Besseres Hören und Verstehen

Letzte Woche fand eine Hörprävention für die gesamte neunte Stufe statt. Das Hauptthema war „Lärmschutz“. Akustikmeisterin Sabine Bauer von Hörgeräte Kerstin Ritter erklärte uns Schülern, wie wichtig es ist, seine Ohren vor Lärm zu schützen. Denn nur wer gut hört, kann am täglichen Geschehen teilnehmen. Wie schützt man seine Ohren am besten, wenn man auf ein Konzert geht oder in die Disco? Zu viel Lärm kann den Ohren großen Schaden zufügen, was den meisten Jugendlichen noch gar nicht wirklich bewusst ist. Auch dass wir unsere Ohren nicht nur zum Hören brauchen, sondern auch, um unser Gleichgewicht halten zu können. Die Anatomie des Ohres wurde uns ausführlich dargestellt und erklärt, sodass wir gesehen haben, welche Funktionen nicht mehr aktiv sein können, wenn man die Ohren nicht situationsgemäß schützt. Im Anschluss machten alle einen Schnell-Hörtest, wobei acht Töne in verschiedener Lautstärke gehört werden sollten. Dies ist den meisten aber zum Glück noch gut gelungen. – „Wer zu hören versteht, hört die Wahrheit heraus, wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm.“ (von Emma Martini, 9d)

Zehntklässler besuchen Gedenkstätte Konzentrationslager Osthofen

Wir, die 10ten Klassen der IGS Morbach, fuhren anlässlich der Befreiung von Ausschwitz vor 70 Jahren, zur Gedenkstätte Osthofen , einem ehemalige Konzentrationslager bei Worms. Bei der Ankunft fiel uns sofort auf, dass der Name einer Möbelfabrik daran stand und nicht wie erwartet Konzentrationslager. Zunächst traf sich jede Klasse in einem Tagungsraum und tauschte sich mit dem jeweiligen Referenten über das bisherige Wissen über KZs und Deutschland zur NS-Zeit aus. Wir erfuhren einiges über das KZ Osthofen, z.B. dass es nicht immer ein KZ war. Das Gebäude wurde ursprünglich als Papierfabrik erbaut, von 1933-1934 als KZ genutzt und dann später zu einer Möbelfabrik umgebaut. Besonders erstaunt waren wir darüber, dass in diesem KZ niemand ums Leben kam. Es war dafür angelegt, politische Gefangene zwei bis sechs Wochen einzusperren.  Allerdings erzählte uns der Referent von den Qualen und Demütigungen, die die Gefangenen dort ertragen mussten, um von der politischen Arbeit gegen Hitler abgeschreckt zu werden. Nach dem Vortrag folgte eine Führung durch die Räumlichkeiten des KZ. Wir sahen eine große Lagerhalle, in der die Gefangenen auf Heu schlafen mussten. Es gab nur drei Wasserhähne im Hof, an denen sich mehrere hundert Sträflinge waschen mussten. Dementsprechend waren auch die hygienischen Zustände dort. Das KZ Osthofen besitzt eine sehr interessante Ausstellung, die wir im Rahmen der Führung besuchten. Besonders die vielen  Briefe und Lebensläufe der Gefangenen berührten uns.
Das KZ hätte jedoch noch mehr Eindruck auf uns gemacht, wenn wir einen Bericht eines Zeitzeugen erhalten hätten und die Einrichtung der Räume im Original noch vorhanden oder nachgebaut wäre. (Chiara, Jessica, Katharina, Michaela, 10d)

IGS Morbach erfährt große Anerkennung an den Landesschultheatertagen in Bad Dürkheim

Am Ende waren wir alle eine große Theaterfamilie
Am Ende waren wir alle eine große Theaterfamilie
2015-06-28 10_28_18-rhp-duw_12062015.pdf - Foxit Reader
Artikel in der Zeitung Rheinpfalz

Fast eine Woche Theater sehen, proben, spielen, besprechen, sich austauschen, Ideen und Anregungen aufgreifen, neue Impulse erhalten und Theaterfreunde finden – das alles war für die Theaterschüler am 33.Landesschultheatertreffen Rheinland-Pfalz möglich. Mit ihrem Stück „Koffer gepackt und überlebt?“ vertrat der Kurs Darstellendes Spiel-Theater 9 unter der Spielleitung von Uschi Moog und Marije Idema die IGS Morbach in Bad Dürkheim.
Auch jetzt, eine Woche danach ist der Kopf noch voll mit Eindrücken und alles muss erst einmal verarbeitet werden. Acht weitere Theatergruppen aus rheinland-pfälzischen Schulen zeigten ihre Produktionen und jeweils im Anschluss äußerten die Zuschauer ihre Eindrücke und Empfindungen oder stellten Fragen an die Spielgruppe. Ganz besonders bewegt hat alle die Aufführung des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums aus Speyer mit ihrem Stück „„Asyl – Ein Spiel des Überlebens“. Nicht nur das aktuelle Thema, sondern auch die Inszenierung und die Darstellung der Schauspieler sorgten für intensive Eindrücke und Gesprächsanlässe. „Es war schön die Ergebnisse anderer Theatergruppen zu sehen und neue Leute kennenzulernen. Trotzdem war es anstrengend, aber der Spaß am Theater stand im Vordergrund“, meint Kiara Moseler und Jenny Rudel findet:“ Wir haben viel dazu gelernt, was man machen kann aber auch, was man vermeiden sollte.“ Interessant war auch die Arbeit in den Workshops, zum einen, weil man mit Spielern der anderen Gruppen und professionellen Leitern zusammen arbeitete, zum anderen, weil die Themenauswahl mit Körpertheater, Bildertheater, Poetry Slam, Dada, Clownstheater, Tanz und Vogueing sehr vielfältig war. Am Abend wurde es dann richtig spannend, als in einer kurzen Performance jede Gruppe ihre Tagesarbeit vorstellte und so die Vielfältigkeit des Theaters deutlich wurde. Alle Spielerinnen und Spieler aber sind sich sicher, dass die Teilnahme an dem Landesschultheatertreffen und an den Workshops viel zu ihrem Selbstbewusstsein beigetragen hat. „Man war richtig stolz auf sein Theaterstück und die positiven Rückmeldungen der anderen theatererfahrenen Schüler war sehr bedeutend, da diese nicht nur den Inhalt des Stückes im Blick haben, sondern auch wie man gearbeitet hat und wie es gewirkt hat“, erklärt Leonie Marx. Wer mehr über die Aufführung der IGS Morbach erfahren möchte, kann dies in der Rheinpfalz im Regionalteil Bad Dürkheim Nr.133 nachlesen.
Allen aber ist auch klar geworden, wie wichtig ein guter Zusammenhalt in der Gruppe ist, wenn man ein solches Projekt auf die Beine stellt. Dazu ein herzliches Dankeschön auch an alle Fahrer, die unsere Spieler zum Aufführungstermin noch nach Bad Dürkheim gebracht haben, sodass wir in vollständiger Besetzung spielen konnten.
Mit dabei waren: Mara Böcker, Sandro Duarte Revés, Sebastian Elsen, Anna Lena Fetzer, Jessica Heub, Nadja Krzensk, Leonie Marx, Kiara Moseler, Michaela Pitsch, Jenny Rudel, Michelle Zingler

Theater der Fantasie an der IGS Morbach

In ihrem Stück Bingo – das Spiel des Lebens waren die Freundinnen Karla und Guisa fähig, mit Hilfe ihrer Fantasie alles in ein Spiel zu verwandeln und unzählige Welten zu erfinden. Aber Karla will in die Wirklichkeit, will erwachsen werden und Guisa glaubt an die Welt der Fantasie und an die Kraft, die in ihr steckt. Die beiden Schauspielerinnen nahmen die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 5 mit in ihre Geschichte über Freundschaft, Verlust und Hoffnung – zwischen Kind sein dürfen und erwachsen werden. Die begleitenden Lehrkräfte waren erstaunt über ihre Schüler, die diesem doch sehr poetischen Stück mit Spannung folgten und am Ende, als die jungen Zuschauer ihre Wünsche auf Zettel schrieben, gar nicht merkten, dass sie selbst auf der Bühne standen, die die Schauspielerinnen unbemerkt verlassen hatten. Giuseppina Tragni und Karla Leisen vom Theater TaBuLaRasa ist es mit ihrem Spiel gelungen, die jungen Zuschauer in die Welt der Fantasie zu führen. Und das ganz ohne moderne Technik.

7. Klasse der IGS Morbach zu Gast in der Kinderakademie der Stiftung Mainzer Herz

Kinderakademie_Fotos Thomas Boehm_2015_06_10_DSC845924 Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse waren mit ihren Biologielehrerinnen Petra Hartmann und Christine Mitsch zu Besuch in der Uni-Klinik in Mainz. Dort nahmen sie teil an der jährlich stattfindenden Kinderakademie Gesundheit zum Thema „Lunge und Herz-Kreislaufsystem“. „Es war heute sehr interessant und ich habe viel gelernt“, sagt Collin de Vries (7d) nach den Vorträgen zum Thema Lunge, Gefahren des Rauchens und Herz-Kreislaufsystem. Besonders die interaktiven Spiele z.B. zum Lungenvolumen oder dem Sinusknoten, die Entdeckungen im begehbaren Herzen und die praktische Ausführung der Herz-Lungen-Massage weckte das Interesse der jungen Wissenschaftler.

IGS Morbach erhält das Schulsiegel „JUNIOR Premium Schule“

Auf dem Foto zu sehen sind Petra Priestersbach, Schulleiter Stefan Philippi , Staatsminister Hans Beckmann sowie Vertreter des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank und den Unternehmensverbänden Rheinland-Pfalz
Auf dem Foto zu sehen sind Petra Priestersbach, Schulleiter Stefan Philippi , Staatsminister Hans Beckmann sowie Vertreter des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank und den Unternehmensverbänden Rheinland-Pfalz

Seit dem Schuljahr 2011 gibt es an der IGS-Morbach in jedem Schuljahr mindestens eine Schülerfirma, die im Rahmen des JUNIOR Projektes des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln gegründet wird und über ein Schuljahr hinweg selbst hergestellte Produkte oder nützliche Dienstleistungen in und um Morbach herum anbietet. Für dieses Engagement wird die IGS in diesem Jahr nun ausgezeichnet und erhält das Schulsiegel „JUNIOR Premium Schule“
Das Siegel zeichnet die besondere Qualität des JUNIOR Programms an der IGS Morbach und den hohen Standard, der bei der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und ökonomischen Kenntnissen und Zusammenhängen erreicht wurde aus und zeigt die Anerkennung für ein klares Profil im Bereich der Berufsvorbereitung und der ökonomischen Bildung.
Die Verleihung der Urkunde fand während des JUNIOR Landeswettbewerbs am Mittwoch, den 6. Mai 2015 in Mainz statt und Schulleiter Stefan Philippi und die Betreuerin der Schülerfirma Frau Petra Priestersbach haben die Auszeichnung entgegen genommen.