IGS Morbach erkundet MINT-Studiengänge am Umwelt-Campus Birkenfeld

Schon seit einiger Zeit haben der Umwelt-Campus Birkenfeld und die IGS Morbach eine Kooperation innerhalb der MINT-Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald plus. Ziel ist es hier, die zahlreichen MINT-Aktivitäten in Rheinland-Pfalz besser zu vernetzen, Potenziale zu heben und Synergien zu schaffen. Im Zuge des Förderaufrufes „MINT-Bildung und Studienorientierung im ländlichen Raum“ gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit sowie dem Ministerium für Bildung, bot sich nun wieder eine Gelegenheit des gegenseitigen Austausches. Der Umwelt-Campus lud interessierte Schülerinnen und Schüler aus der MSS 12 und 13 am 28. November zu einem MINT-Schnuppertag ein. So bot sich die Möglichkeit,  im Rahmen von kostenfreien Workshops in die MINT-Studiengänge hineinzuschnuppern und mit Studierenden und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Angeboten wurden Workshops zu den Themen Gentechnik, KI, IoT und Circular Economy. Beim letztgenannten Workshop wurde am praktischen Beispiel der Fahrrad-Reparatur Kreislaufsysteme und Nachhaltigkeit thematisiert. In der IoT-Werkstatt wurde beispielsweise ein Octopus so programmiert, dass er nun als CO2-Ampel fungieren kann. Die knapp 30 Schülerinnen und Schüler wurden von Frau Ruhk begleitet und vor Ort von Frau Fischer-Krupp und Prof. Dr. Naumann in Empfang genommen. Neben den Workshops, bei denen jeder praktisch vor allem auch in Laboren arbeiten konnte, wurde auch der Umwelt-Campus – und insbesondere die MINT-Studiengänge – vorgestellt.

Insgesamt gaben die Mitfahrenden ein sehr positives Feedback. Deshalb hoffen natürlich die MINT-Koordinator*innen der IGS Morbach, Frau Ruhk und Herr Feil, dass eine Exkursionsfahrt dieser Art fester Bestandteil werden könnte.

Heute schon gepflanzt!? – STOP TALKING. START PLANTING.

Auch in diesem Schuljahr verkauft der Ökologiekurs 7 der IGS Morbach wieder die „Gute Bio Schokolade“ der Organisation Plant for the Planet.

Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, klickt sich einfach schlau: https://a.plant-for-the-planet.org/de/

Mit dieser Aktion unterstützen wir Plant fort the Planet bei ihrer Idee,  1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Warum die Welt die Bäume braucht? „Die Wiederherstellung verloren gegangener Bäume ist entscheidend, um die Klimakrise zu verhindern. Bäume binden CO2 aus der Atmosphäre und speichern den Kohlenstoff in ihren Blättern, Stämmen und Wurzeln, wodurch der im Boden gespeicherte Kohlenstoff schließlich erhöht wird.“ (Plant fort the Planet. HTML: https://a.plant-for-the-planet.org/de/trillion-trees/. 01.12.2022).

 

Ein bisschen Magie gefällig?

Recycling verwandelt alte Dinge in neue Dinge!

Die Deutschen bunkern über 200 Millionen Alt-Handys!
90% aller leergedruckten Druckerpatronen in Deutschland landen auf dem Müll!
Die IGS Morbach sammelt rund um Weihnachten erneut aussortierte Handys, Tablets, Ladekabel und Co. Helfen Sie mit, die kostbaren Ressourcen in den ausrangierten technischen Geräten dem Wertstoffkreislauf wieder zuzuführen und geben Sie die Geräte z.B. ihren Kindern oder den Nachbarskindern mit, damit diese in unserer „Handys für Hummeln“ Box des NABU landen.
Und wenn Sie schon einmal dabei sind, packen Sie gleich die leeren Originalpatronen Ihres Druckers mit ein. Mit Hilfe des „Sammeldrache(n)“ verwandeln wir leere Druckerpatronen zukünftig in Prämienpunkte, die wir bei dem Unternehmen Interzero Cycle GmbH gegen Bildungsangebote oder Material für unsere Schule eintauschen können.

Was-darf-in-die-box-1

Vielfalt der Lebewesen

„Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt.“

(Konrad Lorenz)

Im Rahmen des Biologieunterrichts haben die Schülerinnen und Schüler der 7d sich im Rahmen des Themenfeldes „Vielfalt der Lebewesen“ intensiv mit der Vielfalt der Insekten beschäftigt.  Die Vermittlung der Bedeutung und des Wertes von Biodiversität ist nicht nur ein Kernziel für Bildung für nachhaltige Entwicklung, sondern überlebenswichtig für die Menschheit, da ihr Fortbestand direkt abhängig ist vom Fortbestand der Insekten. Schließlich benötigen 80% unserer Pflanzen zur Vermehrung Bestäuber, zu denen Wildbienen, Fliegen, Ameisen, Schmetterlinge, Käfer und Co. gehören.

Am Beispiel der Honigbiene haben wir die erst in diesem Jahr erhaltenen Handymikroskope und die Binokulare genutzt, um uns den Aufbau genauer anzusehen. Ein großes Dankeschön geht an den Kollegen Jens Hart, der die toten Bienen aus seinem Bienenvolk zur Verfügung gestellt hat.

Mit fühlbaren Emotionen waren die Schülerinnen und Schüler intensiv bei der Sache. Es kamen Diskussionen rund um die Bedeutung und den Schutz der Insekten auf und der Wille die „Handys für Hummel“-Aktion des Nabu auch weiterhin intensiv zu unterstützen. Denn wie bereits der österreichische Zoologe und Medizinnobelpreisträger Konrad Lorenz sagte: „Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt.“