Projekte

Berufsorientierung

Schema BO Kopie

1. Betriebspraktika

Aktuelle Praktikumszeiträume:
Betriebspraktikum II (Stufe 9): 12.03.2018 – 24.03.2018
Betriebspraktikum I (Stufe 8): 04.06.2018 – 16.06.2018
Betriebspraktikum III (MSS 11) 08.01.2018 – 19.01.2018

Eine Liste von Betrieben die unseren Schülern bisher ein Betriebspraktikum angeboten haben, können Sie sich hier als pdf runterladen: Praktikumsbetriebe

1.1  Zuständigkeit

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In allen Praktikumsangelegenheiten berät Sie:

Marco Schneider
Praktikumskoordinator
E-Mail: [Zur Darstellung dieser E-Mail-Adresse aktivieren Sie bitte Javascript (Spamschutz)]
Telefon: 0 65 33 / 9 56 97 – 0 (Verwaltung)

1.2 Stellung der Betriebspraktika

Die betrieblichen Praktika sind Kernelemente der Berufsorientierung an der IGS Morbach und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, ihre Position in der Berufs- und Arbeitswelt zu identifizieren, ihre Berufsfindung zu unterstützen sowie sich in mehreren Abschnitten berufspraktisch zu erproben. Sie bieten sukzessive Einblicke in verschiedene Berufsfelder, von den einfachen bis hin zu akademischen Berufen.

Die Praktika knüpfen an den fächerübergreifenden Berufswahlunterricht an. Sie werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Anhand der Erfahrungen im Praktikum unterstützen die Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler in ihrem Berufsfindungsprozess.

An der IGS Morbach werden drei Betriebspraktika durchgeführt:

Betriebspraktikum I (Ende Stufe 8):
Hier können alle Berufe erprobt werden, die regelmäßig mit der besonderen Berufsreife oder der Berufsreife (BR) erlernt werden können.

Betriebspraktikum II (vor den Osterferien in Stufe 9, nach LEMO/Praxistag/Schülerfirma-Phase):
Hier können alle Berufe erprobt werden, zu deren Ausübung regelmäßig die besondere Berufsreife, die Berufsreife oder der Qualifizierte Sekundarabschluss I (QSA I) erforderlich sind.

Betriebspraktikum III (Frühjahr MSS 11):
Hier können alle Ausbildungsberufe sowie akademischen Berufe erprobt werden.

Selbstverständlich unterstützt die IGS Morbach auch die Durchführung weiterer, freiwilliger Praktika. Diese sollen vorzugsweise in den Ferien durchgeführt werden. Sofern keine wichtigen schulischen Belange dagegen sprechen, können freiwillige Kurzpraktika auch während der Unterrichtszeit durchgeführt werden. Beurlaubungen werden bei bis zu drei Tagen durch die Klassenleitung, bei mehr als drei Tagen durch die Schulleitung ausgesprochen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Praktikumskoordinator oder informieren sich hier.

Betriebspraktikum III MSS 11 Berufsgruppe 1 (BR) Berufsgruppe 2 (QSA I) Berufsgruppe 3  (Abitur)
Betriebspraktikum II Stufe 9 Berufsgruppe 1 (BR) Berufsgruppe 2 (QSA I) LEMO/Praxistag/ Schülerfirma
Betriebspraktikum I Stufe 8 Berufsgruppe 1 (BR)

 

1.3  Durchführung

Die jeweiligen Praktikumszeiträume werden zu Beginn des Schuljahres auf der Homepage sowie mit den Praktikumsunterlagen bekannt gegeben. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Praktikumsunterlagen einige Monate vor Praktikumsbeginn, so dass genügend Zeit für die Bewerbungen bleibt. Die Praktikumsmappe (nur Praktika I und II) sowie ein Bewertungsbogen für den Praktikumsbetrieb werden unmittelbar vor Praktikumsbeginn ausgegeben. Die Praktika werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Die Praktikumsmappe wird bewertet. Die Note fließt in der Sekundarstufe I ins Fach Gesellschaftslehre ein. In der MSS ist das Praktikum mit einer Präsentation verbunden, die ebenfalls bewertet wird und einen Teil der anderen Leistungen im Fach Deutsch darstellt.

Es gelten folgende wichtige Praktikumsgrundsätze:

Rechtzeitige Bemühung um einen Praktikumsplatz
Die Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, sich – ggf. mit Unterstützung des Elternhauses – rechtzeitig vor Beginn um einen Praktikumsplatz zu bemühen. Sollte trotz intensiver Bemühungen kein Praktikumsplatz gefunden werden, wird die Schule spätestens zwei Monate vor Praktikumsbeginn informiert. Die Bemühungen müssen nachgewiesen werden, z.B. durch eine Auflistung der Betriebe, in denen sich Ihr Kind erfolglos beworben hat. Tipps zur Dokumentation der Bewerbungen finden Sie hier.

Kein Praktikum im elterlichen Betrieb
Damit die Erfahrungen mit der Berufs- und Arbeitswelt unter realistischen Bedingungen ablaufen, soll die Praktikumsstätte nicht der elterliche Betrieb bzw. ein Betrieb sein, in dem Eltern oder enge Verwandte Schlüsselpositionen einnehmen.

Schulnahe Praktikumsstätten wählen
Eine angemessene Betreuung durch die Schule kann nur erfolgen, wenn sich die Praktikumsstätte in angemessener Entfernung zum Schulstandort befindet (ca. 30 km). Ausnahmen können nur genehmigt werden, wenn in Schulnähe keine ausreichenden Plätze zur Verfügung stehen bzw. der angestrebte Praktikumsberuf nachweislich in Schulnähe nicht angeboten wird.  Dieser Grundsatz gilt aufgrund des erweiterten Berufespektrums nicht mehr für das Betriebspraktikum III (MSS 11). Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler bei weit entfernten Praktikumsstätten erfolgt dann fernmündlich.

Geeignete Praktikumsstätten wählen
Die Praktikumsstätte muss die Auflagen der Gewerbeaufsicht zur Durchführung von Betriebspraktika erfüllen.

Angemessener Beschäftigungsumfang
Es sind grundsätzlich solche Berufe zu wählen, die an mindestens vier Wochentagen in Vollzeit ausgeübt werden. Halbtagstätigkeiten werden grundsätzlich nicht genehmigt.

Geeignete Praktikumsberufe wählen
Die Grundsätze zur Wahl geeigneter Praktikumsberufe finden Sie im Abschnitt „Stellung der Betriebspraktika“ und hier.

Einverständniserklärung der Praktikumsstätte
Die Teilnahme am Betriebspraktikum wird ohne die Einverständniserklärung einer Praktikumsstätte nicht genehmigt. Die Einverständniserklärung der Praktikumsstätte ist daher rechtzeitig an die Schule zu übermitteln.

Kein Praktikum im Ausland
Die Durchführung eines Betriebspraktikums im Ausland ist nur im Rahmen eines Schüleraustausches möglich. Ausnahmen für Luxemburg (bei dort ansässigen Unternehmen) bedürfen der Genehmigung durch die Schulleitung. In besonderen Fällen kann das Betriebspraktikum III auch im Ausland durchgeführt werden. Halten Sie bitte rechtzeitig Rücksprache.

Informationen zu Genehmigungsfällen finden Sie hier.

1.4  Versicherung während der Praktika

Bei den drei schulischen Betriebspraktika handelt es sich um verpflichtende Schulveranstaltungen. Die Praktikantinnen und Praktikanten sind daher über die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz umfasst die Arbeitszeit (inklusive der Pausen, die auf dem Betriebsgelände sowie im „Außendienst“ verbracht werden) sowie den direkten Weg zwischen Wohnort und Praktikumsstätte (Hin- und Rückweg). Sofern im Rahmen des Praktikums an einzelnen Arbeitstagen ins grenznahe Ausland gefahren wird (z.B. Morbacher Handwerker hat eine Baustelle in Luxemburg), „fährt“ der Versicherungsschutz automatisch mit – hier sind keine besonderen Maßnahmen zu veranlassen. Kein Versicherungsschutz besteht, wenn das Betriebsgelände während Arbeitsunterbrechungen eigenmächtig verlassen oder wenn vom direkten Weg zur Praktikumsstätte oder nach Hause abgewichen wird. Hier gelten die gleichen Regelungen wie beim üblichen Schulalltag. Bitte informieren Sie bei Unfällen umgehend Praktikumsstätte und Schule.

Über den kommunalen Schulträger wird zusätzlich für alle Praktikantinnen und Praktikanten eine kollektive Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Versicherungsfälle, beispielsweise bei durch den Praktikanten verursachten Schäden im Betrieb, sind mit dem Schulträger abzurechnen.

Für freiwillige Praktika gelten andere Versicherungsbestimmungen. Da es sich hier nicht um Schulveranstaltungen handelt, erfolgt die Unfallversicherung über den jeweiligen Träger des Betriebs. Hier empfiehlt sich, dass der Betrieb vorab beim Träger anfragt. In der Regel werden unentgeltlich beschäftigte Praktikantinnen und Praktikanten ohne weitere Formalitäten und Kosten durch den Träger unfallversichert. Die private (Familien-) Haftpflichtversicherung kann unter Umständen im Praktikum entstandene Schäden regulieren. Hier sollten sich die Eltern in jedem Fall bei ihrer Versicherungsgesellschaft erkundigen. Es kann auch der Abschluss einer speziellen Haftpflichtversicherung für individuelle Praktika erforderlich werden.

1.5  Praktikumsunterlagen

Sollten Sie die Praktikumsunterlagen verlegt haben, finden Sie hier alle erforderlichen Dokumente im pdf-Format. Wenn Sie statt der ausgegebenen die Download-Dokumente verwenden, beachten Sie bitte, dass Sie einige Angaben, z.B. Datum, Art des Praktikums und Zeitraum von Hand ergänzen müssen.

Für das Betriebspraktikum I

Für das Betriebspraktikum II

Für die Betriebspraktika I und II

Für das Betriebspraktikum III (MSS 11)

Im Downloadbereich verfügbar:

http://www.igs-morbach.de/downloads/

Weitere Informationen und Tipps

1.6  Interessante Websites rund um Beruf, Ausbildung und Studium:

BerufeNET der Bundesagentur für Arbeit

2. Berufseinstiegsbegleitung

In Zusammenarbeit mit dem ÜAZ Wittlich und der Arbeitsagentur begleitet das Programm „Berufseinstiegsbegleitung“ Jugendliche, bei denen das Erreichen eines Schulabschlusses oder der Erfolg in der Ausbildung gefährdet sein könnten, zusätzlich zu den vielseitigen Angeboten der IGS Morbach. Kernpunkt ist hierbei die gezielte, individuelle Hilfestellung und Beratung in allen Belangen, die einem erfolgreichen Berufswahlprozess im Wege stehen könnten.

3. Berufswahlunterricht

Der Berufswahlunterricht an der IGS Morbach findet fächerübergreifend statt und begleitet die Schülerinnen und Schüler wie ein roter Faden durch alle Phasen ihres Berufsorientierungsprozesses. So werden beispielsweise die vielseitigen Bildungswege, schulische und betriebliche Ausbildungsmöglichkeiten sowie Berufs- und Tätigkeitsfelder thematisiert. Noch vor den ersten Praktikum erarbeiten die Schülerinnen und Schüler klassische wie moderne Formen der Bewerbung. Das Erstellen von Bewerbungsmappen und Lebensläufen ist dabei ebenso Unterrichtsgegenstand wie die im Zeitalter moderner Kommunikation immer mehr an Bedeutung gewinnenden Formen der Bewerbung via Internet. Um souverän im Praktikumsbetrieb auftreten zu können, lernen die Schüler die Bedeutung von Schlüsselqualifikationen als bedeutsame „soft skills“ kennen – hierzu gehören fachliche (z.B.Rechenkenntnisse, Computerkenntnisse), persönliche (z.B. Belastbarkeit, Zuverlässigkeit) und soziale Kompetenzen (z.B. Teamfähigkeit, Umgang mit anderen Menschen). Sie identifizieren dabei ihre eigenen Stärken und Entwicklungsfelder. Auch rechtliche Aspekte von Bewerbung und Ausbildung wie beispielsweise die Bestimmungen des Jugendarbeitschutzgesetzes werden erarbeitet. Die Praktika als wichtige Orientierungsphasen werden im Unterricht reflektiert – Erfolge, Misserfolge und die daraus abzuleitenden Konsequenzen für den Prozess der Berufsfindung stehen im Vordergrund.

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit finden regelmäßig Unterrichtseinheiten zur Berufsberatung, an die sich Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen anschließen, statt.

4. Praxistag

In der Klassenstufe 9 findet an der IGS Morbach der Praxistag statt. Das Angebot richtet vorwiegend an Schülerinnen und Schüler, die die Berufsreife anstreben. Hier tauschen die Jugendlichen für einen Tag pro Woche ihre Schulsachen mit Arbeitskleidung, wechseln vom Lernort „Schule“ zum Lernort „Betrieb“. Sie lernen die Arbeitswelt über einen längeren Zeitraum kennen und sammeln praktische Erfahrungen. Ein wesentlicher Aspekt ist hier die „Eigenwerbung“, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Praxistages für sich machen. Auf diese Weise können die Chancen, nach dem Schulabschluss im Praxistagsbetrieb (oder auch in anderen Betrieben, denn: Gute Leistungen sprechen sich schnell herum!) eine Ausbildung beginnen zu können, signifikant erhöht werden!
Informationen zum Praxistag

5. Workshop

Der Workshop ist eine im zweijährigen Rhythmus stattfindende Berufs- und Bildungsmesse in den Räumlichkeiten der IGS Morbach, auf der zahlreiche regionale und überregionale Unternehmen und Institutionen ihre Angebote präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen sowie deren Eltern haben hier die großartige Chance, sich über Bildungs- und Ausbildungsangebote zu informieren, ins Gespräch mit Azubis und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu kommen, sich praktisch zu erproben und durchaus auch Praktika oder Ausbildungsverträge anzubahnen.

6. Kooperation

Dieser Bereich befindet sich noch im Aufbau!

Jugend debattiert – was ist das eigentlich?

jugend_debattiertJugend debattiert ist ein bundesweiter Wettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, der an sehr vielen Schulen im Land sowie bundesweit durchgeführt wird.

Debattieren bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, zu einer strittigen Frage aus dem aktuellen schulischen oder politischen Bereich sich eine Meinung zu bilden. Eine solche Streitfrage kann z.B. lauten: Sollen Lehrer von ihren Schülern bewertet werden?
Die Schülerinnen und Schüler lernen gute Argumente zu finden, Kritik überzeugend vorzutragen, vor Publikum frei  zu sprechen und nach fest vorgegebenen Regeln zu debattieren.
Die Schüler verbessern nicht nur ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit, sondern stärken durch Recherche-Übungen auch ihre Sachkenntnis und Überzeugungskraft.
Im anschließenden Wettbewerb gilt es, die neu erworbenen Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen.  Zunächst werden in jedem Jahrgang die Klassensieger ermittelt. Diese treten dann in einem Schulwettbewerb gegeneinander an. Die Sieger unserer Schule nehmen am Regionalentscheid in Hermeskeil teil, wo sie dann gegen die Schulsieger anderer Schulen unserer Region debattieren.
In den letzten Jahren fand Jugend debattiert in Form einer Projektwoche aller 9.-Klässler Anfang Januar statt.  Seit dem Schuljahr 2013/14 wird es jeden Dienstag für alle Neuner neben LEMO als eigenständiges Fach unterrichtet.

Suchtprävention

Bei der Arbeit hinsichtlich der Suchtprävention steht das soziale Lernen im Vordergrund. Dabei ist die Thematik der Suchtprävention sehr weit reichend: Von der Sucht nach Zigaretten oder Alkohol über die Zuckersucht bis hin zur Sucht nach verschiedenen Medien. Emotional besetzte Wertem, wie Autonomie, Kreativität, Konfliktfähigkeit, Menschlichkeit, Toleranz und auch Hilfsbereitschaft spielen in hier eine große Rolle.Innerhalb des Faches Lern- und Lebenskompetenzen (LLK), welches in den Klassenstufen 5 und 6 unterrichtet wird, werden im Rahmen des Programms „Erwachsen werden“ bereits präventive Inhalte vermittelt. Hier spielt es eine große Rolle, die Kinder an kritisches Denken und die eigene Meinungsbildung heranzuführen. Auch der so genannte Klassenrat und der Morgenkreis bieten in diesen Klassenstufen Raum zur Klassengesprächen über die Lernatmosphäre, möglichen Konflikten und deren Bewältigung sowie des Zusammenhalts innerhalb der Klassengemeinschaft und auch der gesamten Schule, aber auch die Stärkung des Selbstbewusstseins jedes Einzelnen spielen ein große Rolle.

In der 7. Klassenstufe soll gemäß dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ vor allem auch die Teamfähigkeit gefördert werden. Hierzu bieten sich erlebnispädagogische Aspekte sehr gut an. Im Rahmen des Klassenbesuchs eines Hochseilgartens können positive Grenzerfahrungen erlebt werden, die sowohl dem Selbstvertrauen jedes einzelnen Kindes, als auch des Teamzusammenhalts dienlich sind. Die Schülerinnen und Schüler lernen hierbei sich selbst, aber auch anderen etwas zuzutrauen und zu vertrauen. Außerdem sollen hier auch die Angebote der Polizei zu verschiedenen Themen der Suchtprävention in Klassen oder auch Stufenveranstaltungen genutzt werden. In der Klassenstufe 8 ist die Zusammenarbeit mit der Caritas vorgesehen, die ebenfalls zu den unterschiedlichen Aspekten der Thematik klassen-, als auch stufenweise genutzt werden kann.

In den Klassenstufen 9 und 10 spielt auch die gezielte Information zu den verschiedenen Suchtmitteln eine bedeutende Rolle, so stehen im Rahmen der Aktion „Glasklar“ bzw. „bunt statt blau“ der DAK (www.dak.de) oder auch zahlreiche Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) zur Verfügung. Im Rahmen der Prävention hinsichtlich der Nutzung von MP3-Player und ähnlichem sollen Hörtests den Schülerinnen und Schülern dieser Klassenstufen ein Gefühl dafür geben, wie sie verantwortungsvoll mit ihrem Hörorgan umgehen sollten (www.ritter-hoergeraete.de/morbach). über die Institution „SEKIS Trier“ werden auch verschiedene Personen eingeladen, welche aus eigener Erfahrung sprechen und den Schülerinnen und Schülern Fragen aus „erster Hand“ beantworten können.
Des Weiteren wird im Rahmen von Elternabenden über die einzelnen Themen der Suchtprävention informiert. In näherer Zukunft wird auch eine Sprechstunde zur Suchtprävention für eingerichtet. Diese wird für Schüler, Eltern und Lehrer offen stehen.

Die zeitgemäße Sucht- und Drogenprävention geht davon aus, dass es derzeit keine geschlossene, widerspruchsfreie Theorie zur Thematik gibt, die der Vielfalt und Komplexität menschlicher Lebensbedingungen gerecht werden könnte. Es gehen seelische, körperliche und auch soziale Ursachen voraus. Mit den präventiven Maßnahmen, die die IGS Morbach für ihre Schülerinnen und Schüler vorsieht, soll der Aufgabe der Suchtvorbeugung als pädagogischer Auftrag, der im Schulgesetz unter dem § 1 Abs. 1 festgeschrieben ist Rechnung getragen werden und die Kinder bei ihrer Entwicklung bestmöglichst zu begleiten und Ihnen Lebenskompetenzen zu vermitteln. Für die Präventionsarbeit ist die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus ein wichtiges Fundament.

Weitere Informationen zum Thema Suchtprävention finden Sie hier:

UNESCO-Projektschule

Logo Unseco-Projekt-SchulenEngagement für eine Kultur des Friedens, für den Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Entwicklung und für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich – für diese Leitgedanken stehen UNESCO-Projektschulen. Weltweit sind 8.600 Schulen aus 180 Ländern ein Teil dieses internationalen Netzwerkes. Ziel der IGS Morbach ist es, ein Teil dieser Gemeinschaft zu werden, zu der auch 190 deutsche Schulen zählen.

UNESCO-Projektschulen fördern Begegnungen, gemeinsame Projekte, Partnerschaften und Austauschprojekte mit Schulen in anderen Ländern. UNESCO-Projektschulen sind offene Schulen – offen für neue Ideen, Konzepte und Vorschläge. Dabei spielt die Kooperation mit anderen Schulen, Einrichtungen und interessierten Personen eine große Rolle. Wie eine solche Kooperation aussehen kann, wurde bereits durch das im Rahmen der Projektwoche durchgeführte Projekt „Wie geht’s denn zu in Afrika?“ verdeutlicht: Das afrikanische Land Mali wurde von Schülern der Orientierungsstufe mit Unterstützung der Mali-Hilfe e.V. erkundet.

Momentan ist unsere Schule noch eine „Interessierte UNESCO-Projektschule“: Wir arbeiten auf freiwilliger Basis im regionalen Netzwerk mit, nehmen an Tagungen teil, erarbeiten Projekte und dokumentieren unsere Aktivitäten. Es wird mindestens noch drei Jahre dauern, bis wir den Status „Anerkannte UNESCO-Projektschule“ erhalten werden. Die Zukunft braucht handlungsfähige, autonome und weltoffene Menschen – die Grundsteine für diese Kompetenzen können bereits in der Schule gelegt werden.

Weitere Informationen
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Stillarbeitsraum

Konzept Stillarbeitsraum

Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in diesem Konzept nur die männliche Form (Lehrer, Schüler) verwendet. Die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

1. Pädagogisches Konzept/Leitgedanken

Der Stillarbeitsraum soll während des gesamten Vormittages eine pädagogische Maßnahme bieten, um allen Schülern ein ungestörtes Lernen zu ermöglichen. Infolgedessen kann der Raum in mehrerer Hinsicht genutzt werden:

1. Er soll Schüler aufnehmen, die in einer Unterrichtsstunde aus verschiedenen Gründen im Klassenverband nicht effektiv lernen können. Dies können beispielsweise Schüler mit Konzentrationsstörungen (Bsp. ADS) sein, die mit dem Arbeiten in der Großgruppe überfordert sind. Für sie kann dieser Bereich eine Art Rückzugsraum darstellen, in dem sie sich leichter konzentrieren können, da keine Störfaktoren vorhanden sind.

2. Es soll ein Raum sein, der störende Schüler aufnimmt, die sich nicht an die Klassenregeln halten und sich und andere zu stark vom Lernen ablenken.

3. Der Stillarbeitsraum kann auch genutzt werden, wenn ein Schüler vom weiteren Unterricht des Vormittages ausgeschlossen wird (z.B. aufgrund körperlicher Aggressivität) und die Eltern nicht erreicht werden können.

4. Außerdem können Schüler im Stillarbeitsraum Klassenarbeiten ungestört nachschreiben.

Der Stillarbeitsraum soll den Schülern die Möglichkeit bieten, zur Ruhe zu kommen und somit eine Grundlage für das weitere Lernen schaffen. Er soll also einen anderen äußeren Rahmen für das Lernen und Arbeiten bieten.

Die Schüler begeben sich mit einem Arbeitsauftrag, welcher vom jeweiligen Fachlehrer gestellt wird, und ihren Arbeitsmaterialien in den Stillarbeitsraum. In der Regel sollte dieser Arbeitsauftrag die normalen Arbeitsaufträge des Unterrichts umfassen. Die mitgegebene Arbeit sollte erledigt sein, wenn das Kind den Stillarbeitsraum verlässt. Was in der Stunde nicht geschafft wurde, muss zuhause nachgearbeitet werden.

Pädagogische Gespräche, wie früher im Trainingsraum, finden keine mehr statt. Hier haben die Erfahrungen gezeigt, dass die Gespräche von Schülerseite nicht gern angenommen wurden und oftmals nur oberflächlich verlaufen sind. Ein tiefgründiges Nachdenken über das Fehlverhalten und eine Verhaltensänderung haben nur selten stattgefunden.

Der Verweis in den Stillarbeitsraum ist in erster Linie nicht als Strafe gedacht. Der jeweilige Lehrer bzw. Klassenlehrer entscheidet nach seinem pädagogischen Ermessen, wann ein Kind in den Stillarbeitsraum verwiesen wird und wann ggf. im Anschluss weitere Maßnahmen folgen und eine Information der Eltern stattfindet.

Dieses Konzept soll die Möglichkeit bieten, Probleme einzelner Schüler frühzeitig zu erkennen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Hierbei sollten bei umfangreicheren Schwierigkeiten Gespräche mit der Stufenleitung und ggf. den Förderlehrern oder der Schulsozialarbeiterin erfolgen.

Stillarbeitsraum PPP

Mali-Hilfe

Wie geht’s denn zu in Afrika?

Tolle Kooperation zwischen der Mali-Hilfe e.V. und der IGS Morbach

Herr Lakami Maguiraga aus Mali besucht Schülerfirma

Vom 09. bis zum 11. März erkundeten elf interessierte Schülerinnen und Schülern der Orientierungsstufe zusammen mit der Lehrerin Alexandra Schröder-Eibes das afrikanische Land Mali mit allen Sinnen.

Als erstes mussten sie erst einmal auf dem Globus das Land finden. Dass es drei Mal so groß ist wie Deutschland, aber nur 14,5 Mio Einwohner hat, beeindruckte viele. Welche Farben hat die Flagge? Welche Sprache sprechen die Eingeborenen bzw. welche Sprache ist die Amtssprache? Die wichtigsten Fragen der Jugendlichen wurden am ersten Tag beantwortet.

Als wichtiger Experte stand uns Herr Brucker von der Mali-Hilfe e.V. zur Seite.
Dafür ein herzliches Dankeschön!

mali-hilfe-02

Durch ihn lernten alle Mädchen und Jungen viele Informationen über Afrika mit Kopf, Herz und Hand.

Wie fühlt sich eine echte Schlangenhaut an? Was bedeutet das Wort „Mali“ in der Eingeborenensprache Bambara eigentlich? Welche Töne kann man der „Sprechenden Trommel“ entlocken? Wie schmeckt selbst gekochte Hirse und Erdnusssoße? All diese Fragen wurden in den drei Projekttagen lebendig erlebt und beantwortet.

Besonders faszinierend war der Besuch im Mali-Haus in Longkamp, durch das uns Herr Brucker führte. Um die wichtigsten und teilweise auch überraschenden Informationen zu bündeln erstellten die Jugendliche verschiedene Brettspiele rund um das afrikanische Land Mali. Ein Spiel wurde dem Mali-Haus geschenkt.

Am Samstag (12.03.2011) gab es in den Räumen der IGS-Morbach eine tolle Präsentation unseres Projektes „Wie geht`s denn zu in Afrika?“. Durch viele fleißige Helferin (auch aus den 9. Klassen) kam die tolle Spendensumme von 110,00 Euro zusammen. Die Projektteilnehmer verkauften zum Erhalt des Mali-Hauses Originalschmuck aus dem afrikanischen Land von über 300,00 Euro.

Hier können Sie sich weitere Informationen als PDF runterladen

Schülerfirma

Ansprechpartnerin: Frau Petra Priestersbach
Homepage unserer Schülerfirmen: www.igs-schoolandcompany.de
Träger: Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, JUNIOR gGmbH

Praxis ganz nah erleben

Am Beispiel an unseren Schülerfirmen.

In Schülerfirmen entwickeln und erlernen junge Menschen Eigeninitiative, Handlungs- und Entscheidungskompetenz, Flexibilität, Teamgeist und wirtschaftliches Denken. Das ist ökonomische Bildung zum Anfassen und stärkt die Persönlichkeit. In unseren Schülerfirmen wird man mit vielen Dingen konfrontiert. Neben einem ganz normalen Arbeitsablauf wie in einem Unternehmen (Buchhaltung, Warenwirtschaft, Verkauf, Lohnzahlungen usw.) werden Fortbildungen durch die Sparkasse (Finanzangelegenheiten), Schuldnerberatung (Diakonie) sowie von der Verbraucherzentrale (Versicherung) durchgeführt. Das ist Teil unseres Themenblocks: „Fit für die Wirtschaft“.

Genauso wichtig ist es den Kontakt zur „Außerschulischen Welt“ aufzubauen. Kontakt zu Unternehmen, Politikern oder Radiosendern und Zeitungsredakteuren ermöglichen dem Schüler über den Tellerrand Schule hinauszuschauen.

Die Teilnahme an Wettbewerben oder an einer Schülerfirmenmesse machen nicht nur Spaß sondern fordern einen zum Wettbewerb auf und ermöglichen von der Planung bis zur Ausführung mit seinen Talenten und Fähigkeiten sich im Team einbringen zu können und so zum Erfolg beizutragen.

Wirtschaft kann Spaß machen!

Wirtschaft ist ein spannendes Thema, für das sich immer mehr Schülerinnen und Schüler interessieren. Wer frühzeitig lernt, was sich hinter Begriffen wie Bilanz, Gewinn oder Marketing verbirgt, weiß schneller, worauf es in der Wirtschaft ankommt. JUNIOR steht für nachhaltige ökonomische Bildung.
Die Junior-Programme bieten Schülern die Möglichkeit, für ein Schuljahr ein eigenes Schülerunternehmen zu gründen. Neben Materialien, die zur Verfügung gestellt werden, berät und betreut die Geschäftsstelle die Schülerfirmen, organisiert Veranstaltungen und vermittelt Kontakte zu Unternehmen und Schulen in ganz Europa.

In einem Schülerunternehmen sollen Jugendliche so früh wie möglich an „Wirtschaftspraxis“ herangeführt werden.

Es ist für Jugendliche eine Herausforderung, sich auf die Anforderungen im Beruf schon während der Schulzeit vorzubereiten. In Schülerfirmen haben junge Menschen die Möglichkeit, Kernkompetenzen wie Eigeninitiative und Teamfähigkeit zu erwerben und Zusammenhänge der sozialen Marktwirtschaft realitätsnah kennen zu lernen.

Der Spaß an ihren Unternehmen geht zudem einher mit der Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für den Stellenwert schulischer Bildung, die sie auf diesem Wege als eine wichtige Voraussetzung für einen künftigen erfolgreichen Start in das Berufsleben erfahren. Es sind also viele Gründe, die zum wachsenden Interesse an Schülerfirmen führen.