Klassenchat kann zum Albtraum werden – Digitale Gewalt verhindern

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Cybermobbing“ haben die Mädchen und Jungen der 6. Klassen an der IGS Morbach die Unterschiede zwischen Mobbing und Cybermobbing kennengelernt. Wo kommt es verstärkt zu Cybermobbing? Natürlich in Spielechats oder Gruppen von Messenger-Diensten! So gut wie jede Sechstklässlerin oder jeder Sechstklässler nutzt diese, obwohl es eine Altersbeschränkung gibt. Welche Vorteile die sozialen Medien haben, aber auch welche Gefahren sie bergen, haben die Mädchen und Jungen im Fach ALL (Achtsam leben lernen) erarbeitet und dieses Wissen wurde durch einen Vortrag von zwei Beamten der Polizeiinspektion in Morbach stark erweitert.

Frau Polizeikommissarin Kaiser und Herr Polizeikommissar Donell haben in jeweils einer Doppelstunde die Klassen über den Umgang mit sozialen Medien aufgeklärt. Hierbei wurden insbesondere die Themen Cybermobbing, Cybergrooming, Recht am eigenen Bild und verbotene, strafbare Inhalte im Netz besprochen.

Zudem gab es hilfreiche Tipps, wie man Cybergroomer erkennt, und wie sich die Schülerinnen und Schüler vor diesen schützen können. Auch vor verbotenen Inhalten kann man sich bereits mit einfachen Einstellungen in den Messenger-Diensten schützen und so verhindern, dass illegale, fremdenfeindliche oder diskriminierende Inhalte aus Versehen in der eigenen Galeria gespeichert, oder ungewollt in Chats automatisch heruntergeladen werden. Diese Einstellungen am Mobiltelefon haben die beiden Beamten mit den Kindern auf Wunsch auch durchgeführt.

Die Folgen für Betroffene von (Cyber)Mobbing wurden den Kindern aufgezeigt und diese in diesem wichtigen Thema sensibilisiert. Dabei hilft die goldene Regel: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“Vielen herzlichen Dank an Frau PK ‘in Kaiser und Herrn PK Donell der Polizeiinspektion Morbach für die gewinnbringende Zusammenarbeit!