Kursfahrt der MSS 12 nach München – Eine Woche voller Erlebnisse

In der vergangenen Woche unternahm unsere Stufe eine abwechslungsreiche und rundum gelungene Kursfahrt nach München. Das vielseitige Programm bot eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte, Bewegung und gemeinsamer Freizeit. Eine Reise, die uns nicht nur viele neue Eindrücke vermittelte, sondern zugleich unseren Zusammenhalt als Stufe stärkte.

Als kulturelles Highlight stand für einen Teil unserer Gruppe der Besuch des beeindruckenden Schlosses Nymphenburg auf dem Programm, bei dem wir in die Welt der bayerischen Geschichte und Architektur eintauchen konnten. Parallel dazu erkundete die andere Gruppe das Deutsche Museum, eines der größten naturwissenschaftlich-technischen Museen der Welt, das mit seinen interaktiven Ausstellungen auf großes Interesse stieß.

Auch eine Stadtführung durch die Münchner Altstadt durfte natürlich nicht fehlen. Dabei lernten wir viele spannende Details über die Geschichte und das Leben in der bayerischen Landeshauptstadt kennen. Ein besonders eindrücklicher Programmpunkt war der Besuch des NS-Dokumentationszentrums. Dort erhielten wir nicht nur informative Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus, sondern hatten auch die Möglichkeit, einem sehr bewegenden und interessanten Zeitzeugengespräch zuzuhören, das uns nachhaltig beeindruckte.

Neben dem Kulturprogramm kam auch die Freizeit nicht zu kurz: Ob beim Kegeln, Bouldern oder im Parcours sowie beim gemeinsamen Beisammensitzen im Hofbrauhaus – für alle war etwas dabei. Diese Aktivitäten sorgten für viel Spaß und trugen dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl weiter zu stärken.

Ein besonderes Highlight bildete der Ausflug zum Wallberg. Trotz großer Vorfreude musste die geplante Wanderung aufgrund starker Regenschauer und schlechter Sicht leider vorzeitig abgebrochen werden. Dennoch ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und verbrachten stattdessen eine gemütliche Zeit in einer Berghütte. Je nach Wolkendecke bot sich uns sogar ein beeindruckender Blick auf den Tegernsee.

Im Anschluss ging es bei zunächst sonnigem, wenn auch sehr kühlem Wetter (12 Grad) für einige Mutige sogar in den Tegernsee. Ein plötzlich aufziehender Sturm beendete das Baden und Verweilen am Ufer jedoch früher als geplant.

Insgesamt war es eine abwechslungsreiche, vielfältige und kurzweilige Fahrt, die uns viele schöne Erinnerungen beschert hat.

 

Kunstprojekt „Illustration“ – Lieblingsrezepte kreativ in Szene gesetzt

Im Rahmen des Kunstunterrichts beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 sowie des Grundkurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 intensiv mit dem Thema „Illustration. Ausgangspunkt des Projekts waren die ganz persönlichen Lieblingsrezepte der Jugendlichen, die sie nicht nur gesammelt, sondern auch künstlerisch gestaltet haben.

Die besondere Herausforderung bestand darin, die ausgewählten Speisen und Zutaten ausschließlich mit dem Fineliner zu zeichnen und durch unterschiedliche Schraffurtechniken plastisch und detailreich darzustellen. So entstanden zahlreiche individuelle Illustrationen, die die Vielfalt der Rezepte auf kreative Weise widerspiegeln.

Aus den fertigen Zeichnungen und den dazugehörigen Rezepten wurde anschließend ein gemeinsames Kochbuch entwickelt. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Sammlung von Lieblingsgerichten, die Kunst und Kulinarik auf besondere Weise miteinander verbindet.

Das Kochbuch steht bald auf unserer Homepage als kostenloser Download zur Verfügung. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, darin zu stöbern, die Rezepte auszuprobieren und sich von den gelungenen Illustrationen inspirieren zu lassen.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 sowie der Grundkurs Kunst 12 wünschen allen viel Freude beim Entdecken und Nachkochen!

 

Antike und Gegenwart im Einklang — In Sofia mit Erasmus+

Am frühen Sonntagmorgen, 17.05.26, begann unsere Erasmus+ Reise. Noch verschlafen, aber gespannt versammelten sich alle pünktlich am Frankfurter Flughafen. Nach dem einen oder anderen schnellen Kaffee hoben wir ab. Zwei Stunden später landeten wir in Sofia. Eine andere Schrift, eine fremd klingende Sprache und doch ein herzliches Willkommen: Unsere Gastschüler erwarteten uns bereits am Flughafen und nahmen uns in Empfang.

Der erste Schultag: Begegnungen und Traditionen

Am Montag startete das Programm in der deutschen Schule in Sofia, wo wir vertraute Gesichter aus Carcassonne und Monza wiedertrafen. Die Tatsache, dass es sich um eine deutschsprachige Schule handelte, erleichterte die Kommunikation und eröffnete viele Gesprächsmöglichkeiten. Nach einer mehrsprachigen Einführung durch die bulgarischen Schüler, einem Rundgang und einigen kurzen Kennenlernspielen überraschten uns unsere Gastgeber mit einem traditionellen bulgarischen Tanz komplett in Tracht. Nach einer Einführung durften auch wir mittanzen, wenn auch nicht alle sich das gleich zutrauten. Es war ein lebendiger und verbindender Einstieg in die Woche.

Stadtführung: Wo Antike ins Moderne übergeht

Bei einer Stadtführung durch Sofia sahen wir bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die Alexander-Newski-Kathedrale und die römische Kirche des Heiligen Georg, die als das älteste Gebäude in Sofia betrachtet wird. Besonders eindrucksvoll war für viele von uns, wie die antiken Spuren in das moderne Stadtbild eingebettet sind: Die kleine Kirche des Heiligen Georg liegt im Innenhof des Präsidentenpalasts, und beim Bau der Metro wurden römische Überreste entdeckt. Statt sie zu entfernen, integrierte man sie in die moderne Architektur. Auf dem Weg zur Metro konnte man neben Säulen sogar alte Amphoren bestaunen. Dieses Nebeneinander von Alt und Neu prägte unseren Eindruck von Sofia nachhaltig.

Plovdiv: Antikes Theater und Stadterkundung

Etwa zwei Stunden östlich von Sofia liegt Plovdiv — auch hier zeigte sich die Verbindung von Geschichte und Gegenwart. Wir besichtigten ein antikes Theater, das noch heute für Konzerte und Aufführungen genutzt wird: Ein lebendiges Beispiel dafür, wie historische Bauten in die heutige Kultur eingebunden werden können. In Plovdiv nahmen wir außerdem an einer Schnitzeljagd teil, bei der Orientierung, Teamgeist und Neugier gefragt waren. Am Ende hieß es: erkundet, gefunden und gewonnen.

Projektarbeit: Multilinguale Zeitung

In den darauffolgenden Tagen arbeiteten wir intensiv am Projekt: Die im Laufe des Jahres in Carcassonne, Monza, Morbach und Sofia gesammelten Erkenntnisse sollten in einer multilingualen Zeitung zusammengeführt werden, was in diesem Fall bedeutete, dass alle Artikel in fünf Sprachen verfasst wurden (Bulgarisch, Englisch, Italienisch, Französisch und Deutsch). Die Zusammenarbeit über Sprach- und Ländergrenzen hinweg zeigte, wie viel Bereicherung in solchen Austauschprojekten steckt, fachlich wie persönlich.

Zusätzlich hatten wir das besondere Glück, dem bulgarischen Buchstabenfest in der Schule beizuwohnen, einer Feier zu Ehren des kyrillischen Alphabets. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten das Alphabet mit Stolz und Kreativität; das Fest brachte uns die kulturelle Bedeutung der Schrift für Bulgarien eindrücklich näher.

Naturerlebnis Vitosha

Neben der intensiven Arbeit am Projekt durfte auch die Erholung nicht zu kurz kommen. Schon während der Woche hatten wir von der Schule aus immer wieder den imposanten 2000 Meter hohen Berg Vitosha vor Augen und freuten uns darauf, ihn schließlich auch selbst bei einer Wanderung zu erkunden. Nicht alle schafften es bis zum Gipfel oder den Aussichtspunkt, aber für alle war klar: Dieser Tag war ein Highlight. Die unberührte Natur, die Panoramen und die gemeinsame Anstrengung hinterließen starken Eindruck und waren für viele der schönste Moment der Woche.

Abschied in der Schule und Rückreise

Am Freitag präsentierten wir die Ergebnisse des Projekts in der Schule: Ausstellungsstände, Vorträge und ein Pubquiz über die am Projekt beteiligten Städte rundeten die Woche ab. Der Abend klang bei einem gemeinsamen Buffet aus. Zeit für Gespräche, Austausch und Dankbarkeit.

Am Samstag traten wir den Rückflug an, beladen mit vielen Eindrücken: Kultur, Land, Leute und neue Perspektiven auf unterschiedliche Lebensumstände. Alle waren sich einig: die Reise hat sich gelohnt. Viele kehrten mit dem Gefühl zurück, ihr Zuhause neu zu schätzen und mit Erinnerungen, die noch lange nachwirken werden.

IGS Morbach erreicht 2. Platz beim SolarCaRS+Cup 2026 in Kaiserslautern

Am 3. Juni 2026 nahm die IGS Morbach am SolarCaRS+Cup an der Hochschule Kaiserslautern teil. Gemeinsam mit elf weiteren Schulen aus Rheinland-Pfalz präsentierten wir unser selbst entwickeltes Solarfahrzeug und stellten uns verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen.

Der SolarCaRS+Cup ist ein Technikprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler ein solarbetriebenes Fahrzeug planen, bauen und optimieren. Im Laufe des Schuljahres arbeitete unser Team mit viel Engagement an Konstruktion, Testfahrten und Verbesserungen des Fahrzeugs. Insbesondere die Kühlung der Motorsteuerung und des Antriebsmotors nahm dabei viel Zeit und Kreativität in Anspruch. Zudem wurden für die Show-Fahrt LED-Leisten, bunte Diskokugeln und eine Seifenblasenmaschine an das Fahrzeug gebaut. Aus einem Lautsprecher ertönte während der Fahrt ein eigens KI-kreierter Song über unser Fahrzeug, den „Sunny Bubble Booster“.

Beim Wettbewerb in Kaiserslautern mussten sich die Teams dann unter anderem in einer Showfahrt, im Slalom, einer Schikanenstrecke und einem Langstreckenrennen beweisen. Neben den Fahrleistungen spielten auch Teamarbeit, Kreativität und technisches Verständnis eine wichtige Rolle.

Für die IGS Morbach war die Teilnahme eine spannende Erfahrung, die uns zudem noch den 2. Platz in der Gesamtwertung bescherte.

Wir danken dem Pädagogischen Landesinstitut, der Hochschule Kaiserslautern und der Firma Papier-Mettler KG, die uns im Rahmen der MINT-Förderung finanziell unterstützt hat.

Passend zur WM: Fußballnachmittag mit dem SSV Dhrontal

Im Rahmen des Sportfinder-Projekts des Landessportbundes Rheinland-Pfalz fand an unserer Ganztagsschule ein abwechslungsreicher Fußballnachmittag statt. Der Sportverein SSV Dhrontal gestaltete für 15 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 ein spannendes Training mit verschiedenen Übungen und Spielen rund um den Fußball.

Mit viel Begeisterung und Einsatz konnten die Kinder ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern und den Vereinssport kennenlernen. Zum Abschluss sorgten kleine Turnierspiele für jede Menge Spaß und Teamgeist.

Wir bedanken uns herzlich beim SSV Dhrontal für die gelungene Durchführung und das Engagement im Rahmen des Sportfinder-Programms.

 

Deutsch-Lektüre einmal anders

Als im E-Kurs Deutsch der Klasse 8d die Frage aufkam, welche Lektüre denn dieses Jahr gelesen werden könnte, stellte ihre Deutschlehrerin Susi Ruhk mehrere Bücher zur Auswahl vor. Neben Klassikern und Altbewährtem fand sich darunter auch „Glennkill“. Hier wies Frau Ruhk darauf hin, dass Mitte Mai endlich die Verfilmung dieses Schafs-Krimis in die Kinos kommen würde. Deshalb fiel die Entscheidung leicht. Obwohl es von allen Büchern das umfänglichste war und obwohl Schafe hierbei die Hauptrolle spielen, waren alle Schülerinnen und Schüler des Kurses einverstanden.

Und so kam es zum einen, dass beim Klassenarbeitsthema Charakterisierung der Widder „Mopple the Whale“ charakterisiert wurde und dass zum anderen bei der Lesemappe eben die Schafswelt mit ihren Figuren im Vordergrund stand und nicht die Menschen. Nach der Klassenarbeit ging es dann mit Frau Wegmann als zweite Begleitperson mit dem ÖPNV-Bus nach Wittlich ins Kino, wo man sich gemeinsam „Glennkill“ ansah.

Die beiden Hauptcharaktere werden hierbei von Anke Engelke und Bastian Pastewka gesprochen, die zum ersten Mal gemeinsam einen Film synchronisierten. Die Menschenhauptrolle, Schäfer George, dessen Ermordung die Schafe zu ihren Ermittlungen antreibt, wird zudem von Hugh Jackman gespielt. Die Autorin Leonie Swann, die 2005 den Schafs-Krimi veröffentlichte, ließ dem Film-Team freie Hand, und findet die Mischung aus Spannung, Humor und Emotion gelungen (vgl. stern vom 16.4.2026)

Das Fazit des Kurses: Die Grundgeschichte ist erkennbar, die Story aber deutlich verändert. So heißt die hauptsächlich ermittelnde Schafdame im Buch „Miss Maple“, im Film dagegen Lily.  Dennoch ist der Film absolut sehenswert und schön kurzweilig.