Religion
Fachschaft Katholische Religion
Religionsunterrichts ist Teil des schulischen Bildungsauftrages. Religiös und konfessionell gebunden, ermöglichst er Schülerinnen und Schülern die Freiheit zu glauben und das Recht zu wissen.
Religionsunterrichts eröffnet die Sicht auf eine religiöse Dimension der Welt und leistet damit für die Schule einen kulturgeschichtlichen, anthropologisch und gesellschaftliche relevanten Beitrag: Er zeigt, dass die Welt der Deutung bedarf. Im Mittelpunkt des RU stehen existentielle Fragen, die über den eigenen Lebensentwurf, die eigene Deutung von Wirklichkeit und über individuelle Handlungsoptionen entscheiden. Fragen und sich in Frage stellen lassen – beides ist in der Schule erwünscht.
Die Schülerinnen und Schüler eigenen sich im katholischen RU Wissen, Fähigkeiten, Einstellungen und Haltungen an, die für einen sachgemäßen Umgang mit der eigenen Religiosität und mit anderen Religionen und Weltanschauungen in einer pluralistischen Gesellschaft notwendig sind.
Der Unterricht ist nicht als strategisches, sondern als kommunikatives Handeln zu verstehen und zu gestalten. Die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler soll gefördert werden. Sie sollen zur Freiheit des Denkens, Urteilens und Handels erzogen werden.
Freude schenken – Ein Nachmittag im Altenheim –
Im Rahmen des Religionsunterrichts hat sich die Klasse 6d der IGS Morbach mit dem Thema „Nächstenliebe“ beschäftigt. Nach Bertolt Brecht “Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten“ haben die Sechstklässler mit ihrer Klassenleitung Kerstin Wegmann und Susi Ruhk ihr eigenes Nächstenliebe-Projekt realisiert und den Bewohnern des Altenheims Morbach einen Besuch abgestattet.
Im Vorfeld wurde eifrig geplant, nach passenden Geschichten und Bastelideen gesucht, alles sollte perfekt vorbereitet sein um gemeinsam mit den älteren Mitmenschen einen Nachmittag mit Spielen, Basteln, Singen und Vorlesen zu verbringen. Mit Vorfreude wurden die Jungen Gäste schon erwartet, die sich leise und noch etwas zurückhaltend alle einen Platz im Leseraum, am Spieletisch oder in der Bastelecke suchten. Nachdem die ersten Töne gesungen, die Spiele aufgebaut und das Bastelzeug ausgepackt war, legte sich die erste Aufregung, es wurde gelacht, geklatscht oder einfach nur zugehört. Einigen Schülern gelang es eine engere persönliche Beziehungen aufzubauen und so wurden in wenigen Stunden aus älteren Herrschaften und Schülern Freunde. Freunde, die Freude schenken, indem sie sich Zeit nehmen.
Die jungen Menschen haben durch diese Aktion sicher eine wichtige Erfahrung gewonnen: Es ist so einfach anderen eine Freude zu machen, man muss sich nur trauen
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