Bericht über die Kursfahrt der Stufe 13 an den Gardasee

In der letzten Woche vor den Herbstferien fand unsere lang ersehnte Kursfahrt an den Gardasee in Italien statt. Unsere Stufe hatte die Gelegenheit, neben dem Schulalltag auch eine kulturell vielfältige Reise zu erleben und unvergessliche Eindrücke zu sammeln.

Hier ein Rückblick auf die einzelnen Tage dieser besonderen Fahrt:

Unsere Reise begann am späten Sonntagabend. Nach einer langen Busfahrt erreichten wir schließlich den Gardasee und bezogen unsere Bungalows am kommenden Mittag in der Nähe des Ufers. Die Unterkunft war gemütlich und die Umgebung beeindruckend – der Ausblick auf den See mit den umgebenden Bergen war überwältigend. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, verbrachten wir den Rest des Tages damit, die Anlage und die Umgebung zu erkunden.

Am zweiten Tag fuhren wir in die berühmte Stadt Verona, welche die Kulisse von Shakespeares Romeo und Julia ist. Dort besichtigten wir Sehenswürdigkeiten wie das Haus der Julia mit dem berühmten Balkon und die Arena di Verona. Die Stadt war voller historischer Architektur und wir konnten viele schöne Plätze und Cafés entdecken. Besonders die lebendige Atmosphäre der Altstadt und die zahlreichen Geschichten und Legenden Veronas hinterließen einen bleibenden Eindruck bei uns.

Der dritte Tag führte uns in die weltberühmte Stadt Venedig. Wir starteten den Tag früh, um möglichst viel Zeit in der Lagunenstadt zu haben. Nach einer Bootsfahrt in die Stadt, ging es direkt zum Markusplatz und zur beeindruckenden Basilika di San Marco. Nach einer geführten Tour schlenderten wir durch die engen Gassen, bewunderten die Kanäle und machten Fotos auf der Rialtobrücke. Die Magie und das besondere Flair dieser Stadt werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Am vierten Tag besuchten wir die malerische Halbinsel Sirmione, die in den südlichen Teil des Gardasees hineinragt. Die Altstadt von Sirmione ist bekannt für ihre beeindruckende Scaligerburg. Wir erkundeten die engen Gassen, besuchten kleine Boutiquen und genossen die entspannte Atmosphäre. Der Ausflug bot eine perfekte Mischung aus Erholung und kulturellen Eindrücken.

Am letzten Tag unserer Reise hieß es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zurück nach Deutschland. Die Fahrt bot uns Zeit, die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren zu lassen und die schönen Momente noch einmal durchzugehen.

Insgesamt war die Kursfahrt an den Gardasee eine wunderbare Erfahrung. Wir konnten nicht nur die Schönheit Norditaliens entdecken, sondern auch den Zusammenhalt in unserer Stufe stärken. Jeder Tag brachte neue Eindrücke und wir werden diese Reise sicherlich lange in Erinnerung behalten.

MINT-Fahrt im Rahmen des Projektes „Wir machen Energiewende“

Im Zeitraum vom 04.09.2024 bis zum 06.09.2024 fuhren 20 Schülerinnen und Schüler der IGS Morbach, zusammen mit den beiden MINT-Koordinatoren Frau Ruhk und Herr Feil, in die Kulturstadt Aachen. Dort weiteten sie ihr Wissen im Bereich MINT aus (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Fahrt begann am Mittwoch, am Bahnhof in Wittlich, an dem wir uns mit voller Vorfreude auf die folgenden Tage, versammelten. Nach unserer Ankunft in Aachen und dem Bezug der Zimmer im Hostel, hatten wir noch etwas Zeit, uns frei in der geschichtlich geprägten Stadt Aachen zu bewegen. Nach dem gemeinsamen Abendessen in unserer Unterkunft spielten wir Kennenlernspiele und stellten den Bereich MINT für die jüngeren Schülerinnen und Schüler genauer vor.

Am Donnerstag nach dem Frühstück ging es dann direkt ins Energeticon nach Alsdorf, das sowohl einen umfassenden Einblick in die Energiegewinnung der Zukunft als auch einen Einblick in die Vergangenheit bot. Das Museum ist in zwei Hauptbereiche gegliedert: das Bergbaumuseum, das die historische Entwicklung des Kohlebergbaus in der Region Aachen beleuchtet, und eine moderne Ausstellung zu erneuerbaren Energien. Der erste Bereich des Museums widmet sich dem traditionellen Bergbau, der die industrielle Entwicklung der Region maßgeblich prägte. Die Ausstellung zeigt authentische Werkzeuge, Maschinen und nachgebaute Stollen, die einen realistischen Eindruck der Arbeitsbedingungen und technischen Herausforderungen im Kohleabbau vermitteln. Ein Museumsführer erläuterte die geologischen Grundlagen sowie die Techniken der Kohleförderung und -verarbeitung. Obwohl dort keine interaktiven Experimente vorhanden sind, veranschaulicht die Ausstellung eindrucksvoll die soziale und wirtschaftliche Bedeutung des Bergbaus in der Region. Der zweite Teil des Energeticons widmet sich modernen, nachhaltigen Energieformen wie Solarenergie, Windkraft und Wasserkraft. Hier stehen interaktive Stationen im Vordergrund, die es den Besuchern ermöglichen, die Funktionsweise dieser Technologien hautnah zu erleben. Beispielsweise konnten die Schüler an einem Modell die Prinzipien der Wasserkraft durch die Steuerung eines Durchfluss-Wassergenerators nachvollziehen. Ähnliche Experimente zu Solarmodulen und Windkraftanlagen verdeutlichten physikalische Prinzipien wie Energieumwandlung und Effizienz. Diese praxisnahen Erlebnisse fördern das Verständnis für erneuerbare Energietechnologien und ihre Bedeutung in der modernen Energiewirtschaft. Gegen Mittag nahmen wir an einem Escape-Spiel teil, wir bildeten zwei Teams mit je zehn Schülerinnen und Schülern und einer Lehrkraft, ein Teil der Schüler bekamen eine Rolle zugeteilt: Arzt, Detektiv, Hauptkommissar, Kriminalbeauftragter und vieles mehr, der andere Teil, hat bei der Lösung durch individuelle Einsatzmöglichkeiten mitgeholfen. Unsere Aufgabe war es herauszufinden, wer die Tatverdächtigen, Mörder und die Zusammenhänge der einzelnen Personen des Opfers sind. Über eine App bekamen wir Aufgaben, welche uns bei der Lösung eines Mordfalls halfen. Dabei bewegten wir uns durch die gesamte Stadt Aachen, wir entdeckten Sehenswürdigkeiten, das Theater sowie den Elisenbrunnen. Währenddessen spielten die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik eine große Rolle, da wir sehr viel rätseln, knobeln sowie auch Mathematik-Aufgaben lösen mussten. Dies bot auch einen guten Einblick in die Funktionsweise von Escape-Games, welche in Zukunft zum Thema „Erneuerbare Energie“ von uns erstellt werden sollen.

Am Freitag mussten wir leider schon den Rückweg mit dem Zug von Aachen nach Wittlich antreten, doch wir konnten viel aus diesen Tagen mitnehmen und uns weiterbilden. Somit geht auch noch einmal ein großer Dank an die MINT-Koordinatoren raus, die das Ganze erst ermöglicht haben. Das Projekt „Wir machen Energiewende“ wird im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zur MINT-Förderung durch die Ministerien aus Bildung, Klimaschutz, Wirtschaft und Wissenschaft gefördert. Emily Martini (9a) und Philipp Reinhard (10c)

Unser Förderverein informiert:

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 19.11.2024

Zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 19.11.2024 um 18:00 Uhr lade ich alle Mitglieder des Fördervereins der IGS Morbach ganz herzlich in die Bibliothek der Integrierten Gesamtschule Morbach ein.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Bericht des Vorsitzenden
  3. Bericht des Kassenwarts
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Vorstandswahlen
  7. Verschiedenes

Anträge an die Versammlung sind bis zum 12.11.2024 schriftlich an den Vorsitzenden einzureichen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Geisenhainer
Vorsitzender

Kuchen für den Morbacher Herbst am 29.09.24

Der Förderverein der IGS Morbach hat auch in diesem Jahr wieder einen tollen Gewinn beim jährlich stattfindenden Morbacher Herbst erwirtschaftet, denn 48 Kuchen wurden extra für unseren Kuchenverkauf von den Eltern gebacken. Von der Schwarzwälder-Kirsch-Torte über den fluffigen Muffins bis hin zum leckeren Käsekuchen war alles dabei. Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern und Helfern, die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben.

Und was dieses Jahr zum ersten Mal passierte – wir waren um 16:30 Uhr an Kaffee und Kuchen ausverkauft. Daran sieht man auch, dass es allen lecker geschmeckt hat.

Ausbildungsmesse „WorkShop“ erneut gut besucht

Unser WorkShop 2024 aus der Sicht unserer Schüler

Am 28.09.2024 fand auch in diesem Jahr wieder die Ausbildungsmesse „WorkShop“ statt. Erstmalig wurden für die Berufsorientierungsmesse die Räumlichkeiten der Baldenauhalle genutzt. Die Stände der ca. 50 regionalen Arbeitgeber, berufsbildenden Schulen und weiteren Institutionen waren wie immer gut besucht und haben den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten für ihren zukünftigen Weg offenbart:

Dieses Jahr hat mir gut gefallen, dass der WorkShop nicht in den Klassenräumen stattgefunden hat, sondern in der Baldenauhalle. Dadurch war die Atmosphäre viel angenehmer und man musste nicht von einem Raum zum anderen laufen, sondern konnte alle Stände auf einmal sehen. Außerdem fand ich es schön, dass so viele Leute, auch von außerhalb der Schule, Interesse an den verschiedenen Ständen und Berufen gezeigt haben. Mir persönlich hat der Umweltcampus aus Birkenfeld mit dem 3D-Drucker am besten gefallen, denn ich fand es sehr interessant, was sie alles für verschiedene Produkte hergestellt haben, sowie den Gedanken von der Hochschule, nachhaltige und recycelte Produkte herzustellen.  (Paula, MSS 12)

Durch den Workshoptag an der IGS Morbach wurden vor allem den Schülern Einblicke in die vielen Arbeitssektoren und Fachbereiche gegeben. Um das Interesse der Kinder zu wecken, haben sich viele Unternehmen kreative und interaktive Programme überlegt. Das Unternehmen Papier Mettler hatte eine automatische Saftmaschine, die nicht nur die Schüler mit Saft versorgt hat, sondern auch das Interesse an Technik erweckte. Beim Unternehmen Anton Holzbau, konnten die Schüler selbst Hand anlegen und ihre handwerklichen Fähigkeiten vor Ort ausprobieren. Auch der Forstbetrieb hat viele Zuschauer gewonnen, indem er vor Ort einen Baum gefällt hat. Generell haben alle Betriebe ihre Ausbildungen und Studiengänge vorgestellt und standen für Fragen bereit. Viele Schüler haben auch Berufe kennengelernt, die sie vorher noch nie gehört hatten, wie z. B. die Logopädie. An den meisten Ständen gab es auch kleine Mitbringsel, bei denen für jeden etwas dabei war. Auch die Oberstufe unserer Schule hat sich positiv an dem Tag beteiligt und für die Verpflegung gesorgt. Es war insgesamt ein sehr gelungener WorkShop, bei dem man viele Informationen sammeln konnte. (Charlotte und Emilia, MSS 12)