Tag der offenen Tür für angehende Oberstufenschüler

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Wir laden ganz herzlich alle Zehntklässler aus der Umgebung sowie ihre Eltern ein, sich am Freitag, 18. November 2016 in der Zeit von 16.00 bis 21.00 Uhr über das Abitur in Morbach zu erkundigen. Die Veranstaltung wird von unserem Schulleiter, Herrn Philippi, um 16.00 Uhr in der Aula eröffnet. Wir werden an diesem Tag umfassend über die Oberstufe informieren und allgemeine Fragen hierzu beantworten. Natürlich bieten wir auch die Gelegenheit, die möglichen Leistungsfächer sowie einige Grundfächer ausführlich kennen zu lernen. Neben Unterrichtssequenzen zum Reinschnuppern gibt es Informationen zu den Inhalten und Methoden der Fächer sowie Einblicke in Arbeitsmaterialien und schriftliche Arbeiten.Um 19.30 Uhr wird Frau Dusaux, unsere Oberstufenleiterin, einen Informationsvortrag für interessierte Eltern anbieten. Mit einer kleinen Party in der Mensa wollen wir dann den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Für das leibliche Wohl sorgen unsere Zwölftklässler. Wir möchten auch besonders Schülerinnen und Schüler anderer Schulen herzlich willkommen heißen, da es uns wichtig ist unsere zukünftigen Oberstufenschüler intensiv zu informieren und zu beraten. Mit vielfältigen Informationen und Beratungsangeboten im Vorfeld sowie einem individuellen Coaching in der Oberstufe bieten wir ein Konzept, das auch Schülern anderer Schulen optimale Startmöglichkeiten ermöglicht.

Die Anmeldungen für die Oberstufe der IGS Morbach für das Schuljahr 2017/2018 finden in der Zeit vom 06.02.2017 bis 16.02.2017 statt.

Veranstaltungshinweis

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Jung talentiert und aus der Region

Sie sind jung, sie haben Talent und sie kommen aus der Region. Das gilt für ausstellende Künstler und Musiker, die bei Kunst im Gewächshaus ab Freitag, 4. November bis Sonntag, 6. November 2016 im Mittelpunkt stehen. Unter dem Motto „CoolT(o)ur“ stellen unter anderem Selina Meiers, Luisa Schuch und Pascal Momper aus. Das sind Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Wir sind mächtig stolz auf euch!

WorkShop 2016 – Eine Nachlese des Trierischen Volksfreundes

„Eine gute Ausbildung ist besser als ein reiches Erbe“

Mehr als 50 Unternehmen stellen an der Integrierten Gesamtschule in Morbach ihre Betriebe vor – 700 Mädchen und Jungen nutzen das Angebot

Heinz Bauer vom Morbacher Betrieb Treppenbau Bastian zeigt einem Schüler, wie man mit einem Hobel arbeitet. TV-Foto: Christoph Strouvelle
Heinz Bauer vom Morbacher Betrieb Treppenbau Bastian zeigt einem Schüler, wie man mit einem Hobel arbeitet. TV-Foto: Christoph Strouvelle

(Morbach) Bei der Ausbildungsmesse Workshop 2016 haben die mehr als 700 Schüler der Morbacher Integrierten Gesamtschule die Gelegenheit genutzt, sich über ihre späteren Berufsziele klarer zu werden. Für Unternehmen werden solche Veranstaltungen zunehmend wichtiger, um genügend Nachwuchs zu rekrutieren.

Handwerker, Polizist, Krankenpfleger oder doch lieber ins Büro? Junge Leute auf der Suche nach dem richtigen Beruf stehen vor der Qual der Wahl. Und auch Betriebe tun sich schwer, passende Auszubildende zu finden. In der Morbacher Integrierten Gesamtschule (IGS) hatten die mehr als 700 Schüler und ihre Eltern die Gelegenheit, sich bei der Ausbildungsmesse 2016 über mögliche Berufe zu informieren. Mehr als 50 Firmen haben sich und ihre Ausbildungsberufe vorgestellt. „Die Schüler haben die Gelegenheit zu prüfen, was für sie das Richtige ist“, sagt Schulleiter Stephan Philippi. Es gehe für jeden Einzelnen darum zu entdecken, wo seine Begabungen liegen. Landrat Gregor Eibes vergleicht in seinem Grußwort die Situation früher und heute: „Heute ist es fast so, dass sich Firmen um junge Leute bewerben“, sagt er und unterstreicht die Bedeutung einer guten Berufsgrundlage: „Eine gute Ausbildung ist besser als ein reiches Erbe.“

Petra Heinrich von Medischulen ist als Firmenvertreterin bei Workshop vertreten und wirbt für Nachwuchs in den Berufsfeldern Physiotherapie, Podologie und Massage. Sie hält Ausbildungsmessen für ein wichtiges Forum für die Schüler, auf denen sich diese über die Vielfalt der Berufe informieren können. Allerdings hat sie auch bemerkt, dass viele Schüler nicht wissen, was sie fragen sollen. Für Tamara Dibjick aus dem neunten Schuljahr gilt das nicht, sie hat bereits konkrete Vorstellungen für ein Leben nach der Schule. Ein Beruf im medizinischen Bereich könnte ihr gefallen. „Ich will zwar studieren, bekomme hier aber trotzdem einen Einblick in die möglichen Berufe“, sagt sie nach einem Gespräch am Stand von Medischulen. Mareike Jost aus dem gleichen Schuljahr informiert sich ebenfalls intensiv. „Ich gehe hier quasi blind zu den Ständen, ich hatte vorher keine Ahnung, welche Betriebe hier sind.“ Ganz anders einige Jungen bei Metallbau Roth. „Können Sie uns einen Stempel geben“, fragen sie und legen ihren Laufzettel vor. „Wie wäre es, wenn du erst mal fragst, was wir hier machen“, entgegnet Inhaber Markus Roth. Und nach wenigen Sätzen ist auf einmal Interesse da. Tim Lauterborn vom Monzelfelder Betrieb zeigt einem der Jungen, wie man schweißt, während die anderen durch eine Wand mit Schutzglas zuschauen. Ein bis zwei Auszubildende könnte Markus Roth jährlich einstellen, um daraus langfristig seinen eigenen Nachwuchs heranzuziehen. Doch ist bei ihm, der erstmals an einer Ausbildungsmesse teilnimmt, die Resonanz eher verhalten. Anders am Stand des Thalfanger Unternehmens Hochwald Foods. „Wir haben viele Anfragen“, sagt Ausbildungsleiterin Tanja Bormann. Sie stellt jährlich acht Auszubildende für den Standort Thalfang ein. Das Unternehmen wirbt inzwischen sogar schon auf ihren Milchverpackungen um Nachwuchs. Aufgrund der vielen Gespräche mit Schülern schätzt sie Workshop 2016 an der Morbacher IGS als stärker ein als andere Veranstaltungen dieser Art. „Hier sind Leute, die Interesse haben“, sagt sie. Mit einem Großaufgebot an Auszubildenden, die den Schülern die Berufe des Unternehmens erläutern, ist Papier-Mettler vertreten. Jedes Jahr stellt das Unternehmen 35 Auszubildende für 14 mögliche Berufe ein. Sind die Kontakte auf der Workshop tatsächlich so wichtig? Ausbildungsleiterin Claudia Künzer sagt ja. „Auch die Abiturienten können sehen, welche klassischen Ausbildungsberufe wir anbieten“, sagt sie und verweist auf eine Maschine, die inmitten der Schüler Plastikfolien produziert. Ausbildungsmessen seien für das Unternehmen wichtig. Künzer: „Durch erste Kontakte auf solchen Veranstaltungen haben wir schon oft Auszubildende gefunden.“ cst

 

Stufenfahrt nach Verdun

Am Donnerstag, 29.10.2016, fand für die Stufe 10 die jährliche Gedenkstättenfahrt zum Schlachtfeld von Verdun statt, wo sich vor 100 Jahren die französische und deutsche Armee in einem mehrmonatigen brutalen Stellungskrieg gegenüberstanden. Bei dieser Schlacht kamen mehrere Hunderttausend Soldaten ums Leben. Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah erleben, unter welch unwürdigen Umständen die Soldaten sinnlos ihr Leben ließen. Das in diesem Jahr nach längerer Umbauphase neu eröffnete Memorial-Museum dokumentiert mit zahlreichen Exponaten und Geschichten schonungslos den Wahnsinn des Krieges. Im unweit des Memorial gelegenen Dorf Fleury-devant-Douaumont erzählen heute nur noch Gedenktafeln und Steine die Geschichte der totalen Zerstörung – ein viel zu hoher Preis für wenige Meter Landgewinn. Der Boden des Waldes um Fleury, in dem kein Baum, kein Strauch, kein Grashalm älter ist als hundert Jahre, zeigt sich auch heute noch zerfurcht von den Schützengräben und Explosionen der Granaten. Während des Rundgangs durch das Fort Douaumont konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie die Soldaten das tägliche Leben unter erbärmlichen Umständen und dem steten Donner der Artilleriegranaten meistern mussten. Hier machte vor allem der „deutsche Friedhof“ – eine Wand, hinter der die fast 700 bei einer Explosion im Fort umgekommenen deutschen Soldaten eingemauert wurden – betroffen. Gegen Ende der Exkursion wurden der große Soldatenfriedhof mit seinen etwa 14.000 Gräbern sowie das Beinhaus, in dem diejenigen Toten ruhen, deren Gebeine man nach der Schlacht nicht mehr identifizieren konnte, besucht. Den Schülerinnen und Schülern wurde bewusst, welch enorme Bedeutung die europäische Idee hundert Jahre nach Verdun hat und dass es sich lohnt, auch in Krisenzeiten für Frieden und Verständigung einzustehen.

(Marco Schneider)