Bündnis für Bildung an IGS Morbach gestartet

Autorin Barbara Zoschke stellt den Schülern ihre Werke vor.

Mit einer spannenden ersten Lesung startete am Montag das Literaturprojekt „Der Troll im Wald und anderswo“ an der IGS Morbach. Die Kölner Autorin Barbara Zoschke besuchte aus diesem Anlass die Schule und las passend zur WM aus ihrem Buch Faule Tricks & ein Elfmeter. Darüber hinaus berichtete sie den Schülerinnen und Schülern von ihrer Tätigkeit als Autorin. Zum Beispiel erzählte sie, wie man von einem kreativen Einfall hin zum fertigen Buch gelangt. Wichtige Informationen für die Jugendlichen, denn im nächsten Schulhalbjahr werden sie selbst zu Autoren werden, indem sie gemeinsam mit Barbara Zoschke passend zum Bündnisthema Geschichten rund um den Troll erfinden und niederschreiben, wobei am Ende ein eigenes Buch entstehen wird. Als Bündnispartner steht den Schülern dabei der Eigenbetrieb Gemeindeforst Morbach zur Seite: Gemeinsam mit Revierförsterin Helena Stein werden die Nachwuchsautoren den Wald erkunden und dabei Inspirationen für ihre Geschichten sammeln. Das Projekt Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung ist eine Initiative des Friedrich-Bödecker-Vereins und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Es hat das Ziel, mit Hilfe von lokalen Akteuren Leseerfahrungen jenseits des Klassenraumes zu ermöglichen und kreativen Raum für eigenes literarisches Wirken zu schaffen.

Kollegium der IGS Morbach verabschiedet engagierte Lehrkräfte in den Ruhestand

 

Zusammen fast 90 Jahre haben Marianne Peifer, Margit Kronenberger und Wolfgang Rebel an der Schule in Morbach ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur Fachliches, sondern auch soziale Fertigkeiten vermittelt. Schulleiter Stefan Philippi würdigte die Arbeit, das Engagement und die Menschlichkeit der verdienten Kollegen und Kolleginnen.

Marianne Peifer hatte nach ihrem Studium als Ingenieurin für Textil- und Bekleidungstechnik erst einmal berufliche Erfahrung gesammelt und sich danach für das Lehramtsstudium entschieden. Neben Mathematik hat sie auch Deutsch unterrichtet und mit ihren handwerklichen und kreativen Fähigkeiten war sie bei Projekten immer eine gern gesehene Teampartnerin.

Margit Kronenberger, Musiklehrerin mit Leib und Seele, hat neben dem Musikunterricht über viele Jahre das Orchester der Schule geleitet, ein Klarinettenensemble aufgebaut und Musicals mit den Schülerinnen und Schülern auf die Beine gestellt. Mit ihrer Begeisterung hat sie einige ihrer Musiker und Kollegen angesteckt, die die Abschiedsfeier mit Instrumenten und Gesang umrahmten.

Wolfgang Rebel, den es aus der Pfalz in den Hunsrück verschlagen hatte, war über viele Jahre von der Schülerschaft als Vertrauenslehrer gewählt worden und auch als Klassenleiter beliebt. Neben seinen Fächern Englisch und Deutsch unterrichtete er zeitweise auch Musik, Physik oder Sport.

Das Kollegium der IGS wünscht allen eine schöne schulfreie Zeit, die auch nach den Sommerferien noch weitergeht.

Tagesausflug nach Metz

Am 20. Juni 2018 sind beide Französischkurse der 8. Klassen mit drei Lehrerinnen nach Metz in Lothringen gefahren. Als wir nach der etwa zweieinhalbstündigen Busfahrt in Metz ankamen, sind wir zuerst zur Kathedrale gegangen und haben diese von innen und außen besichtigt. Wir durften auch Bilder machen. Danach haben wir von unseren Lehrerinnen einen Stadtplan und eine Stadtrallye bekommen. Von der Kathedrale aus machten wir uns in Gruppen auf den Weg, die Stadt zu erkunden und so die Aufgaben der Stadtrallye zu lösen. Wenn wir Fragen hatten, haben wir die Menschen in der Stadt auf Französisch gefragt, ob sie uns helfen können. Mittags durften wir auch shoppen und essen gehen. Einige von uns konnten sich sogar mit ihren Austauschschülern aus Metz treffen. Vor der Heimfahrt haben wir noch ein Gruppenfoto vor der Kathedrale gemacht.

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, denn es war sonnig und warm. Es war ein schöner Tag in Metz. Vielen Dank an Frau Frau Bartschat, Frau Brummel und Frau Kaspar, die uns begleitet haben. Izzy Weston, 8a

 

Stufe 12 zu Besuch bei der Stefan-Morsch-Stiftung

 

Am Dienstag, den 05.05.2018, besuchten 35 Schüler der MSS 12 die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld. Der Tag wurde eingeleitet durch ein Video über das Leben von Stefan Morsch, der Anfang der 80er Jahre an Leukämie erkrankte. Er war der erste Europäer, welchem fremde Stammzellen transplantiert wurden. Stefan starb jedoch kurze Zeit darauf an den Folgen einer Lungenentzündung. Seine Eltern gründeten 1986 die Stefan-Morsch-Stiftung, um eine Spenderdatei zu erstellen. Damit wurde die Suche nach einem möglichen Spender erleichtert.

Anschließend wurden wir über den Ablauf der Typisierung und der Stammzellspende aufgeklärt und konnten uns Blut abnehmen lassen, was auch ein Großteil der Schüler tat. Bei der anschließenden Führung im HLA-Labor der Stiftung konnten wir verschiedene Bereiche kennen lernen: Neutrale Zone, Prä-PCR-Bereich, Isolationsbereich, Geräteraum und die Hexenküche.

In der Mittagspause wurden wir von der Stefan-Mosch-Stiftung mit belegten Brötchen und Getränken versorgt. Anschließend durften wir in Kleingruppen im Labor praktisch arbeiten. Wir übten das Pipettieren, bestimmten unsere Blutgruppe, bereiteten eine PCR (Polymerase-Kettenreaktion) und Gelelektrophorese vor. Wir lernten also wie man die DNA mithilfe der PCR vervielfältigt und wie man DNA-Moleküle voneinander trennt und sichtbar macht, mithilfe der Gelelektrophorese. Auch lernten wir, dass man beim Pipettieren mit der DNA möglichst genau arbeiten muss, sodass keine Verfälschungen entstehen. Daraus wurde ein Wettbewerb gemacht und die, die am genausten pipettiert haben, wurden später mit Süßigkeiten belohnt. Mit dem zuvor entnommenen Blut konnten wir noch unsere eigene Blutgruppe bestimmen. Wir konnten sehr viel Erlerntes aus dem Unterricht umsetzen und praktische Erfahrungen sammeln.

Wir bedanken uns herzlich bei der Stefan-Morsch-Stiftung für diesen erfolgreichen und interessanten Tag und hoffen natürlich, dass auch wir irgendwann mit unserer Stammzellenspende ein Leben retten können.

Bericht von Emma Martini, Stufe 12

IGS Morbach erfolgreich beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Der Sozialkunde Leistungskurs 12 hat mit Erfolg am jüngsten Schülerwettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung und des Landtags Rheinland-Pfalz teilgenommen.

Die zwölf Schülerinnen und Schüler sind mit ihrer Präsentation zu Marx und Raiffeisen – Ideen, die bis heute wirken  unter den insgesamt 249 eingereichten Arbeiten unter die ersten zwanzig gekommen. Der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering sieht in der Präsentation eine interessante Zusammenstellung zur Thematik, die einen der 2. Preise wirklich verdient hat. Unterstützt von ihrer Sozialkundelehrerin Gabi Mertini- Stein erarbeitete die Gruppe einen Vergleich zwischen den beiden Persönlichkeiten hinsichtlich Biographie, ihren Ideen und Theorien und auf der Suche nach Spuren von beiden in Rheinland-Pfalz führten die Schüler Interviews mit Vertretern der VR Bank und der RWZ Morbach.

 

 

Große Fußballfans auf kleiner Bühne

Rechtzeitig zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft sind die Schülerinnen und Schüler der Klassen  5c und 6b mit ihren Fantribünen im Schuhkarton fertig geworden. Nicole Besch, die im Kunstunterricht den Bezug zur Lebenswelt der Schüler herstellen wollte, konnte sich der Begeisterung für dieses Projekt sicher sein. Bleibt zu hoffen, dass die Fans ihrer Mannschaft so zujubeln können, wie in den erstellten Objekten.