternhaus besprochen werden.

Neben dem fachlichen Wissen erwerben die Schülerinnen und Schüler an der IGS Morbach Methodenkompetenz und soziale Kompetenzen wie z.B. Teamfähigkeit. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, aus dem Wahlpflichtfachangebot ein Fach auszuwählen, das ihren Neigungen und Interessen entspricht. Das Wahlpflichtfach ist neben Mathematik, Deutsch und Englisch das vierte Hauptfach. In der Ganztagsschule haben die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit für ein erfolgreiches Lernen.

Wie kümmert sich die IGS Morbach um starke Schülerinnen und Schüler?

Die IGS Morbach setzt ihren Schwerpunkt nicht in der Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler, sondern in der Erkennung und Förderung der individuellen Stärken aller Kinder. Im Klassenunterricht erhalten leistungsstarke Schülerinnen und Schüler besondere und anspruchsvolle Aufgaben. Diese können sich in der Sprachgestaltung, dem Umfang und dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellungen unterscheiden. Zusätzlich haben alle Kinder die Möglichkeit, in der Ganztagsschule zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und an einer Vielzahl unterschiedlicher Wettbewerbe teilzunehmen.

Gibt es eine Gymnasiale Oberstufe?

Ja. Die IGS Morbach wurde 2009 gegründet, die ersten Schülerinnen und Schüler sind 2015 in die Oberstufe gewechselt und werden 2018 ihr Abitur in Morbach machen können. Der Wechsel von Schülerinnen und Schülern von anderen Schulen an die IGS Morbach ist möglich, wenn die Versetzung in Klassenstufe 11 erreicht wurde.

Können Schülerinnen und Schüler zu einem späteren Zeitpunkt zur IGS Morbach wechseln?

Die IGS Morbach nimmt aus verschiedenen Gründen Schülerinnen und Schüler i.d.R. nur in der 5. Klasse und 11. Klasse auf. Über eine Aufnahme in andere Klassenstufen entscheidet der Schulleiter. Dies ist immer eine Einzelfallentscheidung und prinzipiell nicht vorgesehen.

Kann man von der IGS Morbach an eine andere Schule wechseln?

Ein Schulwechsel kommt relativ selten vor. Er ist in der Regel mit einem Ortswechsel der Familie verbunden. Grundsätzlich ist ein Wechsel aber möglich.

Was kostet ein Mittagessen in der IGS Morbach?

Der Elternanteil für jedes Mittagsessen für eine Schülerin bzw. einen Schüler beträgt zurzeit 4,51 €. Eltern mit geringem Einkommen können beim Schulträger einen weiteren Bezuschussungsantrag stellen und müssen im Zustimmungsfalle lediglich 1,- € pro Mittagessen entrichten. Wir empfehlen dringend, dass die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsschule am Mittagsessen teilnehmen.

Konzepte und Informationen für die Jahrgangsstufen 9 bis 11

Berufsreife
Versetzung_in_10
Quali-Sek-I
Schaffe ich den Uebergang in die MSS 

Integrierte Gesamtschulen in der Region

Hausordnung

Hausordnung

Die nachfolgende Hausordnung trat aufgrund eines Beschlusses der Gesamtkonferenz im Juni 2010 in Kraft und ist für alle am Schulleben Beteiligten verbindlich.

1 LEITGEDANKEN

Gemeinsame Werte und Ziele sind für ein erfolgreiches und harmonisches Miteinander in Unterricht, Schulleben und Öffentlichkeit unverzichtbar. Aus diesem Grunde wollen wir – die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und die Eltern – auch in der Hausordnung wichtige erzieherische Leitgedanken der Integrierten Gesamtschule Morbach zum Ausdruck bringen.

1.1

An der Integrierten Gesamtschule Morbach bringen wir unsere Achtung und unseren Respekt vor der Würde des Anderen in Wort und Tat zum Ausdruck:
Wir begegnen und behandeln uns mit Respekt. Wir pflegen einen friedlichen Umgang miteinander. Wir verachten niemanden und schließen niemanden aus. Gegenseitige Aufmerksamkeit, Bereitschaft zum Zuhören, Verständnis für unser Gegenüber, insbesondere auch für seine Gefühle, sind uns wichtig. Konflikte lösen wir im gegenseitigen Einvernehmen und ohne Gewalt.

1.2

Wir übernehmen Verantwortung für die Lern- und Lebensumwelt der Integrierten Gesamtschule Morbach:
Wir übernehmen Verantwortung für unsere Schulumgebung: für das Gebäude, das Außengelände, für schulische Materialien und für Einrichtungsgegenstände, indem wir diese pfleglich behandeln. Wir respektieren das Eigentum anderer, vermeiden Müll, sorgen gemeinsam für Ordnung und Sauberkeit und gehen verantwortungsvoll mit Ressourcen um.

Wir übernehmen Verantwortung für uns und für andere, indem wir auf unsere Gesundheit und die Sicherheit aller Mitglieder der Schulgemeinschaft achten. Wir sorgen für ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung. Wir gönnen uns die notwendigen Erholungs und Ruhepausen. Wir sagen „Nein“ zu allen Formen der Sucht. Wir achten darauf, dass niemand in Gefahr gebracht wird oder Angst zu haben braucht. Wir vermeiden Aggressionen und lehnen jede Form von Gewalt ab.

2 VEREINBARUNGEN

2.1 Allgemeines

2.1.1

Wir vereinbaren im Rahmen dieser Hausordnung Grund- und Einzelregelungen für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft.

2.1.2

Wir vereinbaren, dass diese Regelungen für die Schulgebäude, das Schulgelände sowie für schulische Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Schulgebäude oder des Schulgeländes gelten.

2.1.3

Wir vereinbaren, alle Regelungen immer wieder kritisch auf ihre Nützlichkeit und Wirkung zu hinterfragen und entwickeln sie bei Bedarf weiter.

2.1.4

Wer sich als Schüler/in bei Verstößen gegen diese Hausordnung ungerecht behandelt fühlt, kann sich zur Klärung an eine/n Ansprechpartner/in seines Vertrauens (Lehrkräfte, Streitschlichter/innen, Schülervertreter/innen, Vertrauenslehrer/innen, Schulsozialarbeiter/in) wenden. Wird keine Klärung erzielt, kann eine abschließende Klärung durch die Schulleitung oder den Schulausschuss herbeigeführt werden.

2.2 Grundregelungen für alle

2.2.1

Wir verstehen die Schule als einen Ort des Miteinanders, an dem es Freiräume und Grenzen gibt. Diese Freiräume und Grenzen werden durch schulinterne Regelungen, aber auch durch rechtliche Bestimmungen festgelegt. Wir vereinbaren, sowohl Rechte als auch Pflichten im Rahmen dieser Regelungen und Bestimmungen wahrzunehmen und die Grenzen vereinbarter und festgelegter Freiräume nicht zu überschreiten.

2.2.2

Wir vereinbaren neben den drei Grundregeln des Trainingsraum-Programms im Rahmen dieser Hausordnung folgende Grundregeln für das schulische Miteinander:

  • „Wir sind höflich“;
  • „Wir sind pünktlich“;
  • „Wir gehen respektvoll miteinander um“;
  • „Wir sind zuverlässig“;
  • „Wir achten den Besitz anderer“.

2.3 Einzelregelungen für alle

2.3.1

Wir vereinbaren für die Integrierte Gesamtschule Morbach die folgenden Lern- und Pausenzeiten

Zeitraum Lern- und Pausenzeiten

07:45 – 08:00 Uhr Offener Beginn
08:00 – 08:45 Uhr 1. Unterrichtsstunde
08:45 – 09:30 Uhr
2. Unterrichtsstunde
1. große Pause
09:45 – 10:30 Uhr 3. Unterrichtsstunde
10:30 – 11:15 Uhr 4. Unterrichtsstunde
2. große Pause
11:30 – 12:15 Uhr
5. Unterrichtsstunde
kleine Pause
12:20 – 13:05 Uhr
6. Unterrichtsstunde
Mittags- und Bewegungspause
13.55 – 14:40 Uhr 7. Unterrichtsstunde
14:40 – 15:25 Uhr 8. Unterrichtsstunde
15:25 – 16:10 Uhr 9. Unterrichtsstunde

2.3.2

Wir beachten die Verbote des Rauchens und des Genusses von alkoholischen Getränken oder Rauschmitteln auf dem Schulgelände bzw. während schulischer Veranstaltungen. Wir schreiten aktiv bei Verstößen gegen diese Verbote ein oder melden sie.

2.3.4

Schäden, Verluste und Fundsachen melden wir den Hausmeistern oder der Schulverwaltung.

2.3.5

Die Benutzung von Fahrrädern, Mofas und sonstigen Verkehrsmitteln auf dem Schulweg ist erlaubt. Ein Versicherungsschutz für auf dem Schulgelände abgestellte Fahrzeuge kann nicht übernommen werden.

2.3.6

Der Vertrieb von Lebensmitteln oder allen Formen des Schriftgutes, der Aushang von Plakaten oder die Ausstrahlung von Bild- und Videodateien innerhalb der Schulgebäude, des Schulgeländes oder während schulischer Veranstaltungen bedürfen außerhalb schulischer oder unterrichtlicher Zielsetzungen immer der Genehmigung durch die Schulleitung.

2.3.7

Ton-, Bild- und Videoaufnahmen von Personen sind innerhalb der Schulgebäude, des Schulgeländes oder während schulischer Veranstaltungen ohne Einwilligung der aufgenommenen Personen und ohne Genehmigung der Schulleitung verboten.

2.4 Einzelregelungen für die Klassen

2.4.1

Wir vereinbaren, innerhalb jeder Klasse verbindliche Klassenregeln im Sinne der erzieherischen Leitgedanken der Schule und im Sinne dieser Hausordnung zu erarbeiten, zu formulieren und anzuwenden.

2.4.2

Wir vereinbaren, dass sich jede Klasse mindestens einmal im Schuljahr aktiv an den Umweltdiensten der Schule beteiligt.

2.5 Einzelregelungen für die Schülerinnen und Schüler

2.5.1

Als Schülerinnen und Schüler begeben wir uns auf dem kürzesten Weg zur Schule, um den gesetzlichen Versicherungsschutz nicht zu verlieren.

2.5.2

Als Schülerinnen und Schüler finden wir uns pünktlich vor Unterrichtsbeginn vor den Unterrichtsräumen ein. Ist die für uns zuständige Lehrkraft zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht anwesend, so melden wir dies der Schulverwaltung.

2.5.3

Wir begeben wir uns nach Schulschluss auf dem kürzesten Weg nach Hause. Wir halten uns bei vorzeitig beendetem Unterricht in den ausgewiesenen Aufenthaltsräumen und -bereichen der Schule auf. Das Schulgelände dürfen wir bei vorzeitig beendetem Unterricht nur mit einer schriftlichen Einverständniserklärung unserer Eltern verlassen. Diese schriftliche Einverständniserklärung muss der Klassenleitung oder der Schulverwaltung vorliegen.

2.5.4

Als Schülerinnen und Schüler dürfen wir das Schulgelände während der Unterrichtszeit nur mit der Erlaubnis einer Lehrerin, eines Lehrers, der Schulleitung oder mit einer schriftlichen Einverständniserklärung der Eltern verlassen. Diese schriftliche Einverständniserklärung muss der Klassenleitung oder der Schulverwaltung vorgelegt werden.

2.5.5

Als Schülerinnen und Schüler halten wir uns vor Schulbeginn auf dem Schulhof oder in den Wartebereichen auf. Zu diesen Wartebereichen gehören der Eingangsbereich zwischen den Gebäuden B, C und D sowie die Erdgeschosse der Gebäude E und F. Während der Pausen halten wir uns auf dem Schulhof auf. Bei schlechtem Wetter sowie im Zeitraum zwischen den Herbstferien und den Osterferien ist uns der Aufenthalt in den oben genannten Wartebereichen gestattet. In Regenpausen ist der Schulhof zu verlassen.

2.5.6

Wegen der großen Unfallgefahr halten wir uns als Schülerinnen und Schüler daran, in den Gebäuden nicht zu rennen und zu toben. Wir werfen nicht mit Schnee- und Eisbällen und wir schubsen und rangeln nicht. Wir achten gemeinsam auf diese Verbote und melden gefährliche Spiele und Tätigkeiten den aufsichtsführenden Lehrerinnen und Lehrern.

2.5.7

Als Schülerinnen und Schüler leisten wir den Anweisungen der Lehrerinnen und Lehrer Folge. Bei Unfällen oder bei Streitigkeiten, in denen Gewalt eine Rolle spielt, informieren wir sofort die nächste aufsichtsführende Lehrkraft. Andere Streitigkeiten lösen wir gemeinsam – nötigenfalls unter Hilfestellung der schulischen Streitschlichter/innen.

2.5.8

Für die sichere Verwahrung von Geld und Wertgegenständen ist jeder selbst verantwortlich. Es besteht weder ein Versicherungsschutz, noch übernimmt die Schule eine Haftung bei Beschädigung oder Verlust. Aus diesen Gründen achten wir gemeinsam auf das Eigentum des Einzelnen und der Schule – auch indem wir andere vorbeugend auf ein nachlässiges oder fahrlässiges Verhalten aufmerksam machen. Diebstähle melden wir sofort der Schulverwaltung, Sachbeschädigungen sofort den Klassenleiter/innen, den Hausmeistern oder der Schulverwaltung. Für die sichere Verwahrung von Geld, Wertgegenständen oder teuren Kleidungsstücken stehen in der Schule Schließfächer zur Verfügung, zu denen wir in den Pausen sowie vor und nach den Unterrichtsstunden Zugang haben. Musikinstrumente können in der Schulverwaltung zur Aufbewahrung abgegeben werden.

2.5.9

Der Aufenthalt im Toilettenbereich ist rein zweckbestimmt.

2.5.10

Schulfremde Personen oder uns unbekannter Eltern grüßen wir freundlich, melden aber den Aufenthalt dieser Personen sofort der nächsten Lehrkraft, den Hausmeistern oder der Schulverwaltung, weil für solche Personen eine Anmeldepflicht besteht.

2.5.11

Die Benutzung von Handys und von elektronischen Unterhaltungsgeräten ist während der Unterrichtszeit nur zu pädagogischen Zwecken erlaubt. – Während der großen Pausen ist ihr Gebrauch gestattet, allerdings dürfen Art und Umfang der Nutzung nicht gegen die Leitgedanken und Grundregeln dieser Hausordnung verstoßen.

2.6 Einzelregelungen für die Lehrinnen und Lehrer

2.6.1

Als Lehrerinnen und Lehrer beginnen und beenden wir den Unterricht pünktlich.

2.6.2

Als Lehrerinnen und Lehrer sind uns die Sicherheit und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler ein besonderes Anliegen. Darum vermitteln wir mit Nachdruck Sinn und Bedeutung von Sicherheitsregeln, achten auf sichere und umsichtige Verhaltensweisen der Schülerinnen und Schüler und informieren die Eltern unverzüglich über sicherheits- und gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen ihrer Kinder während ihres Aufenthaltes in der Schule bzw. während schulischer Veranstaltungen.

2.6.3

Als Lehrerinnen und Lehrer achten wir darauf, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit ständige Ziele im Schulleben sind. Insbesondere achten wir auf sparsamen Umgang mit energetischen Ressourcen in den Gebäuden und darauf, dass Müll adäquat entsorgt wird.

2.6.4

Als Lehrerinnen und Lehrer achten wir auf eine verständliche und genaue Information der Schülerinnen und Schüler über die Vereinbarungen dieser Hausordnung. Als Klassenleiter/innen oder Tutoren/innen thematisieren wir die Grundregeln für das schulische Miteinander in monatlichen Abständen in den Klassen.

2.6.5

Als Lehrerinnen und Lehrer sind wir – insbesondere während der Pausen – freundliche, umsichtige und aufmerksame Ansprechpartner/innen für die Schülerinnen und Schüler. Wir geben durch unsere Präsenz, durch vorbeugende Maßnahmen sowie durch klare und bestimmte Anweisungen allen Schülern/innen ein Gefühl der Sicherheit. Wir greifen bei Streitigkeiten und Gefahrensituationen sofort ein.

2.6.6

Schulfremde Personen oder uns unbekannte Eltern fragen wir zum Schutz der Schülerinnen und Schüler nach dem Grund ihres Aufenthaltes in den Schulgebäuden oder auf dem Schulgelände, weisen sie freundlich darauf hin, dass eine Anmeldepflicht in der Schulverwaltung besteht und tragen ggf. dafür Sorge, dass eine solche Anmeldung auch erfolgt.

2.6.7

Als Lehrerinnen und Lehrer ahnden wir Verstöße der Schüler/innen gegen diese Hausordnung auf pädagogische sinnvolle Weise im Rahmen eines vereinbarten Maßnahmenkataloges. Gegen schulfremde Personen üben wir im Auftrag der Schulleitung nötigenfalls auch das Hausrecht aus.

4 EINZELORDNUNGEN UND ANHANG

4.1

Bei Feuer- oder Katastrophenalarm gelten die besonders eingeübten Vorschriften.

4.2
Um den Besonderheiten bestimmter Einrichtungen Rechnung zu tragen, erarbeiten die zuständigen Fachvertretungen im Einvernehmen mit der Gesamtkonferenz Einzelordnungen für

  • a) die Sporthallen und die sportlich genutzten Außenbereiche
  • b) die Computerräume
  • c) die Speiseräume
  • d) die Mensa
  • e) die Aufenthaltsräume und Aufenthaltsbereiche
  • f) die Musikräume
  • g) die Bibliothek

Diese Ordnungen werden deutlich sichtbar in den jeweiligen Einrichtungen angebracht.

4.3
Zur Umsetzung der Sicherheitsbestimmungen werden für die

  • a) die naturwissenschaftlichen und technischen Räume
  • b) die Küchen
  • c) die BK-Räume
  • d) die Werk- und Maschinenräume

Betriebsanweisungen durch die Schulleitung herausgegeben. Diese Betriebsanweisungen werden ebenfalls deutlich sichtbar in den jeweiligen Einrichtungen angebracht.

4.4

Der Maßnahmenkatalog gemäß Abschnitt 2.6.7 wird als gesonderter Anhang zu dieser Hausordnung ausgewiesen. Er wird unabhängig von dieser Hausordnung vom Schulausschuss beschlossen und verändert.

4.5

Entscheidungen zur Auslegung und zur Umsetzung der Hausordnung trifft der Schulausschuss. – Interimsregelungen erfolgen durch die Schulleitung. Die Entscheidungen zur Auslegung und zur Umsetzung der Hausordnung sowie die Interimsregelungen werden im Organisationshandbuch der Schule sowie schulöffentlich bekannt gegeben.

Weitere Informationen

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