Mitreißende Musicalvorstellungen an der IGS Morbach

Fotos: Anna Maria Stein

Drei Lehrer, 37 Schülerinnen und Schüler, fünf Vorstellungen und insgesamt über 1100 Zuschauer – das ist die beeindruckende Bilanz des Projekts Highschool High, einem Schulmusical, das an der IGS Morbach aufgeführt wurde.

Über das gesamte Schuljahr hinweg hatte die Musical-AG geplant, geprobt, Kostüme und Bühnendeko arrangiert und Sound- und Lichteffekte abgestimmt, um schließlich mit ihrer mitreißenden Performance das Publikum zu begeistern.

In der Geschichte von Highschool High treffen zwei verfeindete Mädchengruppen aufeinander, die sich jedoch beim Cheerleading annähern und Freundschaft schließen. Auch die Themen Einsamkeit, Liebeskummer und die Aufregung von dem großen Abschlussball werden dem Zuschauer mit musikalischen Highlights und Tanzeinlagen präsentiert.

Die ursprüngliche Textvorlage, die von Schülern der Realschule Neumagen-Dhron verfasst wurde, stammt aus dem Jahre 1999. Die jetzige Inszenierung wurde teilweise modifiziert und modernisiert, vor allem musikalisch.

Einfach war der Weg bis zur finalen Aufführung jedoch nicht, wie Guido Bollig, Musiklehrer, berichtet: „Die Tatsache, dass Schüler, die eine Rolle im Musical hatten, nach einigen Wochen nicht mehr zur Probe kamen und deshalb ständig neue Darsteller gesucht werden mussten, brachte immer wieder Zweifel in das Gelingen des ganzen Projekts.“ Auch Katja Gerhardt, die neben Musik auch Darstellendes Spiel und Sport unterrichtet, erinnert sich an Momente, in denen sie selbst kurz vor dem Aufgeben war, sich und die Schüler dann aber doch immer wieder aufs Neue motivieren konnte – und es hat sich gelohnt!

Die Mischung aus gefühlvollen Balladen und schwungvollen Tanzeinlagen zog die Zuschauer sofort in den Bann und alle fieberten mit Amy, Mrs Thompson, und dem Basketballteam der Lionhearts mit. Als schließlich alle Darsteller im Finale gemeinsam auf der Bühne sangen und tanzten, war nicht nur das Publikum gerührt. Auch für Stefan Schütz, Mitorganisator des Musicals, war dies „der ergreifendste“ und, in der letzten Vorstellung, „auch der traurigste Moment“.

Dass man mit Freundschaft, Respekt und Zuneigung füreinander seine Ziele erreichen kann,  vermittelt das Stück in unterhaltsamer Art und Weise. Für die Techniker, Darsteller und Musiker der AG hat die Arbeit an dem Projekt gezeigt, dass es Durchhaltevermögen, Engagement und Leidenschaft braucht, um ein solches Vorhaben umzusetzen. Sie können stolz sein und sich gemeinsam mit ihren betreuenden Lehrkräften über ihren tollen Erfolg freuen: „Am Ende war es für alle ein fantastisches, überragendes Ergebnis, das allen in Erinnerung bleiben wird“, resümiert Guido Bollig.