Neues aus der Ackerdemie

Unsere erste Pflanzung

Dank des Bauunternehmens Martini aus Morscheid wurde unsere Pflanzfläche wieder mit neuem Mutterboden befüllt, sodass die Schülerinnen und Schüler des Ökologie-Kurses 7 zusammen mit den Lehrerinnen Frau Faust und Frau Böhmer sowie unserer Ackercoachin Frau Hamm unsere ersten Pflänzchen in die Erde bringen konnten: Von Kohlrabi über Fenchel, Kresse und Kartoffeln bis hin zur Roten Beete war einiges dabei.
Leider war es an dem Tag sehr kalt, doch die Schülerinnen und Schüler trotzten der Kälte und haben eifrig gegraben, gesät und eingepflanzt. Mithilfe der bereits im Vorfeld erlernten Kenntnisse vergingen die 1,5 Stunden wie im Flug, und die Klasse freut sich bereits auf den zweiten Pflanztermin im Juni. Nun heißt es, Gießdienste wahrzunehmen, Flatterbänder zu basteln, damit die Vögel nicht das Saatgut aufpicken, und Schilder zu malen, die anzeigen, um welches Beet es sich handelt. Es gibt also noch einiges zu tun auf unserem Schulacker.

Kalyandjian-Conradt-Stiftung aus Veitsrodt fördert das Schülercafé mit bis zu 15000€

Das Schülercafé der IGS Morbach wird weiter digitalisiert. Dank der Unterstützung der Kalyandjian-Conradt-Stiftung konnten nun neue Tablets angeschafft werden, die bereits im Alltag genutzt werden. Die Geräte helfen vor allem bei der digitalen Bestellverwaltung und sollen zukünftig auch die Organisation des Cafébetriebs vereinfachen. Zusätzlich wurden neue Funktionen für die Homepage installiert, um Abläufe besser zu koordinieren.

Bis zum kommenden Schuljahr ist außerdem ein NFC-System geplant. Mithilfe kleiner Chips sollen Benutzer einfacher verwaltet sowie Lager und Inventar digital organisiert werden können. Mit den neuen Möglichkeiten entwickelt sich das Schülercafé Schritt für Schritt zu einem modernen Lern- und Arbeitsort für Schülerinnen und Schüler.

 

Seid dabei beim STADTRADELN 2026! 🚲

IGS Morbach beim Stadtradeln

Unsere Schulgemeinschaft schwingt sich in den Sattel! Vom 01.06. bis 21.06.2026 nehmen wir gemeinsam an der Kampagne STADTRADELN teil. Egal ob Schüler:innen, Lehrkräfte, Eltern oder unser gesamtes Team aus Verwaltung, Haustechnik und Reinigung – wir sammeln 21 Tage lang Kilometer für den Klimaschutz und unsere Gesundheit.

👉 Hier kannst du unserem Team IGS Morbach direkt beitreten.

Das Ziel: CO₂ einsparen, die Natur genießen und als IGS Morbach zeigen, wie viel Teamgeist in uns steckt. Jeder Weg zählt, vom Schulweg bis zur Sonntagstour!

Warum sollten wir alle dabei sein?

  • Wir schützen unser Klima: Jeder Kilometer spart schädliches CO2 ein.
  • Wir fördern unsere Gesundheit: Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und stärkt den Körper.
  • Wir stärken unser Team: Egal ob im Klassenzimmer, im Büro, in der Werkstatt oder auf dem Flur – wir radeln gemeinsam für unsere Schule, für die Gemeinde und den Kreis.

Sportlicher Einsatz bei strahlendem Sonnenschein – Tag des Sportabzeichens an der IGS Morbach

Am Montag, den 27. April 2026, stand die IGS Morbach für die Stufen 5 bis 8 wieder ganz im Zeichen von Bewegung und sportlichem Ehrgeiz: Der diesjährige Tag des Sportabzeichens  brachte die Schüler/innen bei zunächst kühlem, aber dann bestem Wetter auf dem Sportplatz zusammen.

Von der ersten Minute an war die Motivation spürbar. Bei den Disziplinen Sprint, Ausdauerlauf, Hochsprung, Seilspringen, Ballwurf oder Standweitsprung gab die Schülerschaft ihr Bestes, feuerte sich gegenseitig an und kämpfte engagiert um Punkte für das Deutsche Sportabzeichen.

Für zusätzliche Motivation sorgte eine Musikanlage, die den ganzen Vormittag über für gute Laune sorgte – eine tolle Unterstützung für die sportlichen Leistungen auf dem Platz. Danke an Herrn Bollig, der dies möglich machte.

Unser herzlicher Dank gilt auch dem DRK, das uns wie immer bei solchen Veranstaltungen professionell zur Seite stand.

Wir danken darüber hinaus allen beteiligten Lehrer/innen, Helfer/innen, unserem Hausmeister Herr Marx und vor allem unseren sportlich aktiven Schüler/innen für diesen gelungenen Tag.

Eure Fachschaft Sport

Wandertag der Jahrgänge 9–12

Am Wandertag am 27.04.2026 waren die Jahrgänge 9 bis 12 unserer Schule aktiv unterwegs, während die Klassen 5–8 parallel auf dem Sportplatz ihre sportlichen Leistungen unter Beweis stellten.

Die Klasse 9b beispielsweise startete frühmorgens bei bestem Wetter zu einer Wanderung zum Sportplatz in Bischofsdhron. Dort angekommen, wurde das Gelände sofort intensiv genutzt. Beim Fußballspielen, teils sogar mit Stollenschuhen, zeigten viele ihr Können. Gleichzeitig wurde Beachvolleyball gespielt, während andere die Sonne entspannt auf Picknickdecken genossen. Zur Mittagszeit sorgten Würstchen vom Grill für die nötige Stärkung, bevor die Klasse gut gelaunt den Rückweg zur Schule antrat. Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag mit Bewegung, Gemeinschaft und guter Laune.

Für die Stufe 12 ging die Reise etwas weiter. Sie verbrachte ihren Exkursionstag in der Stadt Luxemburg. Während eines Stadtbummels lernten die Schülerinnen und Schüler die beeindruckende Architektur der Stadt kennen, darunter bspw. die Liebfrauenkathedrale Notre-Dame de Luxembourg. Zum Abschluss nahm die Stufe an einer Führung im EU-Besucherzentrum teil, bei der spannende Einblicke in die Aufgaben, Zusammensetzung und aktuellen Fragestellungen der Europäischen Union vermittelt wurden.

Der Tag bot allen Beteiligten abwechslungsreiche Erlebnisse außerhalb des Schulalltags.

 

Erasmus+ macht`s möglich: Von dänischen Erwartungen, Enttäuschungen und Gemeinsamkeiten mit uns

Endlich war es soweit: Nachdem wir im August bereits unsere Partnerschule in Storvorde im Norden Dänemarks besuchen konnten, stand nun der Gegenbesuch in Morbach an. Wochen der Vorbereitung ließen die Vorfreude stetig wachsen. Man wollte schließlich, dass es dem Gast gut gefällt. Und neben der Planung der Freizeitaktivitäten nach der Schule, mussten natürlich auch die Zimmer für die Gastschüler passend hergerichtet werden. Schnell wurde da auch mal die Notwendigkeit erkannt, das eigene Zimmer umzugestalten, indem alle eigenen Poster für eine Woche entfernt wurden: Es kommt schließlich ein Mädchen zu Besuch – das soll sich ja wohlfühlen und nicht von großen Sportwagen abgeschreckt werden.

Aber auch auf dänischer Seite wurde die Aufregung von Tag zu Tag größer und entlud sich in – nennen wir es – interessanten Ängsten: „Was mache ich denn, wenn die Deutschen morgens immer im Anzug und Abendkleid frühstücken?“ Am Tag der Anreise hätte man fast glauben können, dass sich die dänische und deutsche Bahn im Versuch, die Anreise zu unterbinden, abgestimmt hätten. Doch trotz ausgefallener Züge, Schienenersatzverkehr und anderer Widrigkeiten lagen wir uns abends kurz vor Mitternacht am Bahnhof in Bullay endlich in den Armen. Dafür zeigte sich das Wetter während der gesamten Woche – ideal für unser Thema: „Flora und Fauna im Vergleich“ – von seiner schönsten Seite, sodass die Aktivitäten in der Natur gleich doppelt Spaß machten.
Aber zunächst stand das Kennenlernen der Schule an, bei dem die Dänen insbesondere von unseren Schulküchen und Hühnern angetan waren. Die dänische Mentalität ließ sie aber in für uns ungewohnte Weise kombinieren: „Das ist eine super Idee, dass ihr hier die Hühner züchtet und dann mit den Schülern in der Küche verarbeiten könnt. Das hatten wir früher auch mal, aber irgendwann wurden nach dem Essen keine neuen mehr angeschafft.“

Danach gab es dann Spiele zum Problemlösen, bei denen insbesondere der persönliche Erfolgsdrang so manchem deutschen Jungen zum Problem wurde, bevor der Tag mit im Vorfeld angefertigten Präsentationen über Moore beendet wurde.
Am Folgetag lag der Fokus auf der Betrachtung verschiedener Tiere und Pflanzen im Umfeld von Gewässern. So begannen wir am Morgen an einem Teich und betrachteten dort Flora und Fauna – wobei es erneut zu Enttäuschungen kam, da die dortigen Fische nicht zum Verzehr genutzt werden… Anschließend machten wir uns auf den Weg an die Mosel. Mit der Sonne hoch am Himmel war die kurze Wanderung ein Genuss und wir konnten viele verschiedene Tiere, insbesondere Eidechsen, beobachten. Der Tag war für alle, die ihn bis zum Ende miterleben durften, ein voller Erfolg.
Den Donnerstag verbrachten wir im Tierpark Bell, um uns über verschiedene Tierarten zu informieren. Im Fokus standen dabei sowohl heimische Arten als auch Tiere, die eigentlich nicht im Hunsrück leben, sich aber bei passender Pflanzenzusammenstellung auch bei uns sehr wohlfühlen. Bei einer Führung mit Tierfütterung erlebten wir hautnah, dass Kattas gern auf Tuchfühlung gehen, wenn sie auf Futter spekulieren. Darüber hinaus lernten wir eindrücklich, wie wichtig Tier-, aber auch Umweltschutz ist und mit welchen einfachen Möglichkeiten jeder von uns einen Beitrag dazu leisten kann.

Den Abschluss des Projekts bildete ein Workshop im Ortelsbruch, bei dem wir insbesondere die Hochmoore im Naturschutzgebiet „Lille Vildmose“ in Dänemark mit dem Gebiet „Hangbrücher bei Morbach“ verglichen. Dabei stellten wir fest, dass beide Gebiete zwar sehr unterschiedlich in ihrer Entstehung sind – große „Badewannen“ voller Wasser in Dänemark im Vergleich zum kontinuierlichen Wasserfluss aus Regenwasser und Grundwasser in Morbach -, aber auch viele Gemeinsamkeiten aufweisen: Der Mensch hat in beiden Gebieten viele Naturräume zerstört, um den Boden wirtschaftlich nutzbar zu machen. In beiden Regionen wird versucht, den natürlichen Zustand wieder herzustellen und damit Tieren und Pflanzen langfristig eine Heimat zu bieten und gleichzeitig auch dem Menschen zu helfen, indem das Moor beispielsweise als natürlicher CO2-Speicher fungiert. Eine weitere Gemeinsamkeit ist auch: Von uns wird die vollständige Wiederherstellung niemand mehr erleben.

Denn das Torfmoos wächst im Schnitt nur 1mm pro Jahr. Um die in Morbach natürliche Höhe von 1-2 Metern zu generieren, dauert es damit eben ein- bis zweitausend Jahre. Und in Dänemark reden wir von einer natürlichen Höhe von 6m… So wurde uns nochmal allen deutlich, wie wichtig Umweltschutz ist und dass man zerstörte Regionen nicht mal eben wieder schnell neu aufbauen kann.
Wie bereits an den Tagen zuvor, durfte natürlich auch an diesem Tag das Essen nicht fehlen: Die Biologen zeigten uns im Ortelsbruch für uns gänzlich neue Leckereien, wie beispielsweise junge Buchenblätter oder frische Triebe ausgewählter Nadelbäume. Die Begeisterung für den Geschmack konnten dabei nicht alle teilen. Anders sah es dann am Abschlussabend aus. Die Hunsrückspezialität „Schwenker“ kam bei allen super an.
Nach einer kurzen Nacht endete die Woche in Morbach am frühen Samstagmorgen tränenreich am Bahnhof in Wittlich mit der klaren Bitte: „Können wir nächstes Jahr nochmal Erasmus mit den Dänen machen?“