Beyoncés Keyboarderin Brittani Washington – ein Star zum Anfassen

Die Modern Music School und die IGS Morbach präsentierten Brittani Washington (USA)

Am Donnerstag, dem 12. Mai, trat Beyoncés Keyboarderin Brittani Washington in der Baldenau-Halle in Morbach auf. Unter dem Motto „Keys to Fame“ (Tasten zum Ruhm) spielte, sang und erzählte sie dem Publikum von ihrem Alltag mit US-Superstar Beyoncé. Die 25-jährige Amerikanerin bedient auch für andere Stars die Tasten: Mit Künstlern wie Kanye West, Jay-Z und Destiny‘s Child nahm sie Songs auf oder spielte live auf Welttourneen.
Zwei Stunden vor Beginn kam Brittani an der Festhalle an. Die Schulbandmitglieder der IGS Band „Who cares?“ waren sehr aufgeregt. Wie ist sie so? Wird sie überhaupt mit uns sprechen? Spielt sie mit uns ein Lied zusammen oder macht sie nur ihre eigene Show? Alle Fragen wurden schnell beantwortet als Brittani auf die Bühne kam. Nach einer kurzen Begrüßung und den Worten: „I do everything you want“ (Ich tue alles was ihr möchtet), hörte sie der Schulband aus der ersten Reihe beim Soundcheck zu. Sie war fasziniert, filmte und applaudierte lauthals. Die anfängliche Nervosität der Bandmitglieder schwand zugleich. Mit den Sängerinnen der Schulband studierte sie noch die Mehrstimmigkeit im Lied „Shackles“ ein. Dann konnte es losgehen.
Mit dem furiosen Tanz „Single ladies“ der Klasse 6b begann die Show. Anschließend spielte und sang Brittani Songs von Diana Ross, Alicia Keys und Sade. Dass sie aus einem kleine Ort in Texas kommt, wie sie begonnen hat Klavier zu spielen und wie sie zur Keyboarderin bei Beyoncé geworden ist, verriet sie sitzend auf dem Bühnenrand. Dann nahm sie die Tänzerinnen der 6b auf die Bühne und performte mit ihnen zwei Lieder. Für den Song „Crazy in love“ rief sie die Schlagzeugerin der Schulband, Franziska Keller, auf die Bühne. Sie begleitete Brittani souverän bei diesem Song von Beyoncé.
Den Abschluss bildete die Schulband „Who cares?“ der IGS Morbach. Brittani sang den Titel „Halo“ zusammen mit der Schulband und spielte beim zweiten Titel „Shackles“ sogar am Schlagzeug mit.
Alle 200 Zuschauer bekamen anschließend Autogramme und gemeinsame Fotos wurden gemacht. Alle anfangs gestellten Erwartungen wurden völlig erfüllt. Fazit: Brittani – ein Star zum Anfassen.

Elternbildung an der IGS und Realschule Plus Morbach

Zum Thema Aggressionsbewältigung war dieses Mal Bodo Reichmann, Erzieher, Antiaggressivitäts- und Coolnesstrainer von der LIVE Jugendhilfe Thalfang eingeladen worden. Er erklärte, dass aggressives Verhalten aus frustrierenden Erlebnissen resultiere, was zum Beispiel Streitigkeiten mit Gleichaltrigen oder eine schlechte Note sein können. Bei aggressivem Verhalten der Kinder riet Reichmann den Eltern dazu, auch einmal ganz paradox zu reagieren. Also sich so zu verhalten, wie es die Kinder eben nicht erwarten.

 

Morbachs beste Mathe-Kängurus

Am 17. März brüteten 224 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe der IGS Morbach 90 Minuten lang über 24 anregende und anspruchsvolle Mathematik-Aufgaben. An diesem internationalen Wettbewerb, der jedes Jahr am dritten Donnerstag im März stattfindet, haben weltweit fast 6 Millionen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 13 aus mehr als 50 Ländern teilgenommen. Deutschland ist mit 860 000 Teilnehmern hinter Russland mit 2,0 Mio Teilnehmern zweitgrößtes Mathe-Känguru-Land. 1978 wurde in Australien der erste Wettbewerb dieser Art durchgeführt. Jetzt hat die Humboldt-Universität zu Berlin, die den Känguru-Wettbewerb für Deutschland koordiniert, die Ergebnisse ermittelt und veröffentlicht.

Die besten Resultate der 5. Klassen der IGS erzielten Pascal Stenzhorn (79 Punkte von 120), Daniel Klein (75), Niklas Knob (68) und Anna Kirchner (67). Die Siegerinnen und Sieger der 6. Klassen waren Laura Marx (71 Punkte), Ramon Pfeiffer (71), Robin Könen (71) und Selina Maren Meiers (68). Neben einer Urkunde und einem Kartenspiel überreichte Olaf Dibjick, Koordinator für den Mathe-Wettbewerb an der IGS Morbach, Pascal Stenzhorn einen 2. Preis, Daniel Klein einen 3. Preis und Ramon Pfeiffer den Sonderpreis „weitester Kängurusprung“.

Auch im kommenden Schuljahr werden alle Schülerinnen und Schüler der IGS und RS+ Morbach die Gelegenheit bekommen, ihre Mathe-Fähigkeiten am 15.03.2012 im Mathe-Känguru-Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Die Vorbereitung auf den Wettbewerb findet nicht nur im Mathematik-Unterricht statt, sondern auch unter www.mathe-kaenguru.de.

Aus der Praxis in den Chemieunterricht

Markus Wirz und Andreas Derksen (Firma Papier Mettler) besuchten für jeweils zwei Stunden den Chemieunterricht der zehnten Klassen der IGS und Realschule plus Morbach. Dabei behandelten sie den Themenkomplex „Vom Rohöl zur Kunststofftragetasche und wieder zurück“. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler Kunststoff-Experimente durchführen und erfuhren viel über die Herstellung von Kunststofffolie.

Das richtige Verhalten beim Busfahren will gelernt sein.

In der „BusSchule vor Ort“ haben die sich die Fünftklässler der IGS Morbach im theoretischen Teil vor allem mit den sozialen Verhaltensweisen als Busschüler beschäftigt. Durch Rollenspiele wurden typische Situationen nachgestellt und anschließend die wichtigsten Verhaltensweisen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für alle Beteiligten erarbeitet. Der praktische Teil diente dem Kennenlernen der Busausstattung und -sicherheitseinrichtungen wie z.B. Haltestangen, Türöffner, Nothammer und Piktogramme. Das richtige Ein- und Aussteigen wurde trainiert und Busfahrer Hartmut Klein ließ die Kinder während einer Fahrt mit dem Bus erfahren, welche Kräfte bei einer Vollbremsung wirken und wie notwendig das Festhalten ist. Die Äußerung der Teilnehmer, dass auch die älteren Busschüler noch einmal eine Schulung haben müssten, zeigt, dass sich leider nicht alle im Bus den Regeln entsprechend verhalten.

 

Ein Aufwindkraftwerk für den RWE-Schulwettbewerb

Sechs Schüler der Integrierten Gesamtschule und Realschule plus haben gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Gerd Luther das Modell eines Aufwindkraftwerkes gebaut. RWE Deutschland hat dieses Projekt mit 1000 Euro unterstützt. Das Modell soll nach Fertigstellung dauerhaft in der Energielandschaft aufgebaut werden.
Das Interesse an der Elektrotechnik vereint Felix Fetzer, Fabian Josten, Marco Schmidt, Björn Bernhard, Michael Rentmeister und Lars Risch. Vor etwa eineinhalb Jahren kamen sie gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Gerd Luther auf die Idee, ein funktionsfähiges Aufwindkraftwerk zu bauen. Der Blick auf die Energielandschaft vor der Tür habe dieser Idee Vorschub geleistet, sagt Fabian Josten. Also meldeten sie ihr Vorhaben beim RWE Schulwettbewerb „Energie mit Köpfchen“ an und waren damit eine von über 120 teilnehmenden Schulen. Ziel des RWE Schulwettbewerbs ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Energiesparen zu begeistern und, darüber hinaus, innovative und technische Lösungen für den effizienten Umgang mit Energie zu finden.
Bei einem Aufwindkraftwerk treibt erwärmte Luft eine Turbine an und steigt dann in einem Kamin nach oben. Mithilfe von großformatigen Kunststoffplatten, die die Jungforscher von Evonik Industries erhielten, erwärmen die sechs Jugendlichen die benötigte Luft und leiten diese in einen hohen Edelstahlkamin. Schon bald soll das Kraftwerk der Integrierten Gesamtschule seinen Platz in der Morbacher Energielandschaft finden. Dann sollen die Ergebnisse auch zeigen, welche Leistung das Aufwindkraftwerk produzieren kann.
Beeindruckt von der Arbeit der Jugendlichen zeigte sich Kommunalbetreuer Michael Arens, der für die Schule Arbeits- und Informationsmaterialien sowie einen Energiesparkoffer mitgebracht hatte, den Peter Geisenhainer in seiner Funktion als stellvertretender Schulleiter dankend entgegen nahm. „Wir möchten junge Menschen für den bewussten Umgang mit Energie sensibilisieren und freuen uns über die vielen innovativen und vielversprechenden Ideen“, erläuterte Arens die Gründe für den Wettbewerb.
Stolz auf ihre sechs Schüler zeigten sich Peter Geisenhainer und Gerd Luther. Als Pädagoge erlebe man es nicht so oft, dass Jugendliche selbst in ihrer Freizeit mit einem schulischen Projekt derart intensiv auseinandersetzen würden, betonten sie. Die Frage von Michael Arens, welchen Beruf sie denn anstreben, beantworteten die Jugendlichen alle gleich: „Elektrotechniker.“ Und so wunderte es denn auch nicht, dass die Frage, ob sie schon einen Ausbildungsplatz haben, mit einem klaren Ja beantwortet wurde.
Im Juni wird RWE Deutschland die besten Projekte prämieren. Den Siegerschulen winken in jeder Altersstufe (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) Preise von jeweils 4.000 Euro.
Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Vertriebs- und Verteilnetzaktivitäten sowie Erdgasspeicher im RWE-Konzern in den Geschäftsbereichen Strom, Gas und Wasser. Sie führt die RWE-Regionalgesellschaften in Deutschland und entwickelt darüber hinaus Innovationen im Bereich Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und intelligenter Netze. RWE Deutschland ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt ca. 21.000 Mitarbeiter.

Für Rückfragen: Rolf Lorig
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