Profis verraten ihre Tricks

Drei Handballerinnen der Trierer Miezen haben das Training der Handball-AG der
Integrierten Gesamtschule Morbach (IGS) besucht. Sie zeigten den Schülern Tricks und neue Spielzüge.

Die Freude war groß uüber den Besuch der drei Handballerinnen des Bundesligisten DJK/MJC Trier. Anne Jochin, Lydia Jakubisova und Elena Vereschako heizten den jungen Sportlern so richtig ein. Mit neuen Tricks und Spielzügen begeisterten sie den Nachwuchs.

Organisiert wurde das Training vonJarek Glinka, Trainer beim TV Morbach und auch Leiter der Handball-AG in der Grundschule Morbach,.
Die Trainingseinheit sorgte für reichlich Motivation unter den Jugendlichen. Sie wollen dem Handballsport weiter treu bleiben und ihr Bestes geben. Am Ende des Trainings wurden drei Spieler ausgezeichnet. Sie erhielten einen Miezen-Fanschal: Die beste Torwartleistung zeigte Monique Grossmann. Beste Spielerin war Melissa Gräber, bester Trickser Luca Priestersbach.

Die Handball-AG hat im Wettbewerb “Jugend trainiert für Olympia” schon einige Erfolge verbucht. Die Jungen-Mannschaft des Jahrgangs 1993 fährt zum Landesentscheid nach Neustadt. Auch Berlin als Endspielort steht auf der Agenda der Morbacher Handballer.

BU
Die Handball-AG der IGS Morbach freute
sich über das Training mit den Trierer
Miezen. Foto: privat

Astronomietag in der Klassenstufe 5

Die Astronomie, die als eine der ältesten Wissenschaften gilt, war einen Schultag lang Thema einer ganzen Klassenstufe an der IGS Morbach. Planeten, Monde, Sonne und andere Himmelskörper, die Raumfahrt und Tag- und Nachtentstehung konnten in kleinen Gruppen genauer untersucht werden. Es wurde gelesen, gemessen, geschätzt, geraten, gebastelt, gemalt und getestet und Robin Wannemacher war froh darüber, einmal mehr Zeit für ein Thema zu haben als im normalen Unterricht. Michelle Weinand erklärte erstaunt, dass man 1957 sogar einen Hund namens Laika mit einem Raumflugkörper ins All geschickt habe und Joe Günter hat sein Sternbild Löwe ausgestochen und kann es sich nun in einer Röhre, wie mit einem Fernrohr, betrachten.

IGS-Kids sammeln für „Die Tafel“ in Wittlich

22. März 2010 ) Religion )

Ein Religionskurs der IGS Morbach beweist, dass man schon mit 10 oder 11 Jahren „Mitmenschlichkeit“ wirklich leben und Vorbild für andere sein kann.

„Wir fasten, andere hungern“ war der Einstieg in die diesjährige Fastenzeitaktion der Schule. Das einige Menschen auch in unserer Region am Existenzminimum leben und teilweise hungern, überraschte und schockierte die Mädchen und Jungen. Schnell war die Idee da, die Einrichtung „Die Tafel“ in Wittlich zu unterstützen, die dort jede Woche an mehr als 500 Bedürftige Lebensmittelspenden gegen einen Obolus von 1,00 Euro ausgibt.

Die 5. Klässler der 5b und 5c und auch einige Geschwisterkinder aus anderen Klassen sammelten in der Familie, bei Freunden, Nachbarn und Bekannten und es kam ein riesiger Berg an Lebensmitteln und Pflegeartikeln zusammen. Mehr als 30 kg Nudeln, fast 20 kg Mehl, über 60 Konserven und vieles, vieles mehr konnten am 22. März an drei Mitarbeiter der Einrichtung „Die Tafel“ übergeben werden.

Ein wirklich tolles Ergebnis, auf das alle stolz sein können!

Lange Nacht der Astronomie

24. März 2010 ) Naturwissenschaften )

Das vor einem Jahr eingeführte Fach NaWi begeistert Schüler und Lehrer und das Thema „Vom ganz Kleinen zum ganz Großen“ bietet vielfältige Möglichkeiten an die Lebenswelt der Mädchen und Jungen anzuknüpfen.

Am Mittwoch, dem 24. März haben sich 120 SchülerInnen, 8 LehrerInnen, 3 Referendarinnen und 3 FSJler einen Abend lang mit Planeten, unserem Sonnensystem, Sternbildern, der Geschichte der Raumfahrt, Ebbe und Flut und den verschiedenen Mondphasen beschäftigt.

Es wurde gerätselt, gebastelt, gespielt, Filmausschnitte angeschaut und natürlich den Sternenhimmel betrachtet. Die Stimmung war toll und sehr entspannt, was unter anderem an der guten Verpflegung von Anette Roth, einer GTS-Kraft, lag, die mit ihrer Projektgruppe leckere Rohkostplatten und belegte Brötchen vorbereitet hatte.

Morbacher Schüler besuchten Rockoper

26. Februar 2010 ) Musik )

Über einhundert Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 7 der Integrierten Gesamtschule Morbach reisten am 26. Februar zu einem Theaterbesuch nach Kaiserslautern. Die Reise fand im Rahmen des neuen pädagogischen Fahrtenkonzepts der Schule statt, zu dem neben Museums- und Gedenkstättenfahrten unter anderem auch Parlaments- und Theaterbesuche in verschiedenen Klassenstufen gehören.

Im Mittelpunkt dieser Fahrt stand ein kulturelles Erlebnis der besonderen Art, das keiner der Jugendlichen, oder der begleitenden Lehrkräfte, so schnell vergessen wird: die Rockoper ChristO.

Was kann Schüler und Lehrer an einem Theaterbesuch gleichermaßen begeistern und verbinden? ChristO, geschrieben und inszeniert von der Progressive Metal Band Vanden Plas, lockt Opern- und Musical-Liebhaber aus drei Generationen ebenso ins Theater wie eingeschworene Metal-Fans. Die kulturelle Vielfalt der Inszenierung macht es möglich.

Im Orchestergraben sitzen nur 4 Leute, die Instrumentalisten der Band, während der Sänger als eine der Hauptfiguren auf der Bühne agiert. Diese moderne Orchesterversion wird von einem stimmgewaltigen Chor unterstützt, der eines der klassischen Elemente der Oper verkörpert und aus sprechenden und tanzenden Figuren der Inszenierung besteht. Abgerundet wird die an den Grafen von Monte Christo angelehnte Inszenierung durch ein aufwendiges Bühnenbild, das klassische schlichte Elemente mit modernster Technik verbindet.

Stimmen aus der Schülerschaft ließen deutlich erkennen, dass alle auf ihre Kosten gekommen waren, teils wegen des Augen-, teils wegen des Ohrenschmauses.

Autorenlesung in der Schülerbücherei

Die Schülerbücherei der Integrierten Gesamtschule Morbach konnte im vergangenen Jahr viele neue Bücher anschaffen, darunter auch die Krimis von Thomas A. Ruhk, der interessierten Schülerinnen und Schülern Passagen aus seinen Bänden Strohbär und Zonenkrieger vorstellte. Die Tatsache, dass die Geschichten in der näheren Umgebung von Morbach oder in Idar-Oberstein spielen, deren Örtlichkeiten Ruhk genau beschreibt, war für die Zuhörer besonders interessant.

Die Schüler wollten über den Autor selbst vieles wissen und haben erfahren, dass Ruhk schon mit zwölf Jahren angefangen hat, Geschichten zu schreiben, die er an seine Schulkameraden verteilte und bereits mit sechszehn sein erstes Buch veröffentlichte. Der gelernte Kaufmann führte für seinen Band Zonenkrieger, der zu großen Teilen im Krankenhaus spielt, umfassende Recherchen durch und ließ den Text von einem Krankenpfleger überprüfen.

Sarah Boujong findet die Bücher lesenswert, da sie spannend geschrieben und auch für Jugendliche nicht schwer zu verstehen sind.