
Als im E-Kurs Deutsch der Klasse 8d die Frage aufkam, welche Lektüre denn dieses Jahr gelesen werden könnte, stellte ihre Deutschlehrerin Susi Ruhk mehrere Bücher zur Auswahl vor. Neben Klassikern und Altbewährtem fand sich darunter auch „Glennkill“. Hier wies Frau Ruhk darauf hin, dass Mitte Mai endlich die Verfilmung dieses Schafs-Krimis in die Kinos kommen würde. Deshalb fiel die Entscheidung leicht. Obwohl es von allen Büchern das umfänglichste war und obwohl Schafe hierbei die Hauptrolle spielen, waren alle Schülerinnen und Schüler des Kurses einverstanden.
Und so kam es zum einen, dass beim Klassenarbeitsthema Charakterisierung der Widder „Mopple the Whale“ charakterisiert wurde und dass zum anderen bei der Lesemappe eben die Schafswelt mit ihren Figuren im Vordergrund stand und nicht die Menschen. Nach der Klassenarbeit ging es dann mit Frau Wegmann als zweite Begleitperson mit dem ÖPNV-Bus nach Wittlich ins Kino, wo man sich gemeinsam „Glennkill“ ansah.
Die beiden Hauptcharaktere werden hierbei von Anke Engelke und Bastian Pastewka gesprochen, die zum ersten Mal gemeinsam einen Film synchronisierten. Die Menschenhauptrolle, Schäfer George, dessen Ermordung die Schafe zu ihren Ermittlungen antreibt, wird zudem von Hugh Jackman gespielt. Die Autorin Leonie Swann, die 2005 den Schafs-Krimi veröffentlichte, ließ dem Film-Team freie Hand, und findet die Mischung aus Spannung, Humor und Emotion gelungen (vgl. stern vom 16.4.2026)
Das Fazit des Kurses: Die Grundgeschichte ist erkennbar, die Story aber deutlich verändert. So heißt die hauptsächlich ermittelnde Schafdame im Buch „Miss Maple“, im Film dagegen Lily. Dennoch ist der Film absolut sehenswert und schön kurzweilig.













