im kommenden Schuljahr wählen die jetzigen 8.-Klässler ein neues Wahlpflichtfach aus dem Bereich Berufsorientiertes Lernen (=BOL). Unser Konzept bietet den Schülerinnen und Schülern attraktive Wahlmöglichkeiten, die besonders auf die berufliche Zukunft ausgerichtet sind.
Die bisherigen Wahlpflichtfächer werden durch die Fächer Informationstechnologie (IT) oder Arbeitslehre (beim Besuch des Praxistages) ersetzt. Eine Ausnahme bildet des Wahlpflichtfach Französisch, das weiterhin unterrichtet wird. Zusätzlich zu IT und Französisch wird ein Praxismodul als Wahlfach gewählt.
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss gelernt, gelebt und immer wieder verteidigt werden. Gerade junge Menschen sollen verstehen, wie zerbrechlich demokratische Werte sind – und welche Folgen es haben kann, wenn Ausgrenzung, Hass und Gleichgültigkeit die Oberhand gewinnen. Demokratiebildung an Schulen bedeutet deshalb auch, sich der Geschichte zu stellen und aus ihr Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft abzuleiten. Der 27. Januar, der internationale Holocaust-Gedenktag, erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 sowie an die Millionen Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Dieser Tag mahnt uns, nicht zu vergessen.
In diesem Jahr erhielt der Musik-Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 die besondere Gelegenheit, online an einem Zeitzeugengespräch mit Ruth Melcer teilzunehmen. Insgesamt waren rund 5100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland zugeschaltet. Im Vorfeld konnten Schülerinnen und Schüler Fragen einreichen, die von der Moderatorin behutsam in das Gespräch eingebunden wurden.
Ruth Melcer berichtete von ihrem Leben als jüdisches Kind während der Zeit des Nationalsozialismus – von Ausgrenzung, Hunger, Angst und unvorstellbarem Leid. Ihr Vater war Wollhändler. Als sie vier Jahre alt war, marschierten deutsche Truppen in ihre Heimatstadt ein. Die jüdische Bevölkerung wurde in einem abgegrenzten Stadtteil zusammengepfercht, entrechtet und später deportiert. Ruth Melcer und ihre Familie wurden in verschiedene Lager verschleppt und schließlich nach Auschwitz gebracht.
Dass sie Auschwitz überlebte, verdankte sie mehrfachem, unglaublichem Glück und einem verzweifelten Akt ihrer Mutter: Statt ihres tatsächlichen Alters von acht Jahren gab sie Ruth als zwölfjährig aus. Kinder hatten in Auschwitz keine Überlebenschance. Ihr sechsjähriger Bruder wurde erschossen, weil er zu jung war. Diese Schilderung erschütterte die Schülerinnen und Schüler besonders. Viele gaben im Anschluss zurück, wie sehr sie dieses Schicksal mitgenommen habe, vor allem diejenigen, die selbst jüngere Geschwister haben. Trotz all dieser unvorstellbaren Widrigkeiten erzählte Ruth, dass ihre Mutter sich ihren Humor bewahrt habe, was ihnen Kraft gegeben und wesentlich dazu beigetragen habe, diese furchtbare Zeit zu überstehen.
Eine Frage lautete, wie sie sich im Konzentrationslager gefühlt habe. Ruth Melcer antwortete mit wenigen, eindringlichen Worten. Sie habe damals vor allem Hunger und Angst gespürt. Für andere Gefühle sei kein Platz gewesen, alles andere habe sie verdrängen müssen, um zu überleben. Gerade diese schlichte, beinahe nüchterne Antwort machte das Ausmaß des Erlebten für viele besonders begreifbar.
Ein besonders stiller und emotionaler Moment entstand, als Schülerinnen und Schüler nach den Menschenversuchen von Dr. Mengele fragten. Ruth Melcer bestätigte, dass sie im Nachhinein von anderen Häftlingen erfahren habe, was dort geschehen sei. Sie weigerte sich jedoch, darüber zu berichten, denn es sei so schrecklich gewesen, dass sie nicht erzählen könne. Mit Tränen in den Augen schwieg sie. In diesem Moment hatten nicht nur sie, sondern auch die Moderatorin und viele der Anwesenden Tränen in den Augen. Auch die rund 5000 zugeschalteten Schülerinnen und Schüler wurden Zeugen dieser bewegenden Stille.
Trotz all des erlittenen Leids richtete Ruth Melcer eine klare Botschaft an die jungen Menschen: Macht euch Gedanken. Seid wachsam. Überlegt genau, wen ihr wählt. Demokratie beginne damit, Verantwortung zu übernehmen und nicht wegzusehen.
Das Zeitzeugengespräch hinterließ einen tiefen Eindruck. Eine Schülerin brachte es so auf den Punkt:„Es war mir eine Ehre, diese Geschichte von Ruth Melcer selbst erfahren zu haben.“
Der Holocaust-Gedenktag ist mehr als ein Rückblick in die Vergangenheit. Er ist eine eindringliche Warnung an uns alle – und ein Auftrag, alles dafür zu tun, dass sich das, was Ruth Melcer und Millionen andere Menschen erleiden mussten, niemals wiederholt.
In einem spannenden Schulwettbewerb zur Streitfrage „Sollen soziale Medien für Jugendliche unter 16 Jahren verboten werden?“ weiß Mona Weyand vor Marla Kipp die Jury, bestehend aus Frau Berg, Frau Mertini-Stein und Frau Schu-Schätter, am meisten zu überzeugen. Mona und Marla werden unsere Schule in der nächsten Runde auf regionaler Ebene vertreten.
Prävention und Aufklärung standen im Mittelpunkt eines Informationsvortrags von POK Ehrhard und der Jugendsachbearbeiterin PHK‘in Czock der örtlichen Polizeidienststelle.
In einem anschaulichen Vortrag informierten die beiden Beamten die 8. Klässler über die Frage, ab wann junge Menschen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können und welche Konsequenzen strafbares Verhalten nach sich ziehen kann. Ziel der Veranstaltung war es, insbesondere Jugendliche für rechtliche Grenzen zu sensibilisieren und Wissen zu vermitteln.
Zunächst erläuterte die Polizei den Begriff der Strafmündigkeit. In Deutschland gilt: Personen unter 14 Jahren sind strafunmündig. Das bedeutet, dass sie für Straftaten nicht strafrechtlich belangt werden können. Trotzdem wird auch in diesen Fällen das Jugendamt und die Staatsanwaltschaft informiert.
Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren gelten als strafmündig, unterliegen jedoch dem Jugendstrafrecht. Dieses stellt nicht die Bestrafung, sondern den erzieherischen Gedanken in den Vordergrund. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Verwarnungen, Suchtberatung, Täter-Opfer-Ausgleich, Jugendarrest oder die Teilnahme an Trainingskursen.
Eine besondere Stellung nehmen Heranwachsende im Alter von 18 bis 20 Jahren ein. Bei ihnen prüft das Gericht im Einzelfall, ob noch Jugendstrafrecht angewendet wird oder bereits das Erwachsenenstrafrecht. Entscheidend ist dabei, ob die persönliche Reife eher der eines Jugendlichen oder eines Erwachsenen entspricht. Dies zu unterscheiden sei nicht immer einfach, erklärte die Jugendsachbearbeiterin PHK’in Czock und wies darauf hin, dass es sehr wichtig sei, dass die Jugendlichen und Heranwachsenden kooperieren. Die Polizei ist zunächst die ermittelnde Behörde. Sie nimmt Anzeigen auf, sichert Beweise und vernimmt Beteiligte. Anschließend werden die Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft übergeben, die als „Herrin des Verfahrens“ über das weitere Vorgehen entscheidet – etwa über eine Anklage, eine Einstellung des Verfahrens oder andere Maßnahmen.
Besonders aufmerksam verfolgten die Jugendlichen den Hinweis von POK Ehrhard auf mögliche weitreichende Konsequenzen von Straftaten. So kann es selbst bei Delikten, die nichts mit dem Straßenverkehr zu tun haben (z.B. mehrfachen Schlägereien), zu Problemen mit der Führerscheinstelle kommen. In bestimmten Fällen kann eine Sperre für den Führerscheinerwerb oder sogar der Entzug der Fahrerlaubnis angeordnet werden, wenn Zweifel an der charakterlichen Eignung bestehen.
Der Vortrag machte deutlich: Auch Straftaten im Jugendalter können langfristige Folgen haben. Mit der Veranstaltung leistete die Polizei einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Prävention, denn Wissen schützt vor falschen Entscheidungen!
Am 16. Dezember 2025 verwandelte sich die St. Anna Kirche in Morbach in einen festlich geschmückten Konzertsaal, als die IGS Morbach ihr diesjähriges Weihnachtskonzert präsentierte. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und viele Gäste genossen gemeinsam einen musikalischen Abend voller Abwechslung und Emotion.
Von den Schulbands über den Chor der Klassenstufen 5 bis hin zum Schulorchester, dem Musik-Grundkurs und dem Lehrerchor gab es ein vielfältiges Programm. Auch einige Solobeiträge bereicherten das Konzert. Dabei wechselten sich englischsprachige Klassiker wie „Jingle Bells“ und „Last Christmas“ mit traditionellen Weihnachtsliedern wie „Fröhliche Weihnacht überall“ ab und begeisterten alle Zuhörerinnen und Zuhörer.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Fachschaft Musik und allen Mitwirkenden, die diesen besonderen Abend möglich gemacht haben.
IGS Morbach gewinnt den Regionalentscheid in Wittlich
Die Handballerinnen der IGS Morbach feierten einen großen Erfolg beim Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia. In einem stark besetzten Turnier setzte sich das Team gegen das Gymnasium an der Heinzenwies (Idar-Oberstein), das Max-Planck-Gymnasium Trier sowie das Peter-Wust-Gymnasium Wittlich durch. Besonders spannend verlief das Endspiel: Nach einem ausgeglichenen Spiel musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Dort bewiesen die Mädels der IGS Morbach Kampfgeist und Nervenstärke und sicherten sich den Turniersieg.
Mit diesem Erfolg qualifiziert sich die IGS Morbach für den Landesentscheid am 05.02.2026 in Wörth.
Für die IGS Morbach spielten:
Lena Wirth, Enni Wedertz, Maya Gerhard, Tamara Leonhard, Alaz Hamo, Ida Reitz, Emma Weber, Mia Altmeyer und Leni Olk
Beim Regionalentscheid Volleyball der U16 am 14. Januar 2026 in Schweich haben sich in diesem Jahr sowohl die Jungen- als auch die Mädchenmannschaft der IGS Morbach für den Landesentscheid qualifiziert.
Die wettkampferprobten Mädchen zeigten einmal wieder ein ausgesprochen hohes technisches Spielniveau und beispielhaften Teamgeist. Sie wurden von ihrer Erfolgstrainerin des SV Gonzerath Lydia Palamarenko begleitet und entschieden die beiden Spiele gegen das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich sowie das Gymnasium an der Heinzenwies jeweils in zwei schnellen Sätzen 25:3 und 25:9 beziehungsweise 25:3 und 25:10 für sich.
Auch die neu formierte Jungenmannschaft kann sehr stolz auf ihren ersten Wettkampf sein. Sie überzeugte durch gutes Spiel und starken Zusammenhalt gegen die Gegner des Heinzenwies Gymnasiums und gewannen in drei Gewinnsätze mit 25:16, 25:18 und 25:22.
Die Schulgemeinschaft gratuliert beiden Mannschaften zu ihrer Leistung und wünscht ihnen viel Erfolg für den Landesentscheid am 23. Februar in der Südpfalz, an dem sie unsere Schule vertreten.
Exkursion Lks Sk 13 nach Berlinam 18. Februar 2026 08:00
letzter Unterrichtstag MSS 13, Zeugnisausgabe, Bekanntgabe der schriftlichen Abiturergebnisse, Beratung und Anmeldung zum mündlichen Abituram 4. März 2026 08:00