Projektwoche an der IGS Morbach

Im Zeitraum vom 05.07.2022 bis zum 07.05.2022 findet unsere diesjährige Projektwoche statt. Die Schüler*innen haben die Möglichkeit, aus mehreren Projektangeboten zu wählen. Das Angebot finden Sie hier. Weitere Informationen finden Sie im Elternbrief. Wichtig: Die Abgabe der Wahlzettel erfolgt bis zum 25.05.2022, 13:30 Uhr! Danach können leider keine Wünsche mehr berücksichtigt werden!

Aktuelle Mitteilung

Neues Projekt in der GTS

Der Tierheilpraktiker Christian Ergenzinger bietet ab sofort für interessierte GTS-Schüler*innen einmal in der Woche einen Einblick in seine Arbeit. Mit im Gepäck hat er seine kleine Hündin und seine eindrucksvolle Tierambulanz. Bei einem ersten gemeinsamen Termin konnten die Schüler*innen beim Abhören der Hündin feststellen, dass Hundeherzen etwas anders schlagen, als die von Menschen. Die Schüler*innen freuen sich nun auf weitere spannende Entdeckungen!

Herr Ergenzinger engagiert sich neben seiner Arbeit unter anderem für die Zoos in der Ukraine, die unbedingt auf Futtermittel- und Medikamentenspenden angewiesen sind. Dafür ist er selbst bereits zweimal mit Spenden aus Deutschland in die Ukraine gefahren. Seine Reise kann man auf facebook verfolgen. Auf seiner Homepage (https://www.tierheilpraxis-ergenzinger.de/) findet man Informationen, wie man ihn in diesem Ehrenamt unterstützen kann.

 

Bewerbercamp 2022

Was muss in einem Anschreiben drinstehen, wie sieht ein gutes Bewerbungsfoto aus und wie führt man ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch? All das haben Jugendliche, die dieses oder nächstes Jahr die Schule verlassen, beim elften Jam! Bewerbercamp an der IGS in Morbach erfahren.

Um sich optimal auf Ihre Bewerbungsphase vorzubereiten, hatten sich 13 Jugendliche, im Alter von 14 bis 18 Jahren, am Bewerbercamp der Jugendpflege der Gemeinde Morbach in Kooperation mit der Schulsozialarbeit der IGS Morbach vom 13.05. bis 15.05.2022, angemeldet.

Dieses Kooperationsprojekt richtete sich an Jugendliche, die sich dieses oder nächstes Jahr um eine Ausbildungsstelle bewerben müssen.

Von Freitag bis Sonntag erfuhren die jungen Teilnehmer in Vorträgen und Übungen, worauf es bei einer guten Bewerbung ankommt. Sie lernten, wie ein Anschreiben verfasst wird, wie ein Lebenslauf aufgebaut ist und welche Zeugnisse in die Mappe gehören. Für das Bewerbungsfoto wurden die Jugendlichen direkt vor Ort von einem Fotografen abgelichtet.

Das Bewerbercamp startete freitags mit dem Workshop „Was kostet das Leben – Finanziell Fit“. Hier erfuhren die Teilnehmer z.B. was Netto und Brutto bedeutet und was alles sonst noch von einem Lohn oder Gehalt abgeht. Samstags wurden zwei verschiedene Workshops angeboten, zum einen ein Training für Bewerbungsgespräche und zum anderen wie man eine Bewerbungsmappe verfasst. An dieser Stelle gilt unser Dank Herrn Marco Schneider und Frau Marie Thommes die uns bei den Workshops unterstützen.

Am letzten Tag schließlich waren die Fima Papier-Mettler und die Gemeindeverwaltung Morbach, vertreten durch die Personalabteilung der Verwaltung und Mitarbeiterinnen des Kindergarten Auf der Huf, zu Gast und führten mit jedem Jugendlichen ein Vorstellungsgespräch. Hierzu wurden die Teilnehmer im Vorfeld gefragt, für welche Berufe Sie sich interessieren, so, dass möglichst für jeden „das Richtige“ dabei war.

Das Bewerbercamp fand zum insgesamt elften Mal statt und einige Teilnehmer konnten sich auf diesem Wege schon einen Ausbildungsplatz sichern.

 

Spenden für die Ukraine

Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat uns schockiert und macht uns tief betroffen. Wir wollen den Menschen vor Ort helfen, die unter den schlimmen Bedingungen zu leben und leiden haben. Wir, die Klasse 6a, werden aus diesem Grund in der Woche vom 09.05 bis 13.05. jeweils in der zweiten Pause folgende Spenden im Raum D206 (Klassenraum 6a) entgegennehmen.:

Lebensmittel (bitte kein Glas!):
– Konserven
– Nudeln, Reis
– Instant-Produkte (Tütensuppen, Terrinen etc.)
– Babynahrung
– usw.

Hygieneartikel:
– Zahnbürsten/Zahnpasta
– Shampoo /Duschgel
– Seife / Menstruationsprodukte
– Windeln

Wir würden uns freuen, wenn eine möglichst große Zahl an Sachspenden eintreffen würde, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen.
Wir danken allen für die solidarische Unterstützung.

Die Klasse 6a

#Blog der Erasmusfahrt der Jahrgangsstufe 9 nach Dänemark

 

 

Freitag, 06.05.2022

 

#Lagebericht: Heute ein müder Beginn und dann hätte Alina auch noch beinahe den Schulbus verpasst.

#Es steht Lille Vildmose auf dem Programm. Wir laufen durch endlose Weiten, neben uns nichts Spannendes zu sehen und vor uns erstreckt sich der kurvenlose Weg. #Stinklangweilig. Wir haben einen affenzahn drauf, um hier schnell wegzukommen. Nur Aaron gefällt’s, die vielen Vögel zu beobachten und immer mal wieder mit Mette einen Blick durch’s Fernglas zu werfen. #Haben die vielleicht doch was Spannendes entdeckt? Es soll hier ja aggressive Schwäne, „ein bisschen giftige“ Schlangen und riesige Elche geben. #Und dann steht ein Elch vor uns. Irre, wie groß der ist. Haben wir gesagt es sei hier langweilig? Alle schauen durchs Fernglas, um ihn noch besser zu sehen. Und da es nicht genug für alle gibt, ist schnell auch die Kamera zum Fernglas umfunktioniert. Ob wir jetzt auch die versprochene Schlange im Moor sehen? Einzeln laufen wir auf dem schmalen Holzsteg durch das Moor. Wer hier den Weg verlässt, wird als Mumie wiedergefunden. #Gruselig. Acid water halt.

#Am Ende des Weges wird, wie früher eine Opfergabe gebraucht: Alle sind sich einig: Sebastian. Line dazu: „Gute Wahl. Immer den stärksten Mann opfern.“

#Naja, was haben wir heute gelernt. So ein bisschen Schule war es ja doch. Mette erzählt, wie es früher war, wie es heute ist, welche Tiere im Moor leben, dass das Moos im Moor 1mm pro Jahr wächst und in Lille Wildmose 4m hoch sind! #Im Infozentrum sehen wir dann ausgestopfte Exemplare von den Tieren, die wir lebend nicht gesehen haben. Da hat auch Analie keinen Schiss den Elch zu knutschen, Dorkas den Wisent zu streicheln oder Alina in den Fuchsbau zu klettern.

#Dann neigt sich der letzte Tag dem Ende entgegen und wir müssen leider Abschied nehmen. 

#Samstag um 9:00 Uhr fährt der Zug in Aalborg ab. Es tröstet uns nur, dass wir uns im Oktober in Schweden wiedersehen.

#Zurück sind wir erst nach Mitternacht, viele Erfahrungen und Freundschaften reicher.

 

Donnerstag, 05.05.2022

#Traditioneller Lagebericht am Morgen: Theresa springt über einen großen Graben … in die Brennnesseln. Kein Däne kann Siljas Namen aussprechen.  Lara und Svenja lernen dänisch. Gasteltern werden immer lockerer. Ob wir am Freitag durchmachen dürfen?

#Heute geht’s zum Utzon Center. Den Namen kennt keiner. Kennt ihr die Oper in Australien? Bingo! Er war der Architekt. Jetzt sind wir dran, tolle Gebäude zu entwerfen: Nach einer Einführung von einem riesigen Typen, mindestens ein Kopf größer als Sebastian, bauen wir ein Modell für ein Hochhaus mit Lego. Maßstab 1:800. Das heißt maximal zehn Steine verwenden! #Was soll man da bauen? Gar nicht so einfach, einfach zu bleiben.

#2. Schritt: Modell im Maßstab 1:100 bauen. Keiner kapiert, was das bedeutet. Der „lange Lulatsch“ bekommt es uns dann aber doch verklickert und mit Sebastians Mathekenntnissen hat es dann auch der Letzte kapiert. #Dann muss es plötzlich schnell gehen: in zwei Minuten soll das ganze Hochhaus fertig sein. Da setzen auch Anne und Sebastian wie wild Steine aufeinander. Gerade so geschafft!

#Dann Brille auf und ab in die virtuelle Realität. Jetzt können wir unser Hochhaus von allen Seiten in echter Größe bewundern und ein paar Feinheiten hinzufügen. Dann noch ein Stop-Motion Film über den Bau drehen und dann wieder raus. Die drei Stunden gingen rum wie im Flug.

#Jetzt geht’s in die Bibliothek. Aaron und Amy freuen sich kurz – bis sie erfahren, dass wir dort nicht lesen, sondern essen. Da gibt es noch andere Kuriositäten: Tische zum Malen, Videospiele, die mit den Füßen gespielt werden, gelbes Licht im Klo und kostenlose Getränke. Lesen kann man da aber auch! Wäre bei manchen auch sinnvoll, dann wüsste man, dass Trier nicht von den Wikingern erbaut wurde.

#Weiter in die Stadt, da gibt es dann Geschichtsunterricht und die Möglichkeit sich bis auf die Knochen zu blamieren. Wer kam 1850 nach Aalborg? Die Wikinger! Wo lebt der Papst? Kollektives Schulterzucken. Was war im 15. Jahrhundert in Deutschland? „War zwischen den Römern und dem Weltkrieg was Wichtiges?“ Zwei Schuldige sind schnell ausgemacht: Der Geschichtslehrer und die Englischkenntnisse. Apropos Geschichte: wir können der Führerin und Sebastian zeigen, dass wir doch nicht alles vergessen haben. Napoleon kennen wir: „Der Kleine mit dem großen Hut auf dem Pferd.“

#Shopping in Aalborg: Manche kaufen Kleider und Schmuck, andere Schüsseln. Wieder andere gehen in der Stadt verloren – natürlich Aaron. Aaron: „Darauf hättest du wetten sollen, Anne.“ Und Amy nutzt die Zeit entspannt, um ein riesiges Eis – nur ein Bällchen – zu essen. Erschrocken stellt sie fest: Das waren 5€. Aber auch sonst versteht keiner die Währung, es hat aber schicke Muster und Löcher.

#Abendessen in der Schule. Heute kochen die Schweden und Spanier. Vegetarier gibt es bei denen jedenfalls nicht und auch keine Hunsrückportionen. Aaron hat all das nicht mitbekommen, er ging in der Schule verloren.

#Am Ende des Tages steht auch der Erasmusaccount: „erasmus_igsmorbach“ auf Instagram 

 

Mittwoch, 04.05.2022

#Schulbesuch. Streichen wir das. Wobei, ein paar Sachen gibt es da doch: Am Morgen ist kochen angesagt. Gourmet ist das nicht. Die kalte Suppe wird nur aus Milch, Eier und Zucker angerührt. #Uargh. Der Biolehrer nutzt zum Anschreiben statt der Tafel den Boden. Kann man machen. Die ganze Stunde in der Klasse hocken? Nicht in Dänemark. Immerhin ist ein Foto mit dem Geschichtslehrer drin. Lunchpaket der Gasteltern ist super. Alles andere können wir jetzt aber wirklich streichen.

 

 Dienstag, 03.05.2022

#Theresa: „Morgendlicher Lagebericht des Dienstags? Ist heute Dienstag?“
#Großes Fressen am Streetfoodfestival am Vorabend. Dort große Begeisterung bei Amy, Christin und Aaron durch geniales Essen aus vielen Ländern und fancy Beleuchtung. #Anschließender Verdauungsspaziergang mit den Partnerschülern.
#Theresa war so müde, dass sie am Abend 7x beim Filmschauen eingeschlafen ist und nichts mitbekommen hat. Egal, Harry Potter kennt sie eh schon auswendig.  Morgens wurde sie dann vom Hund geweckt. Auch Alina wurde vom Hund durch merkwürdige Geräusche am Schlafen gehindert.  Lara und Svenja am Abend mit coolen Dänen im Jugendzentrum bei Billiard, Dart und Chillen.
#Komische Besonderheiten in den Häusern: Fenster kann man nur an der Unterseite kippen, Steckdosen sehen aus wie Smileys und Rollläden gibt es nicht. #W-Lan gibt’s wie in Deutschland, wenn man sich endlich danach zu fragen traut. Theresa hat’s geschafft. Svenja und Lara auch, obwohl sie nicht wissen, wie die Eltern heißen.
#Alle pünktlich in der Schule – alle außer Christin, die war wieder zu spät. Und Amy, die war zwar pünktlich, musste aber nochmal heim etwas holen.

#Die Lehrer stellen unsere heutige Aufgabe vor: Wir müssen selbst eine Stoppuhr entwerfen. 30 Sekunden soll sie laufen. #Wie? Dazu gibt es keine Hinweise! Verdammt. #Womit? Da ist eine Menge für vorbereitet. Tische voller Material: Holz, Sand, Glaskugeln, Hammer, Sägen, Nägel, … Aaron wird beim Erklären fast von Anne umgebracht. Heute zwar keine Bücher dabei, dafür aber ein Schachspiel, das er munter mit Noah zockt.

#Beim Planen Kommunikationsprobleme, aber irgendwie klappt es dann doch. In kleinen Gruppen Ideen diskutieren, die besten auswählen und einen genauen Plan machen. Materialien sichern und los geht’s. #Theresa erschnüffelt sich den Weg zum Ziel: „Die Knete und das Klebeband stinken.“

#Bauen macht ganz schön hungrig. Es gibt für alle leckere Hähnchensandwiches mit Bacon. Der Deutschlehrer lässt sich währenddessen auch wieder blicken. #Erneut nettes Gespräch mit ihm, aber er hat blöderweise wieder seine Klasse im Schlepptau und wir fühlen uns wie im Zoo.

#Kurze Pause im Freien und dabei diskutieren, ob man bei Fotos von oben oder unten dicker ist, Sebastian beweist die Vorzüge beider Perspektiven. Analie träumt in der Mittagspause von süßen Dänen, Christin träumt nicht, die macht sich eine Nummer klar. #Die anderen Jungs sind eifersüchtig.  Währenddessen erklimmt Aaron mit Freude die 4m hohe Metallstange auf dem Pausenhof. Christin und Silja sind an der Stange noch nicht so geübt.

#Nach der Pause fertigstellen der Uhr. Dann müssen wir Sebastian beweisen, dass sie funktioniert. #Das klappt. Naja – manchmal. Christin ist überzeugt, dass an ihrer Uhr Sabotage betrieben wurde. Theresa zweifelt Sebastians Stoppfähigkeiten an. Und am Ende gewinnt Aarons Gruppe. Zum Glück gibt es noch einen Kreativitätspreis für weniger funktionsfähige Ideen. Der ging an Siljas Rollercoaster.

#Angekündigte Kuchenpause #oh welche Freude #entpuppt sich als Schokoriegelpause, was für eine Pleite! Immerhin kräftigend genug, um eine Tour durch Storvorde zu bestreiten. #Highlight der Tour: Enten. Wow. Aber die Spanier haben so etwas noch nicht gesehen.
Der Dienstag ist echt endlos. #Fortsetzung folgt…

Dienstag 2. Teil  

#Nach der Tour durch Storvorde ab in die Küche. 12 kg Kartoffeln, 10 Stangen Lauch, 2kg Speck, 4kg Zwiebeln, 3 kg Creme Fraiche, … all das muss verarbeitet werden. Also: fleißig schälen und rappen – und zwar die ganzen 12kg. Alle helfen mit. Außer Aaron, der hat sich auf Anweisung von Anne abgeseilt, denn die hat Angst ihre Wette mit Christin und damit 5€ zu verlieren. #Annes Plan: Aaron öffnet eine Tür nach draußen und löst damit den Alarm aus. Christin gewinnt die Wette (Aaron erfährt beim Lesen dieses Textes, dass er Inhalt einer Wette war). Und Sebastian? Der rennt nur rum und gibt Kommandos. Der soll mit anpacken! Im Zorn kostet es uns zwei Sparschäler, die sind jetzt Müll. Wir schälen aber auch wie verrückt – war das vielleicht so geplant? Die Playlist von Silja hilft dann beim Rappen im Takt. #Zorn gegen Sebastian unbegründet. Doch ein guter Chef. Der schneidet zwar keine Kartoffeln, aber alles läuft rund. Und dann steht er mit 6kg Flammkuchenteig neben einem und schmeißt ihn Kommandos gebend wie wild durch die Luft. Ist das Können oder Wahnsinn?  #Jetzt alle anderen Zutaten klein schneiden, Teig gehen lassen, die Öfen heizen und die Soße für den Flammkuchen anrühren. Die Schoales auf einem Tisch mengen – nur da ist genug Platz – mit dem Ergebnis: Boden voller Brühe, Theresa auch.  Alles in die Auflaufform und in den Ofen.  #Die dänischen Eltern rollen den Teig aus, cool, wir werden nicht gebraucht und können zwischen den Küchen tanzen – Hebefiguren müssen wir aber noch besser üben. #Posieren zwischen den Blechen klappt aber schon super.  #Beim Aufräumen ist Dorkas ein toller Feger und Theresa die Magierin, die gleich mit drei Löffeln, die Schüsseln „spült“: „Das sieht zwar komisch aus, ist aber lecker.“  #Am Ende sind 13 Bleche Flammkuchen und 4 Auflaufformen Schoales fertig. Alles zum Buffet bringen und servieren. Keiner glaubt uns, dass man Apfelbrei zum Schoales isst. Anne muss von Tisch zu Tisch gehen, verteilen und erklären.

#In den Appartements merken die Lehrer, dass wir mit den Kameras nicht umgehen können. Sebastian findet die Leute sind darauf nicht scharf genug. Ist das ein Vorwand zur Zensur? Das klären wir Donnerstag!

 

Montag, 02.05.04.2022

#Endlich ein bisschen ausschlafen. Beginn erst um 10:00 Uhr in der Schule #Start mit Update über den letzten Abend: Dänen essen langsam und oft, die Brötchen machen sehr satt – sogar Theresa braucht nur eins. #Das Krasseste: Alina und Theresa halten eine Würgeschlange. Stopp! Alina hält sie nicht, sie hat sie um den Hals!

#Erste Aktivität: Kennenlernen der Partnerschüler. Was sagt die Lehrerin da? Wir sollen als Ei durch die Gegend laufen und Schnick Schnack Schnuck spielen? Wer gewinnt wird ein Huhn? Naja, das ist wohl die dänische Variante. Alle sind sich einig: „Hoffentlich werde ich schnell Superman und darf auf den Platz zurück.“

#Kurz darauf schmeißen wir wild farbige Säckchen durch die Gegend, wir müssen ja schließlich die Vornamen lernen. Aber was ist mit Frau Quellmann? Naja, die Regeln sind eindeutig: man muss den Blick von „Anne“ gesehen haben, als sie das erste Säckchen fängt. Den Namen wird sie danach nicht mehr los.

#Endlich sind die Logos dran. Den ganzen Morgen schon sehen wir sie im Hintergrund elegant auf schwarzen Leinwänden schimmern. Wir sind uns schnell einig. Das Logo ist zwar nicht von uns, aber es kommt voll gut auf grauen Hoodies. #Was glotzen eigentlich die ganze Zeit die Jungs hinter der Glasscheibe auf uns? Haben die keinen Unterricht? #Egal. Bei der Schulführung kriegen wir echt gute Ideen für unsere SV: Ok, Schuhe ausziehen lassen wir weg, aber die Schülerküchen im Flur haben was, Betten im Gang – zum Pennen während der Unterrichtszeit – das kann man nicht toppen!

#Kurzes Mittagessen, dann wird wieder gearbeitet. Drei Frauen von Siemens erklären uns, wie man Offshore-Anlagen baut. Danach machen wir das über Minecraft selbst. Ist gar nicht so einfach. #Die Jungs schauen ja immer noch. Müssen die nie in den Unterricht? Sie können ruhig mal abziehen. Aber ihr Deutschlehrer, der kann bleiben, der ist super cool. #Gruppe Frauen, die ihren Job präsentieren. Von der Chemikerin bis zur Stadtplanerin ist alles dabei. Ganz schön interessant mit denen zu quatschen, was man so alles machen kann. #Würden die Jungs nur nicht immer noch gaffen. Langsam wird es echt anstrengend. #Zum Abschluss gibt es leckeren Kuchen und frustrierte Jungs, denn unsere Nummern haben sie nicht bekommen! 

Sonntag, 01.05.2022 – Farup Sommerlad

#Im Appartement wird festgestellt: Alina schläft wie ein Stein. Nichts bekommt sie wach. #Alle in den Gastfamilien merken: Die Dänen sind sehr nett und alle Ängste unbegründet. Man bekommt W-Lan, ein eigenes Bett und man kann auch in Dänemark die Badezimmertür schließen.
#Schönes Frühstück, in den Appartements mit Rotweinkuchen, denn der musste weg.

#Fahrt ins Farup Sommerlad, ein Freizeitpark mit größter, höchster und schnellster Achterbahn Dänemarks.
Die ersten Achterbahnen werden freudig getestet. Und noch freudiger der Rauch in den Tunneln eingeatmet. Was ist da drin, dass er die Sinne so benebelt? Oder sind die Sinne wegen der Geschwindigkeit benebelt? Herr Kurz wird hier zum moralischen Vorbild: „Achterbahn wirkt besser als Kiffen und ist ungefährlich.“ #Mittagessen: Was haben die Dänen für Becher??? Wie bekommt man sie so gefaltet, dass man aus ihnen trinken kann? #Wieder los in die Achterbahnen. Dabei ist immer wieder der gleiche Satz zu hören: „Hast du den süßen blonden Typ gesehen?“ In einer Achterbahn versucht ein Mitarbeiter Christin zu erschrecken. Sie bleibt aber standhaft. Alina und Silja haben bei den Achterbahnen mehr Angst als kleine Kinder unter 1m. Svenja ist froh, dass Herr Kurz dabei ist, denn manche Achterbahnen darf sie wegen ihrer Größe nur in Begleitung eines Erwachsenen fahren. Drei mutige Schülerinnen und Herr Kurz fahren die größte, höchste und schnellste Achterbahn Dänemarks, während Frau Quellmann nur Bimmelbahnen fährt und Alina Kinderbahnen liebt. #Diverse Entdeckungen nebenbei: Die Mülleimer sind ganz schön tief, die Toiletten sehr sauber, die Ameisen sehr groß und attackieren gerne Lehrer, die Menschen sehr nett. #Laras größte Vorliebe ist Brokkoli und ganz wichtig: Dänemark ist schön! #Letztes Gruppenfoto und ab zu den Gastfamilien.

Samstag, 30.04.2022 – Anreise

#Treffen in Wittlich um 7:00 Uhr – ekelhaft früh #Alle super für die Fahrt vorbereitet. Riesige „Fresstaschen“, vorbereitete Playlists, heruntergeladene Serien, … – Alle? Natürlich nicht die Lehrer, die haben ihre Masken für den Zug vergessen.
#Strecke Wittlich – Köln HBF #kleinere Pannen beim Einsteigen #Leute verjagen, die auf unseren Plätzen saßen, Platz für die Berge an Koffern finden, für die der Zug nicht ausgelegt war, erfahren, dass alle Toiletten außer einer, bei der die Tür nicht schließt, defekt sind. Danach aber eine entspannte Fahrt mit gemütlichem Daddeln, Filmegucken, Spielen, Reden, Lesen, gemeinsam Theresas Rotweinkuchen kosten – lecker – und Leute im Zug beobachten. Insbesondere den creepy Mann mit Baum – Natürlich ein pensionierter Lehrer.

#Strecke Köln – Hamburg: Umstieg problemlos, keiner ging verloren. Im ICE viel mehr Platz für die Koffer. Genial, auch wenn erneut Leute von den Plätzen vertrieben werden mussten #Dann waren das auch noch alles Dortmund-Fans. Fortsetzung der Aktivitäten des ersten Zuges, dieses Mal gestört von lauten Jungesellinnen. Um 14:00 Uhr stellen wir fest: Schon 7 Stunden unterwegs? Das ging aber flott.

#Strecke Hamburg – Fredericia: Umstieg erneut problemlos, außer dem jetzt schon vertrauten Problem: Jemand sitzt auf unserem Platz. Und dem langsam neuen Problem: Die Arme werden schwer, die Koffer aber nicht leichter. So hebt Herr Kurz alle Koffer in den Zügen fleißig hoch und runter. #Svenja hält immer noch – seit der Abfahrt in Wittlich – ihr Kissen im Arm. #Amy und Aaron lesen – lediglich unterbrochen von einer Runde Wizzard und den Umstiegen – pausenlos in ihren Büchern.

#Fredericia – Aalborg: Umstieg chaotisch. Zug fährt mit vierminütiger Verspätung auf das Gleis ein und wir haben nur sechs Minuten zum Umstieg. In der Hektik wird Christin von der Tür am Verlassen des Zugs gehindert #Rennen über den Bahnhof. Anschlusszug gerade noch bekommen. Alle wieder – nach dem gewohnten Vertreiben falsch sitzender Leute – auf ihren Plätzen. Zum Glück kein Umstieg mehr. #Denkste. Irgendwo in Dänemark stoppt der Zug. Alle steigen aus. Nur wir nicht. Schaffner kommt und weist uns darauf hin, dass unser Wagen abgekoppelt wird und wir weiter nach vorne müssen #In aller Schnelle Taschen nehmen, Koffer runter, raus aus dem Zug, dabei fällt eine Brotdose auf die Gleise – verloren – im neuen Wagen Plätze suchen, falsch sitzende Leute vertreiben, Koffer hoch. Langsam ist auch Herr Kurz am Ende. Jetzt ist es fast geschafft. Übermüdet tritt auf den letzten Kilometern Panik auf. Die Lehrer richten eine „Nummer gegen Kummer“ in ihrem 4er-Abteil ein. Reges Kommen und Gehen und Problemeaussprechen. Dann sind mehr als 14 Stunden Fahrt überstanden. #Sie fühlten sich angenehm kurz an.
#Tolles Empfangskomitee durch die Gastfamilien und die dänische Lehrerin in Aalborg. Alle erschöpft, aber glücklich. Zügiges Aufteilen in die Gastfamilien oder Appartements. Alle brauchen Schlaf.

„Stop Talking Start Planting“

Unter diesem Motto pflanzt die IGS Morbach weiter fleißig Bäume – diesmal jedoch digital! Mit Hilfe von „Plant fort the Planet“ und der „guten Bio Schokolade“ haben die Schülerinnen und Schüler des Ökologiekurses der Jahrgangstufe 7 in der Summe 728 Aktionstafeln Schokolade verkauft und damit 242 Bäume gepflanzt. Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, klickt sich einfach schlau:

https://a.plant-for-the-planet.org/de/

Mit dieser Aktion unterstützen wir Plant fort the Planet bei ihrer Idee 1000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Warum die Welt die Bäume braucht? „Die Wiederherstellung verloren gegangener Bäume ist entscheidend, um die Klimakrise zu verhindern. Bäume binden CO2 aus der Atmosphäre und speichern den Kohlenstoff in ihren Blättern, Stämmen und Wurzeln, wodurch der im Boden gespeicherte Kohlenstoff schließlich erhöht wird.“ (Plant fort the Planet. HTML: https://a.plant-for-the-planet.org/de/trillion-trees/. 03.03.2022).

Wir bedanken uns bei allen Käuferinnen und Käufern sowie bei den zahlreichen Spendern, mit deren Hilfe wir Ende März beginnen, unseren Schulgarten neu mit Saatgut und Pflanzen zu bestücken.