Ein Aufwindkraftwerk für den RWE-Schulwettbewerb

Sechs Schüler der Integrierten Gesamtschule und Realschule plus haben gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Gerd Luther das Modell eines Aufwindkraftwerkes gebaut. RWE Deutschland hat dieses Projekt mit 1000 Euro unterstützt. Das Modell soll nach Fertigstellung dauerhaft in der Energielandschaft aufgebaut werden.
Das Interesse an der Elektrotechnik vereint Felix Fetzer, Fabian Josten, Marco Schmidt, Björn Bernhard, Michael Rentmeister und Lars Risch. Vor etwa eineinhalb Jahren kamen sie gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Gerd Luther auf die Idee, ein funktionsfähiges Aufwindkraftwerk zu bauen. Der Blick auf die Energielandschaft vor der Tür habe dieser Idee Vorschub geleistet, sagt Fabian Josten. Also meldeten sie ihr Vorhaben beim RWE Schulwettbewerb „Energie mit Köpfchen“ an und waren damit eine von über 120 teilnehmenden Schulen. Ziel des RWE Schulwettbewerbs ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Energiesparen zu begeistern und, darüber hinaus, innovative und technische Lösungen für den effizienten Umgang mit Energie zu finden.
Bei einem Aufwindkraftwerk treibt erwärmte Luft eine Turbine an und steigt dann in einem Kamin nach oben. Mithilfe von großformatigen Kunststoffplatten, die die Jungforscher von Evonik Industries erhielten, erwärmen die sechs Jugendlichen die benötigte Luft und leiten diese in einen hohen Edelstahlkamin. Schon bald soll das Kraftwerk der Integrierten Gesamtschule seinen Platz in der Morbacher Energielandschaft finden. Dann sollen die Ergebnisse auch zeigen, welche Leistung das Aufwindkraftwerk produzieren kann.
Beeindruckt von der Arbeit der Jugendlichen zeigte sich Kommunalbetreuer Michael Arens, der für die Schule Arbeits- und Informationsmaterialien sowie einen Energiesparkoffer mitgebracht hatte, den Peter Geisenhainer in seiner Funktion als stellvertretender Schulleiter dankend entgegen nahm. „Wir möchten junge Menschen für den bewussten Umgang mit Energie sensibilisieren und freuen uns über die vielen innovativen und vielversprechenden Ideen“, erläuterte Arens die Gründe für den Wettbewerb.
Stolz auf ihre sechs Schüler zeigten sich Peter Geisenhainer und Gerd Luther. Als Pädagoge erlebe man es nicht so oft, dass Jugendliche selbst in ihrer Freizeit mit einem schulischen Projekt derart intensiv auseinandersetzen würden, betonten sie. Die Frage von Michael Arens, welchen Beruf sie denn anstreben, beantworteten die Jugendlichen alle gleich: „Elektrotechniker.“ Und so wunderte es denn auch nicht, dass die Frage, ob sie schon einen Ausbildungsplatz haben, mit einem klaren Ja beantwortet wurde.
Im Juni wird RWE Deutschland die besten Projekte prämieren. Den Siegerschulen winken in jeder Altersstufe (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) Preise von jeweils 4.000 Euro.
Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Vertriebs- und Verteilnetzaktivitäten sowie Erdgasspeicher im RWE-Konzern in den Geschäftsbereichen Strom, Gas und Wasser. Sie führt die RWE-Regionalgesellschaften in Deutschland und entwickelt darüber hinaus Innovationen im Bereich Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und intelligenter Netze. RWE Deutschland ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt ca. 21.000 Mitarbeiter.

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