Lesetipp “Papa Weidt” von Inge Deutschkron

1m Papa Weidt P1070080In dem Buch ‘Papa Weidt’ geht es um einen Mann, der eine Fabrik für Besen und Bürsten besitzt. Er versteckt 30 blinde Juden, aber er selbst ist auch blind. Er verliebt sich in Alice. Wegen eines Verräters wird er gezwungen, alle Juden wegzugeben. Er fährt  nach Auschwitz, um sie zurückzuholen. Aber Alice wird abgeführt. Otto tut alles, um sie zu retten. Er schreibt einen Brief. In Auschwitz übergibt er den Brief einem Aufseher und sagt zu ihm, der Brief dürfe nicht in die falschen Hände geraten.
Ich finde dieses Buch ist sehr emotional, mehr als die Hälfte des Buches ist man traurig. Also ich empfehle das Buch weiter, denn dann weiß jeder, was für ein Held Otto Weidt war.
Die Autorin Inge Deutschkron hat diese Geschichte wirklich erlebt und ihre Erlebnisse wurden 2013 auch verfilmt: Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt. (Sebastian Elsen DST 8)

Lesetipp “Ich habe den Todesengel überlebt” von Eva Mozes Kor

1m Ich habe den Todesengel überlebt P1070228Wer “Ich habe den Todesengel überlebt” von Eva Mozes Kor gelesen hat, wird dieses Buch so schnell nicht mehr vergessen! Es ist ein erschütternder Erfahrungsbericht über die Erlebnisse von Zwillingsschwestern, die nach Auschwitz verschleppt und dort von Josef Mengele für dessen grausame Experimente missbraucht wurden. Das Buch kann auch von jüngeren Personen ab Klasse 8 gelesen werden, ist aber nicht für jeden etwas, da das Buch etwas sehr Schockierendes an sich hat. Ich empfehle es deswegen eher denjenigen, die sich mit dem Thema, auch nachdem sie es gelesen haben, befassen. Denn dieses ist kein Buch einfach nur so zum Zeitvertreib, wenn man sich bewusst ist, dass das alles wirklich passiert ist. Es ist eine wahre Geschichte und keine Action-Story . Die Autorin Eva-Mozes Kor lebt heute noch in Amerika. (Mara Böcker DST 8)

Lesetipp “Als wir Nora verstecken mussten” von Peter Morgenroth

1m Als wir Nora verstecken mussten P1070081Das Buch “Als wir Nora verstecken mussten“ von Peter Morgenroth finde ich sehr schön, da man liest, was Freundschaft, Familie und Mut zum „Nein“-Sagen wirklich bedeuten, und dass man alles schaffen kann, wenn man zusammenhält. Meine Meinung ist sehr positiv und es lohnt sich das Buch zu lesen.
Das Buch handelt von einer wahren Geschichte. Anton (12) erfährt durch den Brief und die Erzählungen seiner Großmutter viel über ihr Leben, wie sie ihre Freundin Nora einige Zeit verstecken musste und wie die Großmutter von Nazis eingesperrt wurde, als sie so jung war wie Anton. Durch die berührende Geschichte vom Leben seiner Großmutter findet Anton zurück in sein eigenes Leben und zu neuer Anerkennung.
Ich empfehle das Buch, weil es sehr berührend ist. Im Gegensatz zu manchen anderen Büchern aus der Zeit, in der Juden vieles Schlimmes erleben mussten, liest man in diesem Buch, wie stark eine Freundschaft ist. Man darf den Mut nie verlieren und muss kämpfen für das, was einem wichtig ist. Man liest aber auch, wie schmerzhaft es für die Familie ist, wenn sie voneinander getrennt wird. Vor allem für Leser, die etwas über diese Zeit lesen wollen, ist das Buch von Peter Morgenroth super geeignet. (Nadja Krzensk  DST 8)

Lesetipp “Wer zählt die Sterne” von Lois Lowry

1m Wer zählt die Sterne P1060632In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Annemarie, deren beste Freundin Jüdin ist und die auf der Flucht ist.
Annemarie nimmt ihre beste Freundin in der Familie auf, da deren Familie flüchten muss. Sie wandern nach Schweden, weil sie wissen, dass sie da in Sicherheit sind.
Ich finde diesen Buch sehr rührend, weil es mal schöne Momente gab, aber auch schlimme, wo einem die Tränen kamen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, damit die Leute mal wissen, was damals alles wirklich passiert ist. (Dana Roth)

Lesetipp “Damals war es Friedrich” von Hans Peter Richter

P1060625 mailIm Buch “Damals war es Friedrich” geht es um zwei Jungen, die gemeinsam in einem Haus aufwachsen. Doch einer der beiden ist Jude. Das wird ihnen dann zum Verhängnis. Zusammenhalt und Freundschaft wird in der Geschichte auf eine harte Probe gestellt. Zum Schluss erlebt Friedrich ein bitteres Ende.
Ich finde das Buch spannend. Dieses Buch kann sehr deutlich zeigen, wie schlimm der Zeit für Kinder war. Wer sich für die Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs interessiert, sollte dieses Buch lesen. (Sandro Revés)

Lesetipp “Hanas Koffer” von Karen Levine

Hannas Koffer mailDieses Buch ist nur zu empfehlen. Es ist super und lässt sich sehr gut lesen. Es geht um eine Japanerin, die in einem Museum arbeitet und immer von Kindern gefragt wird, wem dieser Koffer gehörte, der in einer Vitrine steht. Sie beschließt zu recherchieren, um den Kindern endlich sagen zu können, zu wem er eigentlich gehört.
Und dann erfährt man die Geschichte von der kleinen Hana Brady, der dieser Koffer gehört hat. Sie lebte in der Zeit des zweiten Weltkrieges, als Hitler an der Macht war.
Hana wohnt mit ihrem Bruder George und ihren Eltern in der Tschechoslowakei in der kleinen Stadt Nove Mesto. Sie sindJuden. Nach einer Zeit werden dort leider auch die vielen Judenverbote wie z.B.: man darf nicht mehr arbeiten, Kinder dürfen nicht mehr in die Schule, nicht ins Schwimmbad .. und so weiter.. in Kraft gesetzt. Hanna trauert sehr, sie darf nicht mal mehr ihre besten Freundinnen sehen, aber sie hat George. Und eines Tages dann wird Marketa, die Mutter der beiden deportiert. Sie schreibt viele Briefe an die beiden, doch dann hört es irgendwann auf. Als dann auch noch Karel, ihr Vater ihnen weggenommen wird, weinen sie, denn sie haben nur noch sich selbst, bis auf Onkel Ludwig (ein Deutscher), der sie in seine Obhut nimmt. Es ist verboten, Juden zu verstecken und somit geht er ein großes Risiko ein. Doch was dann mit Georg und Hanna passiert, ist unfassbar. Es ist wirklich ein sehr tolles Buch, was einen aber auch zu Tränen rührt.
Wenn es euch interessiert, wie es weitergeht mit den beiden und was die Japanerin noch alles rausgefunden hat und wie, leiht es euch nach unserer Aufführung im Juni in unsere Schülerbibliothek aus!
 Buchempfehlung von Leonie Marx, DST 8