Unangekündigte Streiks

Klassenfahrt der 9. Klassen nach Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Es war eine tolle Woche mit informativem Kultur- und Politikprogramm, aber auch viel Spaß. Bundestag, Bundesrat, Holocaust-Mahnmal, Olympiastadion, Naturkundemuseum und Computerspielmuseum waren auf der einen Seite Besichtigungsziele. Auf der anderen Seite wurden das Jumphouse und die Disco Matrix aufgemischt. Mit der ein oder anderen Blessur traten wir den Rückweg an, was aber den Gesamteindruck einer tollen Klassenfahrt nicht trüben soll!

Erasmus+ machts möglich: Herr Kurz und Frau Mitsch ante portas – eine Woche in Rom/Ostia

Rom – das verbinden wir u.a. mit berühmten antiken Bauwerken wie dem Forum Romanum oder dem Kolosseum, mit berühmten Künstlern oder auch mit dem Vatikan. Vor den Stadtmauern liegt der Stadtteil Ostia – ehemaliger Hafen des antiken Roms und heute einer der berühmtesten Ausgrabungsorte der Antike, Ostia Antica. Palmen, Strand und Meer sind natürlich auch zu sehen.

Was nach einem Eintrag in einem Lexikon klingt, ist zugleich ein neuer Eintrag in das Kapitel Erasmus+ an der IGS Morbach…

Frau Mitsch und Herr Kurz hatten im Rahmen eines Erasmus+ Jobshadowings die Gelegenheit, vom 11.05. – 17.05.2024 die Schule Liceo Scientifico Federigo Enriques in Ostia zu besuchen. Sie beschäftigten sich dort u.a. mit Fragen wie „Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zum Unterricht in Morbach? Was können wir von dem dort gelebten Schulalltag lernen? Was könnten wir davon möglicherweise in Morbach implementieren?“ Und als Erasmus+ Koordinator stellte sich natürlich auch die entscheidende Frage: „Können wir ein gemeinsames Erasmus+ Projekt im kommenden Schuljahr planen und durchführen?“ Dazu später mehr…

Zunächst einmal ein kurzer Einblick in das Schulsystem:
Mit einem Durchschnitt von 20 Schülerinnen und Schülern pro Klasse sind die Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Schülerzahl wesentlich angenehmer als in Deutschland – sorgt doch der bessere Betreuungsschlüssel dafür, dass wesentlich besser auf jeden einzelnen Schüler eingegangen werden kann.

Darüber hinaus haben wir ein weiteres organisatorisches Instrument als sehr hilfreich kennengelernt: In Italien wird an den Universitäten erfasst, von welchen Schulen die Schüler kommen, welche Studiengänge sie belegen und ob das Studium erfolgreich abgeschlossen wird. Die Ergebnisse sind im Internet einsehbar, sodass die Schulen eine Rückmeldung erhalten, wie erfolgreich „ihre“ Schüler – auch im Vergleich zu anderen Schulen – im Studium abschneiden. In einer Stadt wie Rom kommt dann noch hinzu, dass man gut erkennen kann, auf welche Fachrichtungen sich welche Schule spezialisiert hat, wodurch die Schüler die Möglichkeit haben, eine Schule zu wählen, die zu den eigenen Interessen passt. Dieses System ist gar nicht mal so schlecht…

Der Unterricht selbst hat im Vergleich zum Unterricht in Deutschland einen gänzlich anderen Schwerpunkt: Während bei uns Übungsphasen im Unterricht einen großen Raum einnehmen, findet dieser Aspekt in der Partnerschule – unabhängig vom Fach – kaum statt. Auch Unterrichtsgespräche stellen die absolute Ausnahme dar. Vielmehr wird der Fokus auf zwei Aspekte gelegt: das Erklären neuer Inhalte, welche dann von den Schülern selbstständig als Hausaufgaben am Nachmittag eingeübt werden und die Testung des Lernzuwachses durch schriftliche Tests oder mündliche Abfragen an der Tafel. Dabei werden insbesondere die Schülerinnen und Schüler mündlich abgefragt, die in den Tests schlechte Ergebnisse erzielt haben.

Nun aber die entscheidende Frage: Wird es ein gemeinsames Erasmus+ Projekt geben? Si! Ja!

Wir haben die außerunterrichtliche Zeit genutzt, uns bezüglich Rahmenbedingungen für ein gemeinsames, gelingendes Erasmus+ Projekt auszutauschen. Und unser Ergebnis war: Wir werden ein Projekt zum Thema „Nachhaltigkeit durch technologische Innovation“ durchführen – und als wäre das nicht schon für unsere Schule gewinnbringend genug, werden zwei weitere Schulen aus Adeje (Teneriffa) und Carcassonne (Frankreich) ebenfalls an dem gemeinsamen Projekt teilnehmen!

Wir freuen uns schon auf das große gemeinsame Projekt im Schuljahr 2024/2025, mit dem wir nach den Sommerferien starten werden – Besuche der teilnehmenden Schulen inbegriffen.

Das sind sie…

…die neuen Schul-Kaninchen der IGS Morbach

Nachdem unsere alte Kaninchentruppe altersbedingt immer kleiner wurde und Lotte dann in ihr Rentendomizil zu Frau Schäfer gezogen ist, sind direkt nach Ostern Rhana, Hazel, Goldie und Cappuccino in das Atrium der IGS Morbach gezogen. Schnell haben sie sich eingewöhnt und erweitern fleißig das bereits bestehende Tunnelsystem.Die im vergangenen Jahr neu gepflanzten Apfelbäumchen gedeihen prächtig, ebenso der Bambus und die verschiedenen neuen Häuschen werden nicht nur als Unterschlupf, sondern gerne auch als Ausguck genutzt.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei allen Kaninchenpaten bedanken und bei der Schufa Holding AG für eine großzügige Spende, die von der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG vermittelt wurde.Auch in Zukunft suchen wir weitere Paten, die unser Kaninchen-Projekt unterstützen. Eine Patenschaft läuft immer für ein Schuljahr und kostet 15 Euro. Bei Interesse gerne einfach bei Anna Schäfer melden: .