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Beiträge zum Thema
Vorlesewettbewerb der 6. Klassen in der IGS Morbach
Auch in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die 6. Klassen aller Schulen in Deutschland zum Vorlesewettbewerb aufgerufen.
Für diesen Wettbewerb haben die Schüler und Schülerinnen der vier 6. Klassen der IGS Morbach fleißig geübt und in jeder Klasse die zwei besten Vorleser ermittelt. (Im Bild: Die besten Leser und Leserinnen der 6. Klassen, in der Mitte die Schulsiegerin.)
Diese trafen sich am 6. 12. 2011 im Musikraum, um vor einer Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Lisa Kettenhofen , der Schülersprecherin Caren Knob, dem FsJ-ler Sascha Müller und den Deutschlehrern Simone Weber und Theo Wagner, ihre Lesekünste zu präsentieren.
Die acht Vorleser und Vorleserinnen mussten eine selbst gewählte Passage aus einem Jugendbuch und einen ihnen unbekannten Text vorlesen.
Alle zeigten tolle Leseleistungen und machten so den Juroren die Entscheidung nicht einfach.
Klassensieger sind:
Kl. 6a: Daniel Klein und Pascal Stenzborn
Kl. 6b: Steven Schäfer und Jonas Schwarz
Kl. 6c: Vanessa Elfer und Melissa Wittmann
Kl. 6d: Emma Martini Leonie Marx
Schulsiegerin wurde die Schülerin Emma Martini, die aus dem Jugendbuch „Schulhofküsse und andere Katastrophen“ von Bianca Minte-König vorlas und mit ihrem Lesevortrag die Jury überzeugte. Emma wird die IGS Morbach beim Kreisentscheid Anfang des kommenden Jahres in Wittlich vertreten, wo sich alle Schulsieger des Kreises Bernkastel-Wittlich treffen, um den Kreissieger zu ermitteln.
Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg.
Für einen feierlichen Rahmen der Veranstaltung sorgte die GTS-Band der 7. Klassen mit ihrem Lehrer Stefan Schütz.
GRIPS Theater Berlin brachte Morbacher Schülern die Realität von Flüchtlingen nahe
Nach dem Kentern ihres überfüllten Flüchtlingsbootes können sich Jamila und Naisha aus Ghana auf eine Plattform retten, auf der auch ein Junge aus Afghanistan ausharrt. In Sichtweite von Europa, dem Kontinent, der menschenwürdige Arbeit, kostenlose Schulbildung, Menschenrechte und ein besseres Leben verspricht, erzählen die Gekenterten ihre Fluchtgeschichten.
250 Schüler der IGS und Realschule plus Morbach erfahren so, wie Schlepper die Not der Menschen und ihre Hoffnungen ausnutzen, wie Flüchtlinge in der Wüste zurückgelassen und Grenzen nur passiert werden können, wenn Schmiergeld bezahlt wird. Endlich im Kahn auf dem Mittelmeer werden sie von der Küstenpolizei Frontex, die Europas Grenzen sichern soll, gezwungen umzukehren, was am Treibstoffmangel scheitert. Andere, die es geschafft haben, leben zum Teil in hermetisch abgeriegelten Lagern oder frei, immer in der Angst vor der Abschiebung.
Uschi Moog, Fachlehrerin für Darstellendes Spiel/Theater an der IGS Morbach hat mit finanzieller Unterstützung des Festvalsterns Jugendtheater Rheinland-Pfalz das Ensemble engagiert: “Bedingt durch die politischen Veränderungen in den nordafrikanischen Staaten hört man nun öfter in den Nachrichten von den Tragödien im Mittelmeer. Im Theater geben die Schauspieler den Flüchtigen ein Gesicht und anhand der Einzelschicksale gelingt es, Jugendliche über die Problematik zu informieren und zu sensibilisieren.”
Die Gemeinschaftskampagne SOS for human rights vieler in der Flüchtlingsarbeit engagierter Organisationen appelliert mit diesem Stück an die Einhaltung der Menschenrechte. Die dreizehnjährige Chantal Zibell findet das Thema des Stückes wichtig, weil kaum einer wisse, was mit den Flüchtlingen passiert.”Wären die Ertrinkenden Europäer und man würde sie nicht retten, käme das unterlassener Hilfe gleich, ist es aber ein Bootsflüchtling, so drohen negative Konsequenzen wie etwa die Anklage wegen Schlepperei”, zieht ein Neuntklässler seinen Schluss.
IGS Morbach beteiligt sich am Festivalstern Jugendtheater Rheinland-Pfalz
Am Donnerstag, 15.09.2011 zeigt das Grips-Theater Berlin in einer Schulvorstellung das Stück: “sos for human rights”
Ein Theaterstück über Flüchtlinge und ihre lebensgefährlichen Wege nach Europa auf der Suche nach menschenwürdigen Verhältnissen
Jamila, Naisha und Kerim sind drei Jugendliche auf der Reise: Jamila wurde aus Deutschland nach Ghana abgeschoben, die Ghanaerin Naisha möchte studieren und Arbeit finden, Kerim ist auf der Flucht vor dem Krieg in Afghanistan. Ihre Fluchtgründe sind so unterschiedlich wie sie selbst, ihr Ziel aber dasselbe: Europa. Doch das macht die Grenzen dicht.
Neben den Beziehungen der drei Figuren untereinander stehen ihre persönlichen Geschichten des Hoffens und Scheiterns, aber auch die allgemeine Situation an Europas Außengrenzen im Fokus. Trotz ihrer Jugend nehmen die drei Figuren ihr Leben in die eigene Hand; die lebensgefährliche Lage der irregulären MigrantInnen an den Außengrenzen Europas lässt die Reise jedoch immer wieder zu einem verzweifelten Kampf ums Überleben werden.
Autorenlesung in der Schülerbücherei
Die Schülerbücherei der Integrierten Gesamtschule Morbach konnte im vergangenen Jahr viele neue Bücher anschaffen, darunter auch die Krimis von Thomas A. Ruhk, der interessierten Schülerinnen und Schülern Passagen aus seinen Bänden Strohbär und Zonenkrieger vorstellte. Die Tatsache, dass die Geschichten in der näheren Umgebung von Morbach oder in Idar-Oberstein spielen, deren Örtlichkeiten Ruhk genau beschreibt, war für die Zuhörer besonders interessant.
Die Schüler wollten über den Autor selbst vieles wissen und haben erfahren, dass Ruhk schon mit zwölf Jahren angefangen hat, Geschichten zu schreiben, die er an seine Schulkameraden verteilte und bereits mit sechszehn sein erstes Buch veröffentlichte. Der gelernte Kaufmann führte für seinen Band Zonenkrieger, der zu großen Teilen im Krankenhaus spielt, umfassende Recherchen durch und ließ den Text von einem Krankenpfleger überprüfen.
Sarah Boujong findet die Bücher lesenswert, da sie spannend geschrieben und auch für Jugendliche nicht schwer zu verstehen sind.






