Jeder Mensch – ein Puzzleteil in Gottes Schöpfung

Unter diesem Motto feierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 am vergangenen Dienstag, ihrem letzten regulären Schultag, ihren ökumenischen Abschlussgottesdienst, der den Titel „Verbundene Einzigartigkeit“ trug. Bereits im Vorfeld erwies sich dieser Titel als goldrichtig, denn die angehenden Abiturienten brachten ganz individuelle Ideen in die gemeinsame Gottesdienstplanung mit ein. So baute das Dekorationsteam beispielsweise ein großes und wunderschönes Holzkreuz, auf dem alle Schülerinnen und Schüler der Stufe 13 sowie ihre Stammkurslehrer abgebildet waren, oder bastelten für jeden Gottesdienstbesucher als Andenken ein kleines Puzzleteil. Im feierlich gestalteten Gottesdienst, der unter der Leitung von Pfarrer Florian Brödner und Frau Gerlinde Paulus-Linn stand, zahlte sich diese kreative Vorbereitung dann aus! So präsentierte die Instrumentalgruppe ihre eingeübten Songs und die Fürbitten- und Textgruppen schafften es, dass sich das Motiv des Puzzles wie ein roter Faden durch den Gottesdienst zog. Jeder Teilnehmer verstand schnell, dass sie die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Zeit an der IGS Morbach zu je unverwechselbaren und bunten Puzzleteilen einer großen Stufen- und Schulgemeinschaft entwickelt haben. Die Vortragenden betonten, dass jeder ein wichtiger Teil des großen Ganzen geworden sei. Mit Freude und ein wenig Wehmut dankten die angehenden Abiturienten zudem ihren Eltern, Mitschülern, Lehrern und Weggefährten, die sie maßgeblich zu individuellen Puzzleteilen mit Ecken und Kanten geformt hätten. Zugleich wagten sie einen Blick in die Zukunft und erkannten, dass sich mit dem Ende ihrer Schulzeit und dem Beginn eines Studiums, einer Ausbildung, eines FSJs oder eines Auslandsjahres ihr persönliches Lebenspuzzle neu zusammensetzen wird und sich neue Farben ausbilden werden.

Den angehenden Abiturienten wünschen wir, dass sie sich auf ihrem Lebensweg stets als wichtige Puzzleteile in Gottes Schöpfung verstehen, den Blick für die Puzzleteile um sich herum nicht verlieren und den Mut haben, das Bild unserer Gesellschaft mitzugestalten.

Christina Kiebel

“Fit Food statt Fast Food” – Kochworkshop der Klasse 10c mit der AOK

Am Freitag hieß es für die Klasse 10c raus aus der Klasse und rein in die Küche. Der Kochworkshop unter der Leitung von Ernährungsberaterin Bettina Ballat-Klein (AOK) stand unter dem Thema Fit Food statt Fast Food.

Nach einer ersten Theorieeinheit, der Unterscheidung zwischen „Fit Food“ und „Fast Food“ mit deren Vor- und Nachteilen, sollten die Schülerinnen und Schüler selbstständig zuordnen, wie hoch der Fettanteil in verschiedenen Fast Food- Speisen ist. Der von den meisten als gesund eingestufte Döner überraschte mit einem höheren Fettanteil als ein Burger oder ein Plunderteilchen.

Im praktischen Teil bereiteten die Schülerinnen und Schüler acht unterschiedliche gesunde, frische Gerichte zu, die am Ende auf einem großen Buffet aufgebaut und gemeinsam probiert wurden. Zubereitet wurden eine Rote-Linsen-Kokos-Suppe, Wraps mit Lachs oder Putenbrust, Bruschetta, Römersalat mit Ziegenkäse und Honig-Senf-Vinaigrette, Hähnchenbrust mit Kokosmilch, Antipasti und als Nachtisch gab es einen leckeren Apfelquark. Frau Ballat-Klein stand den Schülerinnen und Schülern mit Tipps und allgemeinen Infos stets zur Verfügung, sodass alle viel Neues dazugelernt haben. Vielen Dank dafür.

Judith Backendorf

Skiexkursion der MSS 13 in Garmisch-Partenkirchen

Am 17. Februar brachen am frühen Morgen 31 hochmotivierte und müde Schüler/innen zur Skiexkursion nach Garmisch-Partenkirchen auf. Bereits auf der Fahrt stimmten wir uns mit der passenden Musik und Gesang auf fünf tolle Tage ein. Nach ca. zehn Stunden kamen wir endlich an und erhielten direkt unsere Skiausrüstung – diese sollte uns noch viel Spaß, aber auch Schmerzen bereiten. Am Hostel angekommen stellten wir fest, dass nur eine Dusche pro Etage zur Verfügung stand, weshalb diverse Duschpläne erstellt wurden. Zum Abendessen gingen wir mit großem Hunger und Erwartungen zum Griechen und bekamen eine Portion Spaghetti Bolognese, von dieser leider nicht alle satt wurden. So wurden die Jungs Stammkunden im Burger King und nahmen sogar Burger mit auf die Piste.

Am nächsten Morgen ging es endlich los: Bewaffnet mit Ski, Stöcken und den Skischuhen an den Füßen machten wir uns, wie eine Horde Pinguine, auf zur Piste. Auf dem Berg war es sehr neblig, aber trotzdem starteten wir direkt mit dem Anfängerkurs. Die meisten von uns haben vorher noch nie auf Ski gestanden, aber unsere Lehrer Frau Backendorf, Frau Gehm, Herr Loewen und Mr. Pain zeigten uns mit dem nötigen Wissen, wie man richtig fährt. Es kam am Anfang zu vielen Stürzen und wir übten den Pflug und wie man damit bremst. Zeitweise hörte man nur noch „Pommes“ und „Pizza“ auf der Übungsstrecke (in dieser Form sollten wir die Skier stellen). Ein Schüler flog fast über ein Geländer, konnte aber glücklicherweise noch von diesem aufgehalten werden. Am nächsten Tag waren dann dort auf einmal noch mehr Sicherheitsvorkehrungen…Aber Bremsen ist nun einmal schwer.

Nach dem Mittagessen ging es von der Übungsarea auf eine blaue Piste. Somit begann der ewige Kampf mit den Tellerliften. So musste der Verkehr des Öfteren wegen uns angehalten werden. Selbst kleine Kinder lachten uns aus. Schließlich sollten wir langsam mit großen Pflugbögen den Berg herunterfahren. Bei manchen klappte es schon sehr gut, bei anderen weniger gut. So stellte eine Schülerin fest, dass es schwierig ist, in voller Fahrt zu bremsen. Sie fuhr also mit vollem Tempo an der Gruppe vorbei und schrie: „Ich kann nicht bremsen!“. Irgendwann kam sie aber zum Stehen. In der Zwischenzeit fuhren die Profis sämtliche rote und schwarze Pisten ab. Ein erfolgreicher Tag auf der Piste ging zu Ende und mit schmerzenden Schienbeinen und Waden ging es in den Skischuhen wieder watschelnd ins Hostel zurück, wo der Duschmarathon startete. Herr Loewen hatte gefühlt immer die gleiche kleine Mütze an, diese trug er aber nur selten auch wirklich über den Ohren. Die andere Zeit sah er aus wie ein Fischer. Dies wurde zu einem Running Gag.

Da das Wetter am nächsten Tag besser werden sollte, ging es für uns auf den höchsten Punkt Deutschlands, auf ca. 3000 Meter. Mit der neuen Zugspitzbahn fuhren wir hoch auf die Zugspitze. Hier erwartete uns eine wunderschöne Aussicht. Mit ein paar Schritten waren wir in Österreich, wo es zu einem spontanen Flashmob kam. Nach dem Mittagessen auf der Piste fuhren wir wieder in kleinen Gruppen Ski. Bei den Anfängern kam es teilweise zu Depressionen auf der Kinderpiste. Jemand fuhr sogar gegen einen Baum. Alles in allem lief es aber sehr gut. Am Abend schauten wir Videos und Fotos von unserer Exkursion, was teilweise sehr lustig war. Der Hunger trieb einige (sogar die Lehrer) dazu, Pizza zu bestellen. Wir spielten noch einige Spiele und fielen dann ins Bett.

Am dritten Pistentag hatten wir viel Zeit, um unser Gelerntes weiter zu vertiefen. Nur die Sicht war wieder einzigartig schlecht. Nach einigen Stürzen lief es wieder richtig gut und der Tag ging viel zu schnell zu Ende. Unten angekommen hieß es erst einmal „Après Ski“, bevor wir die Ski zurückbringen mussten. Am Skiverleih merkten wir dann, dass ein Paar Skischuhe fehlten. Einer hatte wohl nicht auf seine Schuhe aufgepasst. Unseren letzten Abend verbrachten wir zusammen in einer Bar. Die Stimmung erreichte einen Hochpunkt und um 01:00 Uhr traten wir singend und tanzend den Heimweg an. Auch die Mütze von Herrn Loewen wurde endlich mit einem Schneeball abgeworfen. Wir hatten einen richtig schönen Tag und einen tollen Abschlussabend.

Abschließend kann man sagen, dass wir eine sehr schöne Skiexkursion hatten und sich keiner, bis auf ein paar blaue Flecken, ernsthaft verletzt hat. Alle kommen jetzt ohne Probleme die Kinderpiste herunter oder sogar noch viel mehr. Es verlief alles glatt, auch dank der guten Organisation von Frau Backendorf. Den Lehrern und Herrn Scherer vielen Dank für diese lockere, lustige und wunderschöne Fahrt zum Abschluss unserer Schulzeit.      Theresa Greber, MSS 13

Toller Vortrag beim Vorlesewettbewerb

Mit einer fantastischen Vorstellung hat Kevin Mergener die IGS-Morbach beim diesjährigen Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs vertreten. Bei seinem lebhaften Vortrag nahm er das Publikum mit nach Rocky Beach, wo die Drei ??? in eine Auseinandersetzung mit einigen Fußballspielern geraten. Auch bei der anschließenden Lektüre des Fremdtextes – hier ein Auszug aus „Käfer-Kumpel“ von M.G. Leonard – konnte der Schüler überzeugen. Insgesamt traten dreizehn regionale Schulsieger beim Lesewettbewerb gegeneinander an und präsentierten ihre Fähigkeiten vor einer Fachjury, die es am Ende schwer hatte, den besten Leser zu küren. Landrat Gregor Eibes gestaltete die Siegerehrung dann noch besonders spannend und ließ die Bestplatzierten ganz schön zittern. Am Ende hat es für Kevin nicht ganz gereicht, er musste sich Amelie Elste vom Peter-Wust-Gymnasium Wittlich geschlagen geben. Wir sind stolz auf die tolle Performance und bedanken uns im Namen der Schulgemeinschaft für sein Engagement!

Jugend trainiert für Olympia – Gerätturnen

Auf dem Bild von oben links nach unten Mitte:
Katharina Steffes, Lina Bollig, Romina Erz, Kristin Leis, Svenja Nehren, Paula Kirsten, Hanna Greber, Ilona Heber, Giselle Daub, Vanessa Schwidko, Noel Leuk

Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften „Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen“ gingen zwei Turnmannschaften der IGS-Morbach im Wettkampf IV an den Start.
Bei diesem Breitensport orientierten Wettkampf absolvierten die jüngsten Morbacher Turnerinnen zusammen mit zehn weiteren Mannschaften jeweils vier Gerätebahnen, der neben turnerischen Grundlagen an Reck, Boden, Balken, Parallelbarren auch Weitsprung, eine Pendelstaffel, Stangenklettern, sowie verschiedene Synchronturnübungen beinhaltet. In dem Wettkampf starteten rund 250 Turner und Turnerinnen aller Jahrgänge bis 2005 zusammen. Die Mannschaft der IGS Morbach war dabei die jüngste Gruppe, alle trainieren nur in der Turn-AG der Schule und nicht in einem Verein. Tapfer absolvierten sie ihren ersten Turnwettkampf und zeigten dabei Nervenstärke, gaben ihr Bestes und waren mit viel Freude dabei.

Die Betreuerinnen Larrissa Gehm und Katja Gerhardt waren mit den Leistungen der Turnerinnen sehr zufrieden.