Lesetipp “Anne Frank Tagebuch”

Anne Frank mailEigentlich ist Anne Frank ein ganz normales Mädchen im 19. Jahrhundert. Doch sie ist Jüdin, was in der Zeit des Nationalsozialismus ein großes Problem darstellt. Sie und ihre Familie, der Zahnarzt Fritz Pfeffer und die Familie van Daan müssen sich vor den Nazis verstecken. In ihrem Tagebuch beschreibt Anne ihr Leben im Versteck und ihre verschiedenen Sorgen. Später verliebt sie sich in den Jungen Peter van Daan. Ihre Helfer bringen ihnen Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Essen besorgen sie ihnen und versuchen so den Untergetauchten das versteckte Leben leichter zu machen. Dies funktioniert auch 2 Jahre ganz gut, doch dann werden sie an die Gestapo verraten.

Das Tagebuch der Anne Frank ist ein sehr ergreifendes Buch über das Leben von Menschen mit jüdischem Glauben im Nationalsozialismus. Man erfährt sehr viel über das Leben eines jungen Mädchens und kann sich auch sehr gut in dessen Gefühle hineinversetzen. Ich finde das Buch wirklich gut geschrieben, jedoch sollte man es nicht lesen, bevor man 12 Jahre alt ist. (Anna-Lena Fetzer DST 8)

Lesetipp “Der Junge im gestreiften Pyjama” von John Boyne

Leseempfehlung von Michelle Zingler DST 8
Der Junge im gestreiften PyjamaIn dem Buch ,, Der Junge im gestreiften Pyjama ” von John Boyne geht es um einen Jungen namens Bruno, der eigentlich in Berlin wohnt, aber später dort wegzieht. Brunos Vater wurde nämlich als KZ-Aufseher für Auschwitz befördert, deswegen der Umzug. Als sie in Auschwitz schon eine Weile wohnen, wird es Bruno langweilig, deshalb geht er eines Tages ,, forschen ” und trifft auf einen riesigen Zaun. Hinter dem Zaun sitzt ein Junge im gestreiften Pyjama, sein Name ist Schmuel. Bruno trifft sich heimlich jeden Tag am Zaun mit Schmuel. Eines Tages vereinbaren die beiden, dass Bruno mit hinter den Zaun geht und Schmuel besorgt ihm einen gestreiften Anzug. Als Bruno hinter dem Zaun ist, werden plötzlich alle zusammengerufen zum ,, Duschen”. Bruno ist wie alle anderen gekleidet …
Warum man dieses Buch lesen sollte?
Wenn ich für das Buch Punkte verteilen sollte, würde ich 9 von 10 Punkten geben. Warum ich die neun gewählt habe von 10? Weil es wenige Stellen im Buch gibt, die mir etwas langweilig erschienen. Dieses Buch sollte man lesen, weil es spannend ist und man sich richtig in Brunos Situation reinversetzen kann. Ich finde das Buch sehr gut, weil das Buch „spannend“ ist, aber nichts für Jüngere.

Lesetipp: ‘Asche fällt wie Schnee’ von Jerry Spinelli

m Asche fällt wie SchneeIch mag dieses Buch sehr, da die Geschichte berührend, faszinierend und manchmal auch echt lustig ist. Das Buch ist wirklich fesselnd. Es lohnt sich dieses Leseerlebnis zu riskieren!
Es geht um einen Jungen, der alleine in Warschau rumläuft, dieser Jungen hat keine Identität, keinen Namen, keine Familie er hat nichts. Er weiß nicht wo er hin will, sein einziger Gedanke ist: Ich will überleben!  Aus diesem Grund stiehlt er alles was nötig ist. Eine jüdische Jungen-Gang nimmt ihn auf. Der Anführer (Uri) erfindet ihm eine Biografie. Es ist die Lebensgeschichte des Zigeunerjungen Mischa Pilsudski.

Mischa ist klein und ein sehr naiver Junge. Eines Tages, als er im Garten eine Tomate klauen will, lernt er ein Mädchen kennen. Mischa sieht, dass Janina und ihre Familie auf dem Weg ins Ghetto sind und auch die Jungenbande wird entdeckt und ins Ghetto gebracht. Durch ein kleines Loch, das Mischa in der Ghettomauer entdeckt, versorgt er weiterhin Janinas Familie mit Lebensmitteln. Schließlich kommt es zu den ersten Deportationen. Janinas Vater will, dass Mischa und Janina weglaufen. Janina gerät doch auf einen Güterwaggon.

Zweiter Teil: Mischa überlebt. Er wird Schausteller und geht später nach Amerika. Mischa liebt seine Enkelin namens Janina. Ein versöhnlicher Schluss.
Ich empfehle dieses Buch, weil man viel über die frühere, grausame Zeit erfährt und die Geschichte einfach berührend ist. Mischas Ungewissheit birgt auch Potential für witzige Momente. Außerdem ist die Art wunderschön, wie sich Jerry Spinelli in den kleinen Jungen einfühlt und den Leser an seinem Leben teilhaben lässt.
Leseempfehlung von Jenny Rudel DST 8

Eine Autorenlesung für besondere Leistungen und Engagement

Für fünfzig Kinder der Klassenstufe 5 konnte die IGS Morbach eine Autorenbegegnung möglich machen. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte im Klassenrat der einzelnen Klassen. Man einigte sich darauf, dass die Klassenkameraden, die gute Leistungen zeigen, aber auch die, die sich in besonderem Maße für die Klassengemeinschaft einsetzen, eine Anerkennung verdient hätten.
Uschi Flacke, Autorin für Kinder-, Sach- und Kriminalbücher und Kabarettistin unterhielt die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Art und Weise. Johanna Brödner, Klasse 5a, berichtet, dass Frau Flacke erst einmal erzählt hat, dass man immer seinen Weg gehen muss. Auch wenn viele sagen, das schaffst du nicht, muss man genug Selbstvertrauen haben, dann kann man es trotzdem schaffen. Sie erklärte dies am Beispiel eines ihrer Deutschlehrer, der zu ihr gesagt habe, sie könne nicht schreiben. Tja, und jetzt ist sie eine bekannte Autorin. Viele Bücher hat sie schon geschrieben, neben den Pfefferkörnern und dem Mädchen mit den Seidenraupen, das Buch Die Hexenkinder von Seulberg, das sie an der IGS vorstellte. Für ein Zuckerbrötchen haben die Kinder damals die gewünschten Aussagen gemacht, die schließlich zur Verurteilung Erwachsener führten. Spannend wurde es dann im zweiten Teil, als Frau Flacke demonstrierte, wie es bei einem Filmdreh zugeht. Fachbegriffe wie Cliff oder Take wurden anschaulich erklärt, ebenso wie die Bedeutung der Klappe. Dann verteilte sie die Aufgaben Regie und Kamera und studierte mit Schülern ein, wie man einen Stunt für einen Film machen kann, ohne dass jemand dabei verletzt wird. Die Spieler meisterten ihre Aufgabe schon recht professionell, die Illusion im Film funktioniert. „Für mich war das ein richtig schöner Vormittag und ich habe dabei Interessantes erfahren“, sagten viele der jungen Zuschauer und freuten sich über ein Autogramm der Schriftstellerin.
Ein Dankeschön gilt dem Ministerium, dem Friedrich-Bödecker-Kreis und der Schule, die durch ihre finanzielle Unterstützung diese Aktion möglich gemacht haben.

Ein Tag mit Uschi Flacke    von Emely Reither (10 Jahre)
Ich fand es sehr spannend, als uns Frau Flacke von den Tricks erzählt hat, die sie in Filmen verwenden. Ich durfte den Faustschlagtrick an einem Mitschüler ausprobieren, das war echt lustig. Bei Schloss Einstein hat sie sogar die Drehbücher geschrieben. Das finde ich toll!
Frau Flacke hat uns Mut und Selbstbewusstsein zugesprochen. Sie hat uns von ihren Büchern erzählt, die sie geschrieben hat und dass man sie immer zu einem bestimmten Termin fertig haben muss. Leider habe ich noch kein Buch von ihr, aber ich werde mir sicher nach dem tollen Tag eins bestellen. Ich denke „Die Hexenkinder von Seulenberg“ werde ich lesen, denn sie hat uns erzählt, dass diese Geschichte wirklich passiert ist.
Frau Flacke wünsche ich alles Gute und noch viele Drehbücher und Bücher.

Lesetipp „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“

Inhalt

Als Hitler das rosaDas Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Judith Kerr handelt von einem kleines Mädchen namens Anna im Alter von etwa 8-10 Jahren. Es muss aus seiner Heimatstadt Berlin fliehen, denn ihr Vater ist Journalist und schreibt für die Zeitung, was er mit der Machtergreifung Hitlers nicht mehr fortführen kann, da er jüdischen Glaubens ist. Deswegen fliehen sie, Max und Anna lernen viele neue Freunde kennen, müssen sich leider aber auch von manchen für immer verabschieden, was Anna gerade bei ihrem rosa Kaninchen nicht leichtfällt.

Bewertung

Ich empfehle dieses Buch weiter, da man dort viele Einblicke in diese Zeit gewinnt und versteht, wie sich Flüchtlinge gefühlt haben müssen. Auch Lesefaule sollten es wenigstens anfangen, da dort in einer kleinen Geschichte vieles vorhanden ist, was in dieser Zeit passiert ist und dies soll uns immer daran erinnern, dass so etwas nie wieder passieren darf. Außerdem ist es einfach zu verstehen was es auch jüngeren Lesern einfacher macht, sich einen Überblick zu verschaffen.
Luke Föhr – Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel – Theater 8

Lesetipp „Einmal / Dann“

Einmal Dann BücherAutor: Morris Gleitzman, 2011.

In den Büchern Einmal und Dann geht es um einen jüdischen Jungen, der seine Eltern suchen möchte und dabei ein kleines Mädchen findet, deren Eltern erschossen worden waren.

Dabei werden die beiden Kinder in ein Ghetto verschleppt und dort von einem Mann versteckt. Sie und die anderen Kinder sollten nach Auschwitz transportiert werden, doch den beiden gelang es zu flüchten. Sie wurden von einer Frau aufgenommen und von ihr versorgt. Am Ende jedoch wurden sie durch ein schreckliches Schicksal getrennt. Diese Bücher finde ich sehr gut, denn es ist eine Mischung von allem. An manchen Stellen kann man lachen, aber es gibt auch Momente, in denen man Tränen in den Augen hat. Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben und meiner Meinung nach kann man das fühlen, was die Kinder in dem Buch empfinden.

Ich empfehle diese Bücher weiter, es ist zwar eine ausgedachte Geschichte, aber trotzdem basiert alles auf dem, was geschehen ist. Diese Bücher sind für jede Altersklasse empfehlenswert, denn jeder sollte wissen, was zu der Zeit passiert ist.
Kiara Moseler,  Wahlpflichtfach Darstellendes Spiel/Theater