Gemeinsam für andere – Sammelaktion zum Oster- und Zuckerfest 2026 Die IGS Morbach zeigt Solidarität!

In der heutigen Zeit sind immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen. Auch in unserer Region gibt es Familien und Einzelpersonen, die nur mit großer Mühe ihren Alltag bestreiten können und nicht immer ausreichend Lebensmittel zur Verfügung haben. Hilfe und Solidarität sind daher wichtiger denn je.

Aus diesem Grund beteiligte sich die Schulgemeinschaft der IGS Morbach an einer Sammelaktion für Menschen in unserer Umgebung. Gemeinsam mit dem Pastoralen Raum Bernkastel-Kues, der Caritas und der Ahmadiyya Muslim Jammat Wittlich wollten wir ein Zeichen der Solidarität setzen und lokale Hilfsprojekte unterstützen.

Die gesammelten Spenden kommen Einrichtungen zugute, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen, darunter die Tafel Wittlich sowie der Morbacher Kühlschrank. Dort erhalten Bedürftige gespendete Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs.

Die Sammelaktion fand vom 9. bis zum 13. März 2026 statt. In allen Klassen standen Kisten bereit, in die haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel gelegt werden konnten. Besonders gefragt waren beispielsweise Konserven, Reis, Nudeln, Öl, Zucker, Salz, Tee oder Kaffee, Aufstriche sowie Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta oder Seife.

Erfreulich war die große Beteiligung innerhalb der Schulgemeinschaft: Eine Vielzahl an Klassen beteiligten sich engagiert an der Aktion und sammelten gemeinsam viele Spenden für Menschen in der Region.

Wenn jede und jeder einen kleinen Beitrag leistet, kann gemeinsam Großes erreicht werden. Die Aktion setzte daher ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und Solidarität.

Unser erster Pflanzworkshop

Nachdem die ersten Vorarbeiten zum Schulgarten abgeschlossen sind, stand nun der 1. Pflanzworkshop mit unserer Ackercoachin Angela Hamm an.
Sie arbeitet als Gärtnerin und zeigte uns als ehrenamtliche Mitarbeiterin der GemüseAckerdemie wie wir unsere Beete bestmöglich vorbereiten und anlegen müssen, damit wir Mitte April zusammen mit den Schülerinnen und Schülern unsere Gemüsepflanzen in die Erde bringen können. Vielen Dank an Frau Hamm, die uns mit viel Herzblut an dieses Projekt heranführt. Auch ergeht ein Dankeschön an die Fachschaft Ökologie, die sich mit vollem Eifer und großem Tatendrang für dieses tolle Projekt engagiert.

Neuer Schulgarten

Ab diesem Schuljahr nimmt die IGS Morbach am Projekt „GemüseAckerdemie“ teil. Ein Bildungsprogramm für Schulen, bei dem Kinder Nachhaltigkeit, Natur und Ernährung auf dem eigenen Gemüseacker erkunden. Dank begleitender Workshops, Anleitungen und bereitgestellter Bildungsmaterialien lernen die SchülerInnen ihren Acker besser kennen und werden so zu einer Generation, die weiß, was sie isst!

Bevor ein solches Projekt startet, brauch es jedoch eine Menge Vorarbeit…

Und so sagen wir ein herzliches Dankeschön an das Bauunternehmen Martini aus Morscheid für das Ausbaggern der alten Bestandsfläche und den Abtransport des überschüssigen Materials. Ohne großes Gefährt wäre ein solcher Umbau nicht möglich. Ebenso möchten wir uns bei der Firma Schünke aus Morbach bedanken, die uns bei der Beschaffung von geeigneten Gartengeräten unterstützt hat.

Klassenmeisterschaften 2026 an der IGS-Morbach

In der Woche vom 23.03.2026 bis 27.03.2026 finden die diesjährigen Klassenmeisterschaften der Stufen 5 – 8 und vom 17.06.-18.06.2026  der Stufen 9 und 10 in der Baldenauhalle statt.

Schülerinnen und Schüler treten dabei jahrgangsweise in verschiedenen Sportarten gegeneinander an und können ihr sportliches Können zeigen.

Diese Sportarten der jeweiligen Stufen stehen auf dem Programm:

Die Klassenmeisterschaften bieten eine tolle Gelegenheit, Teamgeist und Fairness zu zeigen.
Wir freuen uns auf spannende Spiele, faire Wettkämpfe und eine gute Stimmung in der Halle.
Weitere Informationen zum genauen Ablauf erhalten die Klassen rechtzeitig über ihre Sportlehrerinnen und –lehrer.

Viel Erfolg und vor allem Spaß wünscht euch der Kurs „Sport und Gesundheit“ der Stufe 10!

Unser Makerspace nimmt Formen an

 

Was bisher geschah:

Angefangen hat es mit einer Arbeitsgemeinschaft, welche sich als Ziel gesetzt hat, einen Raum zu gestalten, aber nicht irgendeinen Raum, sondern einen, der geeignet ist, Träume und Ideen umzusetzen. Einen Makerspace für alle Interessierte!

Was ist das? Ein Makerspace ist ein Raum, ein Ort der Gestaltung, ein kreativer Freiraum, der Werkzeuge und Materialien beherbergt, mit denen man Ideen, vor allem aus dem MINT-Bereich, umsetzen kann.

In den ersten Wochen recherchierten wir, was ein Makerspace genau ist und entschieden uns, auch mithilfe einer Umfrage, für Themenbereiche, welche wir umsetzen wollen. Gleichzeitig bereiteten wir uns auf unsere anstehende MINT-Fahrt vor. Vom 2910.-31.10.2025 war es dann so weit: Wir fuhren nach Heilbronn und besuchten dort einen Makerspace. Nach drei Tagen voll Chaos und Motivation ging es dann zurück und wir gingen in die ernsthafte Planungs- und Werbungsphase über…

(Chayenne Weyand & Florine Wedertz, 10c)

Umbau im Makerspace:

Seit Anfang des Schuljahres wird der Makerspace geplant – und jetzt ganz konkret für den Raum C005. Die ersten Umbaumaßnahmen haben nun auch begonnen. Im zukünftigen Makerspace sollen die Themen 3D-Druck/-Scan, Virtuelle -, Mixed – und Augmented Reality, Robotik/Coding, Künstliche Intelligenz, Textilien, Video- und Audioproduktion im Vordergrund stehen. Beim 3D-Druck kann quasi jeder alles Mögliche in 3D drucken. Die virtuelle Realität (VR) hat im Gegensatz zur AR, die nur ein paar Extras bei der Realität hat, nichts mit der realen Welt mehr zu tun. In der Mixed Reality (MR) ist beides vorhanden. Realität und Fantasie werden hier gekonnt miteinander vermischt. In der Robotik kann man lernen, verschiedene Roboter zu steuern. Mit Künstlicher Intelligenz kann man das Arbeiten mit VR und Robotik verbessern. Beim Bereich Video/Audio kann jeder selbst Filme und Podcasts erstellen. Im Moment wird noch alles geplant und vorbereitet, aber im nächsten Schuljahr soll der Makerspace in C005 fertig sein und kann (hoffentlich) vollständig genutzt werden.

(Hanna Jörg & Leonie Karg, 8d)

Der Makerspace wird gefördert durch die Initiative ZUKUNFT MITGEMACHT, einer Gemeinschaftsaktion des Deutschen Kinderhilfswerkes, ROSSMANN und Procter & Gamble.

„Wie rochen eigentlich die Römer?“ Erasmus+ AG und Partnerschulen klären Fragen

Kein Deo, keine Duschen, keine Toilettenspülungen! “Die spinnen doch, die Römer!”, würde ein berühmter Gallier sagen…oder die Schüler: “Boah, die Römer müssen ja immer gestunken haben und dreckig gewesen sein.”

Aber war es in der Antike wirklich so? Waren die Menschen damals immer dreckig und haben gestunken?
Unter anderem mit diesen Fragen hat sich die Erasmus+ AG diesem Schuljahr in Kooperation mit den Partnerschulen aus Monza (Italien), Carcassonne (Frankreich) und Sofia (Bulgarien) beschäftigt.

Und da stand am Anfang zunächst einmal die Recherche: Wie stand es wirklich um die römische Hygiene? Hierbei wurde sehr schnell klar: anders als es das Nicht-Vorhandensein o.g. Gegebenheiten vermuten lassen würde, legten die Römer sehr viel Wert auf Sauberkeit und gute Gerüche. So schrieb schon Ovid vor ca. 2000 Jahren: „Ich beginne mit der Körperpflege. Aus gepflegten Trauben kommt guter Wein.“ Wenn auch sehr blumig ausgedrückt, macht das Zitat von Ovid eines klar: Das Bild des stinkenden, ungepflegten Römers ist definitiv falsch!

Während des Besuchs unserer Partnerschulen in Morbach (17.-24.01.2026) gingen wir gemeinsam auf Erkundungstour, um (noch) mehr über die Hygiene bei den Römern herauszufinden und mit unseren heutigen Hygienestandards zu vergleichen. Durch eine Kooperation mit dem Belginum erhielten wir tiefe Einblicke in das Leben in einer antiken Kleinstadt und erfuhren, dass es auch schon damals sehr wohl Möglichkeiten für eine gute Körperhygiene und ausgefallene Stylings gab: so nutzten die Römer zum Zähneputzen Reibsteine, zum Stylen der Haare heißes Metall und Kämme und zum Färben der Haare verschiedenen Mischungen aus Naturmaterialien.
Darüber hinaus besuchten wir Trier als bedeutende römische Stadt der Region und erhielten viele Informationen über die Hygiene insbesondere in den Thermen. Neben der offensichtlichen Möglichkeit des Reinigens mit Wasser lag der Schwerpunkt im Besuch von Räumen, die mit einer heutigen Sauna verglichen werden können. Dort gab es zum Erstaunen der SchülerInnen auch schon vor über 2000 Jahren Angebote diverser Dienstleister der Körperpflege, die es auch heute noch gibt: Friseure, Masseure oder Enthaarer.

Wenn die Römer also nicht gestunken haben, was hat sie dann gut riechen lassen? Hierzu haben wir herausgefunden, dass sie Parfum nutzten. Somit lag ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit in der Fragestellung, wie römische Parfums gerochen haben und hergestellt worden sind. Damit haben wir uns bereits vor dem Besuch in der wöchentlich stattfindenden AG beschäftigt und festgestellt, dass die Frage gar nicht so einfach zu beantworten ist. Denn: Parfumrezepte wurden in der Regel nicht notiert – eben ein Betriebsgeheimnis! Und in Fundstücken sind die Flüssigkeiten über die Jahrtausende nicht so gut erhalten geblieben, dass eine zweifelsfreie Analyse der Parfumbestandteile möglich ist. Allerdings ist mittlerweile durch einen Fund beispielsweise die Nutzung von Patschuli belegt. Aber auch das liefert nur einen Eindruck, denn ein Parfum allein lässt nicht auf den generellen Geruch von Römern schließen. Also versuchten wir uns an experimenteller Arbeit von Historikern. Wir lasen Bücher antiker Schriftsteller, um einen Eindruck über wohlriechende Gerüche zu erhalten. Wir recherchierten, welche Pflanzen in der Antike bereits bekannt waren. Danach probierten wir die Herstellung von Parfum nach antikem Vorbild einmal selbst. Welche Geruchskombinationen kamen bei uns gut an? All das glichen wir mit römischen Texten ab. Das Ergebnis: In den 2000 Jahren hat sich wenig am Empfinden für gute Gerüche geändert. Und wie die Experimente mit den Partnerschulen zeigten, bestehen auch kaum Unterschiede zwischen den Regionen: was hier gut riecht, riecht auch dort gut und was hier stinkt…

Wir sind schon gespannt, was wir im weiteren Verlauf des Schuljahres noch entdecken und welche Einblicke uns die Besuche bei den Partnerschulen in Carcassonne und Sofia noch liefern werden.

Fertig sind wir mit unseren Recherchen und experimentellen Arbeiten aber noch lange nicht. Denn ein besonderes Highlight steht uns noch als Abschluss des diesjährigen Erasmus+ Projektes bevor: Wir werden unsere Gesamtergebnisse am Ende des Jahres in einer Ausstellung im Belginum präsentieren, um auch anderen Interessierten die unter den Fingernägeln brennende Frage zu beantworten: Wie rochen eigentlich die Römer?