Ökonomische Bildung und Exkursion zu Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Brutto und Netto – was bleibt vom Lohn übrig? Welche Steuern muss ich zahlen? Welche Risiken deckt die gesetzliche Sozialversicherung ab? Welche Käuferfallen begegnen mir beim täglichen Einkauf? Dies ist nur eine Auswahl von Themen des neuen Faches Ökonomische Bildung an der IGS Morbach. In diesem Fach, das alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen zwischen Osterferien und Sommerferien besuchen, geht es vor allem um sozioökonomische Lebenskompetenz. Neben Unterricht am Vormittag gibt es einige Exkursionen am Nachmittag. So standen bereits Erkundigungen in den ortsansässigen Supermärkten auf dem Programm sowie eine Informationsveranstaltung des Finanzamts Wittlich.

Auf Einladung der Firma Schaeffler Technologies AG & Co. KG  besuchten alle 9. Klassen das Unternehmen in Morbach, das Kupplungsbeläge für nahezu alle namhaften Automarken und Getriebehersteller auf der ganzen Welt produziert. Sascha Thomas, Organisator des Besuchs, wies darauf hin, dass im Bereich der beruflichen Ausbildung in der näheren Zukunft ein dramatischer Fachkräftemangel herrsche und die Bewerberzahlen auch in ihrer Firma stark zurückgegangen seien. „Es gilt“, so Thomas, „ die Werbetrommel zu rühren und den Schülern die Ausbildungsberufe näherzubringen.“

Neben der Vorstellung des Betriebes waren für die Neuntklässler vor allem die Informationen zu den Ausbildungen als Elektroniker für Betriebstechnik und Industriemechaniker interessant. Personalleiter Heiko Burgart gab wichtige Hinweise über das Verfahren der Online-Bewerbung und bei der Betriebsbesichtigung konnten sich die Schüler ein Bild von den Arbeitsabläufen machen. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben ist ein wertvoller Beitrag im Rahmen der Berufsorientierung.

ECDL-Prüfungen im kommenden Schuljahr

Die IGS Morbach bietet im nächsten Schuljahr allen Interessierten die Möglichkeit, Modulprüfungen zum Europäischen Computerführerschein abzulegen, z. B. in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Computer-Grundlagen, Präsentationen und Datenbanken. Der ECDL ist ein international anerkanntes Zertifikat, das fundierte IT-Kenntnisse in verschiedenen Bereichen bescheinigt und beispielsweise bei Bewerbungen nützlich sein kann. Weitere Information finden Sie in unserem ECDL-Flyer.

Stadtansicht in Zentralperspektive – Kunst in Klassenstufe 9

Die Zentralperspektive hat ihre Ursprünge in der Renaissance (14. -17. Jahrhundert) und wurde erstmal vor allem von italienischen Künstlern, in Europa dann unter anderen von Albrecht Dürer (1471-1528), realisiert. Auf zweidimensionaler Fläche entstand der Eindruck von Dreidimensionalität. Durch die Technik der Zentralperspektive erscheinen Objekte in der Zeichnung so, wie sie es auch unter realen Sehbedingungen tun.

Die Aufgabenstellung im Kunstunterricht lautete, eine Stadtansicht in Zentralperspektive darzustellen und durch Schattierungen zu gestalten. Begonnen wird dabei mit Festlegung der Horizontallinie und des Fluchtpunktes. Um die Raumtiefe zeichnerisch zu schaffen, werden alle Linien des Bildes, die in die Tiefe gehen, entlang der Fluchtlinien auf den Fluchtpunkt zu und zudem verkürzt gezeichnet. Thematisch lässt sich die Zentralperspektive auch an die Zentrische Streckung und die Strahlensätze des Mathematikunterrichts in Klasse 9 anlehnen. Die Beispiele zeigen Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a.

 

Pfandaktion für einen guten Zweck

Am Projekttag der IGS Morbach zum Thema „Wasser“ hat die Klasse 9b eine Pfandspendenaktion in Kooperation mit dem REWE-Getränkemarkt in Morbach veranstaltet. Die Schülerinnen Tamara

Dibjick, Mareike Jost, Jana Ernst, Laura Hand, Alina Seel, Oona Brülle und Sina Fuchs standen mit ihrer Klassenlehrerin Petra Hartmann vor dem Markt und haben dort die Kundinnen und Kunden angesprochen, um sie um eine Pfandspende zu bitten. Dabei kamen Spenden im Wert von insgesamt 237,67 Euro zusammen. Das Geld wird nun an die Organisation „Viva con Agua“ in Hamburg gespendet, die verschiedene Wasserprojekte weltweit durchführt. Näheres dazu erfährt man unter www.vivaconagua.org. Die Klasse 9b bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, sowie beim REWE-Getränkemarkt für die tatkräftige Unterstützung.

 

Was ist das Perfekte Dinner?

Bei dem perfekten Dinner sucht sich jede Gruppe 3 Gerichte aus, wobei dann jeder Zutaten mitbringt. An einem bestimmten Datum wird vorgekocht und angerichtet. Es geht darum, in einer Gruppe gemeinsam alles zu planen, von der Speisenfolge über die Tischdeko und die Speisekarte, ebenso wie die Arbeitsteilung. In einer selbst angefertigten Mappe sind diese Planungen festzuhalten.

Um das Perfekte Dinner zu planen, muss jeder seine Idee einbringen und vorstellen. Man sucht dann in der Gruppe ein Motto aus und wählt eine passende Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise aus. Dann wird in der Gruppe abgeklärt, welche Zutaten jeder mitbringt und wie die Kosten aufgeteilt werden. An 4 Terminen konnten wir Probekochen. Man musste mindestens 2 Gerichte kochen. In den folgenden 2 Wochen sollten wir die Mappen erstellen, das heißt wir mussten die Tischdeko kreieren, die vorgegebenen Aufgaben lösen und zusammen einen Arbeitsplan erstellen.

Uns haben die Vorbereitungen und das Kochen selbst sehr viel Spaß gemacht und es war eine ganze andere Form der Klassenarbeit, bei der man zeigen konnte, was man kann!

von Isabell Fetzer und Lara-Sophie Paulus 8a