Klassenmeisterschaften der Klassen 5 im Basketball 

Am Montag, 23.03.2026, fanden spannende Klassenwettkämpfe im Baskteball statt. Die Plätze der 5. Klassen verteilen sich wie folgt:

Jungen
1.Platz 5d
2.Platz 5b
3.Platz 5a
4.Platz 5c

Mädchen
1.Platz 5d
2.Platz 5a
3.Platz 5b
4.Platz 5c

Herzlichen Glückwünsch!

Sportfinder-Aktion des SV Gonzerath an der IGS Morbach

Am 23.03.2026 fand an der IGS Morbach eine Sportfinder-Aktion in Kooperation mit dem SV Gonzerath 1919 e.V. statt. Ziel der Initiative des Landessportbundes RLP ist es, Schülerinnen und Schüler für Sport im Verein zu begeistern.

Es wurde ein Volleyball-Schnuppertraining für 15 Ganztagsschülerinnen und -schüler angeboten, das für große Begeisterung sorgte. Unter der Leitung der Trainerin Lydia Palamarenko sammelten sie erste Erfahrungen und konnten ihr Talent im Umgang mit dem Volleyball ausprobieren.

Ein großes Dankeschön gilt den engagierten Schülerinnen unserer Schule und Spielerinnen des SV Gonzerath Amelie Neis (8c), Johanna Lieser (8c) und Lina-Marie Hemm (7c), die das Training unterstützt haben. Auch für die reibungslose Organisation danken wir dem Leiter der Volleyballabteilung des SV Gonzerath, Herrn Sascha Hemm.

 

Freiheit ist kein Selbstläufer – Konzertmorgen „zusammen:leben“ setzt klares Zeichen

Alle waren gespannt, was sie erwarten würde. Der Konzertmorgen „zusammen:leben“, vorbereitet im Unterricht in Gesellschaftslehre und Musik, versprach mehr als ein klassisches Konzert – und genau das wurde er auch.

Zu Beginn erklang die Europahymne – didaktisch klug aufgebaut: Zunächst spielten nur wenige Instrumente, beinahe vorsichtig. Nach und nach kamen weitere Stimmen hinzu, der Klang wuchs, Spannung entstand. Als schließlich das gesamte Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz im Fortissimo einsetzte, war es fast wie eine klangliche Erlösung. Man konnte sich diesem Moment kaum entziehen – der innere Rhythmus eines jeden Zuhörers reagierte auf die Schallwellen, Gänsehaut inklusive.

Unter der Leitung von Florian Weber, der der Musik-Fachschaft seit Jahren persönlich verbunden ist, wurde deutlich, wie ein Orchester funktioniert: Viele eigenständige Stimmen, die Verantwortung übernehmen und zugleich aufeinander hören. Ein Dirigent ist dabei kein Imperator. Ein Orchester kann durchaus ohne ihn spielen – seine Aufgabe liegt im Koordinieren, im Einüben, im Gestalten von Übergängen und Tempoveränderungen. Demokratie bedeutet nicht Führungslosigkeit, sondern abgestimmtes Handeln. Genau dieses Prinzip wurde hör- und sichtbar.

Das Moderatoren-Team führte mit Sachkenntnis und Humor durch das Programm. Friedrich Schillers Freiheitsgedanke wurde aufgegriffen, Textpassagen auf einer großen Leinwand visualisiert. Während der Dirigent die europäische Flagge schwenkte und in eine vorbereitete Halterung steckte, war klar: Es würden weitere Flaggen folgen.

Doch zunächst ging es um eine einfache Frage an das Publikum: „Wer hatte heute schon Streit?“ Zögerliches Melden. Mit einem Augenzwinkern folgte die nächste Frage: „Wer hat Geschwister?“ – Lachen im Saal. Schnell war klar: Streit gehört zum Leben dazu.

Wie aber stellt man Streit musikalisch dar? Das Publikum wurde einbezogen, Schülerinnen und Schüler meldeten sich. „Starke Kontraste“, „laut gegen leise“, „Gegensätze zwischen Instrumenten“ – Antworten, die zeigten, wie intensiv im Unterricht vorbereitet worden war.

Mit Leonard Bernsteins „Rumble“ aus den Symphonic Dances from West Side Story setzte das Orchester diese Ideen unmittelbar um: musikalische Frage und Gegenfrage zwischen Instrumentengruppen, bewusst komponierte Dissonanzen, extreme Dynamikwechsel. Konflikt wurde hörbar. In „Somewhere“ folgte der Wunsch nach Frieden – doch selbst dieser zarte Klang im hohen Holz wurde durch den „Teufel in der Musik“, den Tritonus im tiefen Blech, gestört. Hoffnung bleibt verletzlich.

Ein historischer Bogen führte weiter zur Französischen Revolution. Absolutismus, soziale Ungerechtigkeit, Aufbegehren. Mit der „Marseillaise“ wurde deutlich, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen Freiheitsbewegungen entstehen. Die französische Flagge erhielt ihren Platz – ebenso später die deutsche.

Mit der deutschen Nationalhymne rückten „Einigkeit und Recht und Freiheit“ ins Zentrum. Doch auch hier blieb es nicht bei feierlicher Würdigung: Drei Schlagzeuger traten nach vorne und trommelten den „Imperial March“. Sie forderten das Publikum auf aufzustehen und mit zuklatschen – und fast alle machten mit. Ange­leitetes Chaos.

Im anschließenden Gespräch wurde nachgefragt: Warum seid ihr aufgestanden? Wie hat sich das angefühlt? Ist es richtig, einfach zu folgen?

Betroffenheit war spürbar. Demokratische Werte brauchen Sensibilität – und Wachsamkeit.

Ein Videoeinspieler zur Rolle der Polizei als „ausführende Gewalt“ in einem demokratischen Rechtsstaat führte den Gedanken weiter: Was bedeutet Gewaltenteilung konkret? Welche Aufgabe hat die Polizei in einem Land, das Freiheit schützen will? Und was geschieht, wenn diese Freiheit nicht gesichert ist?

Die Antwort darauf kam nicht in Form weiterer Erklärungen – sondern in Musik.

Mit dem iranischen Protestlied „Baraye“ wurde der Blick über Europa hinaus gelenkt. Geschrieben 2022 von Shervin Hajipour im Zusammenhang mit der Protestbewegung „Frau, Leben, Freiheit“, basiert der Text auf realen Äußerungen von Menschen im Iran – „Für die Frauen“, „Für das Leben“, „Für die Freiheit“. Kurz nach der Veröffentlichung wurde der Komponist verhaftet. Musik wurde hier zum Risiko.

Vorgetragen von der iranischen Sängerin Maryam Akhondy begann das Stück leise und ungewohnt. Zunächst war im Publikum eine spürbare Irritation wahrnehmbar – fremde Sprache, reduzierte Klanggestaltung, keine orchestrale Wucht. Doch gerade diese Zurückhaltung entfaltete ihre Wirkung. Nach und nach entstand eine dichte, nachdenkliche Atmosphäre. Man konnte spüren, wie nah diese Thematik plötzlich wurde. Hier wurde deutlich, was es bedeutet, wenn Freiheit nicht selbstverständlich ist – wenn Singen, Tanzen oder öffentliches Sprechen Konsequenzen haben kann. Für viele unserer Schülerinnen und Schüler war dies vermutlich der greifbarste Moment des Konzerts: eine Ahnung davon, wie es ist, wenn demokratische Rechte fehlen.

In diese Stimmung hinein erklangen „Imagine“, „Born This Way“ – begleitet von der LGBTQ+-Flagge – und schließlich „Get Up, Stand Up“. Am Ende standen alle. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus Überzeugung.

Der Bürgermeister von Morbach, persönlich von der Schülervertretung eingeladen, folgte der Einladung und würdigte mit seiner Anwesenheit die Bedeutung dieses Konzertmorgens.

Zum Abschluss überreichte die Schülervertretung dem Dirigenten des Landespolizeiorchesters und dem Moderatoren-Team ein regionales Gastgeschenk. Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins konnte ein Präsent unter dem Motto „Ebbes von Hei“ überreicht werden – als Zeichen der Wertschätzung und als Einladung, unsere Region kennenzulernen.

Dieser Morgen war kein gewöhnliches Schulkonzert.
Er machte deutlich: Einigkeit, Recht und Freiheit sind nicht selbstverständlich.
Demokratie lebt davon, dass wir zuhören, hinterfragen – und Verantwortung übernehmen.

Ein (Känguru-)Sprung nach dem Abitur: Rekordbeteiligung beim Mathe-Wettbewerb

In dieser Woche war an unserer Schule ordentlich Bewegung – erst beim Endspurt des Abiturs und direkt danach beim logischen Denksport. Da am Mittwoch und Donnerstag die mündlichen Abiturprüfungen stattfanden, machte das „Mathe-Känguru“ in diesem Jahr einen kleinen Hopser und gastierte ausnahmsweise am Freitag bei uns.

Die Resonanz war beeindruckend: Insgesamt 148 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 stellten sich den kniffligen Aufgaben. Damit verzeichneten wir eine herausragend hohe Teilnehmendenzahl, die zeigt, dass die Begeisterung für Zahlen und Logik ungebrochen ist.

Besondere Glückwünsche

Ein herzlicher Glückwunsch geht an unsere 41 frischgebackenen Abiturientinnen und Abiturienten, die gestern ihre Zeit in der Morbacher Studienstufe (MSS) erfolgreich abgeschlossen haben. Wir freuen uns mit euch über diesen Meilenstein!

Ein ganz besonderes Jubiläum feiert zudem Silas Nikodemus aus der Klasse 10c: Er bewies beeindruckende Ausdauer und Leidenschaft für die Mathematik, indem er in diesem Jahr bereits zum achten Mal in Folge – also seit der 3. Klasse durchgehend – am Wettbewerb teilgenommen hat.

Alle Teilnehmenden müssen sich nun noch ein wenig gedulden, bis die Auswertung abgeschlossen ist. Wer neugierig auf den Zeitplan ist: Auf der offiziellen Homepage des Mathe-Kängurus wird regelmäßig eine sogenannte „Packstory“ veröffentlicht. Dort lässt sich genau mitverfolgen, wann die Urkunden und Preise für welches Bundesland verpackt und an die Schulen verschickt werden.

Wir danken allen Beteiligten für die tolle Organisation und sind gespannt auf die Ergebnisse!

Dreimal Landesentscheid bei „Jugend trainiert für Olympia“ Volleyball

In der Sportart Volleyball haben es in diesem Schuljahr alle drei gemeldeten Mannschaften in den Landesentscheid geschafft.

Die U16 Mädchenmannschaft traf am 23.02.2026 dabei in Mainz zunächst auf die Mannschaft des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums Speyer, der sie in drei hart umkämpften Sätzen schließlich unterlag, wie auch den Turniersiegern des Megina-Gymnasiums Mayen. So verpassten unsere Mädchen teilweise auch krankheitsbedingt knapp die Zweitplatzierung sowie den erhofften Einzug in das Bundesfinale. Wie auch im letzten Jahr demonstrierten sie jedoch anspruchsvolles Spiel und vorbildliches technisches Können. Wir danken der Erfolgstrainerin Lydia Palamarenko mit dem SV Gonzerath, die uns unterstützt haben und uns lokal so tolle Vorbilder in dieser Sportart generieren. Auch beglückwünschen wir sie an dieser Stelle zu ihren fantastischen Saisonerfolgen.

Hochmotiviert bestritt unsere U16-Jungenmannschaft den Landesentscheid. Die junge Mannschaft bewies Teamgeist und gab sich trotz hochklassiger Konkurrenz sportlich fair und kämpferisch. Sie belegten nach dem Privaten Theresianum-Gymnasium Mainz und den Gewinnern des Privaten Johannes-Gymnasiums Lahnstein ebenfalls den 3. Platz.

Die U18 Mädchen hatten sich im Regionalentscheid gegen das Gymnasium an der Heinzenwies durchgesetzt und trafen im Landesentscheid am 25.02.2026 in Lahnstein auf die Mannschaften des Hans-Purrmann-Gymnasiums Speyer sowie des Privaten Johannes-Gymnasiums Lahnstein. Auch sie konnten wertvolle Turniererfahrung gewinnen und belegten den 3. Platz.

Die Schulgemeinschaft gratuliert allen drei Mannschaften zu ihren Leistungen und wünscht für die Vorbereitung auf nächstes Jahr viel Erfolg!

Gemeinsam für andere – Sammelaktion zum Oster- und Zuckerfest 2026 Die IGS Morbach zeigt Solidarität!

In der heutigen Zeit sind immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen. Auch in unserer Region gibt es Familien und Einzelpersonen, die nur mit großer Mühe ihren Alltag bestreiten können und nicht immer ausreichend Lebensmittel zur Verfügung haben. Hilfe und Solidarität sind daher wichtiger denn je.

Aus diesem Grund beteiligte sich die Schulgemeinschaft der IGS Morbach an einer Sammelaktion für Menschen in unserer Umgebung. Gemeinsam mit dem Pastoralen Raum Bernkastel-Kues, der Caritas und der Ahmadiyya Muslim Jammat Wittlich wollten wir ein Zeichen der Solidarität setzen und lokale Hilfsprojekte unterstützen.

Die gesammelten Spenden kommen Einrichtungen zugute, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen, darunter die Tafel Wittlich sowie der Morbacher Kühlschrank. Dort erhalten Bedürftige gespendete Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs.

Die Sammelaktion fand vom 9. bis zum 13. März 2026 statt. In allen Klassen standen Kisten bereit, in die haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel gelegt werden konnten. Besonders gefragt waren beispielsweise Konserven, Reis, Nudeln, Öl, Zucker, Salz, Tee oder Kaffee, Aufstriche sowie Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta oder Seife.

Erfreulich war die große Beteiligung innerhalb der Schulgemeinschaft: Eine Vielzahl an Klassen beteiligten sich engagiert an der Aktion und sammelten gemeinsam viele Spenden für Menschen in der Region.

Wenn jede und jeder einen kleinen Beitrag leistet, kann gemeinsam Großes erreicht werden. Die Aktion setzte daher ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und Solidarität.